12. Juli, 2010 von angelaohm

Das Sommerloch ... Angela Ohm sagt es uns voraus. Foto: dpa
Jeder kennt es, dieses flaue Gefühl, wenn etwas zu Ende geht. Irgendetwas wird fehlen. Emma Watson kämpft dagegen mit einer Abschiedsparty an.
Nun, wo die Zeit mit ihrem alten Ego Hermine Granger endgültig abgelaufen zu sein scheint, lässt sie es mit der altbekannten Filmcrew noch mal richtig krachen. Ob’s das wohl bringt? Naja, man kann ja jede innere Regung im Keim, oder wohl eher im Dinner, ersticken ...
Kein Abschiedsjubel
Das Gegenteil setzten unsere Fußballer in die Tat um. Keine Autogramme für die Fans, keine Feier, kein Abschiedsjubel. Die WM endet für sie einfach in Urlaub.
Den werden sie sich wohl verdient haben, aber verarbeitet man so wirklich seine Enttäuschung? Oder lässt man etwa so seine wahrscheinlich letzte WM gelungen ausklingen, wie es bei Miroslav Klose der Fall ist?
Auch der Lena-Hype ist vorbei. Langsam, aber sicher ist sie aus dem Radio und den Charts verschwunden. Ohne, dass man das vor lauter Fußball-Euphorie richtig bemerkt hätte. Ist unsere Lena nur ein One-Hit-Wonder?
Anstatt ihre (bis jetzt kurze) Karierre zu beenden, macht sie eher eine Pause und lässt sich ein kleines Hintertürchen offen: Nächstes Jahr will sie wieder beim ESC auftreten.
Tag nicht vor dem Abend loben
Also was soll bloß noch aus diesem Jahr werden? Mit der ersten Jahreshälfte scheint bereits alles vorbei zu sein ... Keine Lena, kein Fußball, nur noch Hitze und Sommerflaute. Naja für uns gibt es immer noch die Harry-Potter-Filme zu sehen. Außerdem man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Auch wenn alle vorbei zu sein scheint, keine Partystimmung mehr in Sicht ist ... Und- ja- es geht noch schlimmer, das hier meine offiziell allerletzte spitze Zunge ist, der Sommer hat doch gerade erst angefangen! Kopf hoch, Lieblingsklamotten raus, Sandaletten an, Make up und ein bisschen Parfüm aufgelegt: Leute jetzt liegt’s an euch, das Sommerloch zu füllen!
Tschüss und viel Spaß dabei,
Eure Angela
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05. Juli, 2010 von angelaohm
Hufeisen, Glücksschweinchen, vierblättrige Kleeblätter, Talismane und andere Glücksbringer haben wir in allen erdenklichen Formen. Als Ketten Schlüsselanhänger, Armbänder, Ringe und so weiter und so fort.
Aber seit unserem 4 :0 Sieg über Argentinien ist wohl klar, die neueste erfolgsverheißende (im doppelten Sinne) Mode sind blaue Pullis.
Trägt unser Trainer nicht Deutschlands liebstes Kleidungsstück, läuft nichts. Nicht auszudenken, wenn der Pullover Löcher bekäme, oder gar in der Waschmaschine einlaufen würde! Der Bundestrainer beschäftigt (hoffentlich) schon Pulliguards, die das Mikrofaser-Wollprodukt vor den be-scherten Händen der Spanier schützen sollen.Würde der blaue Talisman zerstört, sähen wir und unsere Jungs nur noch rot, aber bitte wenigstens keine Karte.
Vielleicht birgt ein Pulloververlust jedoch eine Chance. Mit einem lila T-shirt könnte es doch ein 5:0 geben
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28. Juni, 2010 von angelaohm

Bei der WM gab's schon ein paar heiß diskutierte Schiri-Entscheidungen. Foto: dpa
Es ist wohl jedem aufgefallen, dass bei dieser WM eine Seuche unter den Schiedsrichtern um sich greift. Die Sinnesstörungen verursachende Krankheit scheint die unparteiischen reihenweise auszuschalten.
Um die Frage, ob das ganze so schlecht und gefährlich ist, wird indessen gestritten. Zuerst scheint es, als wäre die Seuche für uns Deutsche ganz gut. Schließlich übersah der Schiedsrichter so Lampards Tor. Sonst wäre das Spiel wohl anders verlaufen.
Aber andererseits hätten wir vielleicht gegen die schwächeren Mexikaner im Viertelfinale antreten müssen, wäre das Abseitstor Argentiniens nicht anerkannt worden.
Fußbälle mit Chip
Ob diese Krankheit denn nun längerfristige Auswirkungen haben wird, ist unklar. Möglichkeiten gibt es genug ... Vielleicht gibt es in Zukunft Lasersensoren und mit Chip versehene Fußbälle.
Oder irgendwann werden Roboter-Schiedsrichter entwickelt, dann wäre die ganze Bestechlichkeit-Geschichte auch schon geklärt. Nur machen denn nicht der individuelle Stil eines jeden Schiedsrichters und skandalöse Fehlentscheidungen die Spannung des Fußballs mit aus?
Wir werden ja sehen, ob die Krankheit weiter um sich greift oder langsam zu Ende geht. Doch Roboterschiedsrichter gibt es hoffentlich so oder so nicht allzu bald.
Von Angela Ohm
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07. Juni, 2010 von angelaohm

Die WM-Spiele: Soll man sie nun richtig feiern? Oder gemütlich aus dem Fernsehsessel begutachten? Foto: dpa
Jetzt geht’s los! Der Countdown zur Fußball-WM ist angebrochen und ich stehe vor dem Problem: Wo schau ich mir denn die Spiele unserer Jungs an? Zu Hause ist ja langweilig …
Also die erstbeste Möglichkeit wäre, zum Public Viewing zu gehen. Die Vorteile liegen auf der Hand, großer Bildschirm, berauschende Atmosphäre und so weiter. Aber irgendwie weiß ich trotzdem nicht so recht.
Der große Bildschirm nützt mir nichts mehr, wenn es sehr voll ist, weil ich auch nicht gerade sehr groß bin. Ich würde nichts sehen. Außerdem könnte es regnen, oder es ist extrem heiß und ich werde eingequetscht und bekomme keine Luft mehr, oder, oder, oder…
Alle Freunde zusammentrommeln ?!
Möglichkeit zwei: Kneipengucken. Man sitzt gemütlich in einer (klimatisierten) Kneipe trinkt ein bisschen was … Stellt sich nur die Frage, ob ich nach Meinung anderer mit meinen fünfzehn Jahren da überhaupt was verloren habe?! Wahrscheinlich fällt diese Option also auch weg.
Ich könnte auch eine WM-Party mit meinen Freunden veranstalten. Es gäbe sogar ein Spiel in der Gruppenphase, das weder mitten in der Woche noch mittags stattfindet. Doch ich ahne Böses …
Wie soll man, wenn man es normalerweise fast nie schafft, alle an einem Tag zusammen zu bekommen, gemeinsam eine Party feiern, wenn man nur einen Termin zur Verfügung hat?
Vielleicht bleibe ich also doch die Sofakartoffel und schau mir die Spiele zu Hause an. Ob wir gewinnen oder verlieren, das kann ich beim Public Viewing genauso wenig ändern wie im Fernsehsessel …
Von Angela Ohm
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17. Mai, 2010 von angelaohm

Michael Ballack wird bei der WM nicht spielen können. Foto: dpa
In etwa drei Wochen ist es so weit: Die nächste Fußball-WM steht an. Kaum zu glauben, dass unser “Sommermärchen” schon vier Jahre her sein soll.
Mir ist die ausgelassene Stimmung noch deutlich im Gedächtnis. Sonnenschein, feiernde Menschenmengen beim Public Viewing und in den Stadien und vor allem eine erfolgreiche deutsche Mannschaft.
Keine Feierstimmung, dieses Jahr
Doch irgendwie will sich dieses Jahr überhaupt keine Feier-Stimmung einstellen. Nicht nur, weil der Austragungsort so weit entfernt ist ... etwas fehlt.
Vielleicht liegt es daran, dass das Wetter immer noch nicht sommerlich genug ist? Vielleicht, weil es in letzter Zeit wichtigere Themen gab. Wirtschaftkrise, Naturkatastrophen, das verdirbt einem schon ein bisschen die Laune.
... foult einfach mal unseren WM-Kapitän
Wer aber wirklich ein Spielverderber ist, das ist Kevin Boateng. Foult einfach mal unseren Kapitän-WM unfähig.
Wenn das jetzt so weiter geht, dann müssen die Deutschen nass und frierend vor verregneten Leinwänden zusehen, wie unser Team ohne echten Kapitän in Südafrika schon in der Gruppenphase verliert.
Präventiv-Maßnahme für dieses “worst case szenario”? Höchstens einen großen Flatscreen fürs Wohnzimmer kaufen, damit man sich das Gruppen-Gucken gleich sparen kann. So wird man wenigstens nicht nass. So oder so, das Gefühl, dass es doch eher ein “Problemsommer” als ein “Sommermärchen” dieses Jahr wird , werde ich nicht los.
Von Angela Ohm
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