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Warrior Cats: Die geheime Ordnung der Katzen

26. Januar, 2011 von Leonie

Warrior CatsNormalerweise kann ich mit Fantasy-Büchern überhaupt nichts anfangen. Dementsprechend war meine Vorfreude auf das Buch. ''Okay, quälst du dich halt mal durch'', dachte ich mir, schließlich musste ich ja eine Rezension schreiben. Dazu kam, dass ich das Buch, aufgrund des Einbands als Kinderbuch einschätzte. Aber ich muss sagen: Ich habe das Buch geliebt!


Vier Katzen-Clans


Das Buch handelt von vier Katzen-Clans, die in einem Wald leben. Jeder Clan besteht aus einem Anführer, Heilern, Kriegern und Schülern. Jeder Clan lebt in einem bestimmten Territorium, dessen Grenzen stark bewacht werden.


Das überwiegend friedliche Leben der Waldkatzen wird gestört, als auf einmal vier junge Katzen, aus den vier verschiedenen Clans, unerwartet verschwinden und die zurückbleibenden Katzen vor dem Rätsel  einer neuen Prophezeiung stehen.


Wenn man das Buch aufschlägt, stößt man zuerst auf eine Karte, auf der die im Buch erwähnten Orte zu sehen sind. Dies trägt einen großen Teil zum besseren Verständnis bei. Danach werden ersteinmal lang und breit die Namen der Katzen, mit Position im Clan und Fellfarbe aufgelistet.


Flut an Informationen


Diese Flut an Informationen wirkt erst überfordernd. Doch zu meiner Erleichterung stellte ich bald fest, dass man sich nicht alle Namen merken muss, es aber ab und zu ganz hilfreich ist, nochmal einen Blick auf diese Liste zu werfen um die vielen Katzen einordnen zu können.


Spätestens ab der Hälfte des Buches, kann man aber mit jedem Namen, der fällt, etwas anfangen. Das eigene Vokabular der Katzen für manche Sachen, z.B. für Straßen ''Donnerwege'' oder für Autos ''Monster'', ist leicht verständlich und erlaubt einen Einblick in die Gedankenwelt der Katzen.


Gar nicht so fiktiv


Ich persönlich finde das Buch gar nicht so fiktiv. Die Vorstellung, dass es im Wald wirklich Gruppen von Katzen gibt, die dort so leben, ist nicht zwingend absurd. Man kann sich nach Lesen des Buches durchaus vorstellen, dass die Katzen im Wald mit ihren eigenen Gesetzen leben, abseits der Menschen.


Klar, ist vielleicht nicht alles im Buch hundertprozentig real möglich, aber im Großen und Ganzen besitzt es einen gewissen Bezug zur Realität. Das Buch ist anschaulich, nicht gerade anspruchslos, jedoch gut verständlich geschrieben. Leider hat es ein offenes Ende, sodass man sich, weil es wirklich spannend ist, den nächsten Teil der Reihe kaufen muss.


Positiv überrascht


Es gibt bis jetzt zwei Staffeln der Buchreihe, die aus jeweils sechs Büchern bestehen. Dieses Buch ist das erste aus der 2. Staffel, von der bis jetzt erst die ersten beiden Teile erschienen sind. Ich selbst war positiv überrascht von dem Buch und werde mir auf jeden Fall den nächsten Teil kaufen.


Von Leonie Wurmbrand

 

Erin Hunter: Warrior Cats, Beltz

Kurzkommentar

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Kategorien: Kultur, Literatur, Und sonst noch

Die Fantasie der Menschen anregen

14. Januar, 2011 von redaktion

Elfe„Finde einen Ort in der Natur, der still ist, der ganz Natur ist.

Schließe die Augen, lege die Hände auf die Erde, komm zur Ruhe, atme tief ...“


Können wir Elfen sehen? Mit diesem Ritual vielleicht …

Das Buch „Wie weckt man eine Elfe?“ von Tanya Stewner lässt uns von Elfen und Feen träumen. Aber es gibt ein Problem. Überall sind die Feen wach, und die Elfen schlafen. Eine einzige Elfe schläft aber nicht. Sie muss alle Arbeiten der schlafenden Elfen erledigen.


Die Menschenzwillinge Pauline und Florentine versuchen den Elfen zu helfen, indem sie ein Buch über Elfen schreiben, was die Fantasie der Menschen anregt. Dadurch werden die Elfen erweckt.


Hummelbi macht Bruchlandungen


Man weiß nie, wie die Geschichte weitergeht, das macht sie spannend. Außerdem ist das Buch lustig. So schläft eine alte Elfe immer beim Sprechen ein. Eine andere Elfe (Hummelbi) macht immer Bruchlandungen.


Pauline kann mit ihrem Handy Elfen hören, das würde ich auch gerne. Die Feen wollen ihre Führung aber nicht so ohne weiteres aufgeben. Es bleiben viele offene Fragen, z.B. werden alle Elfen durch das Buch von Florentine und Pauline aufgeweckt? Gibt es vielleicht sogar noch einen Kampf zwischen Elfen und Feen?


Zweiter Teil, wann kommst Du?


Von Katharina Eiserfey

 

Tanya Stewner: Wie weckt man eine Elfe, Fischer Schatzinsel

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Kategorien: Und sonst noch

Die Liebeslüge – ein Buch nicht nur für Mädchen

26. Mai, 2010 von lilian

 

So sieht's am Genfer See aus: Der Roman "Die Liebeslüge" spielt hier. Foto: dpa

So sieht's am Genfer See aus: Der Roman "Die Liebeslüge" spielt hier. Foto: dpa

Sonntag um 15 Uhr am Trachycarpus Fortunei Baum. Genau an dieser Stelle wollte Elena ihren vermeintlichen Traumjungen Stefan treffen. Doch es kam nicht dazu. Und im Nachhinein wird ihr klar, dass das auch gut war.


 

 

Internat Villa Rosa am Genfer See

  

Im Roman "Die Liebeslüge" von Sissi Flegel geht’s darum: Die Ferien sind vorbei und das neue Schuljahr beginnt im Internat Villa Rosa am Genfer See.

Auch die schüchterne Elena und die sportliche Charly machen sich auf den Weg zum Internat. Jedoch zum ersten Mal. Ja, sie sind die beiden neuen in der Villa Rosa. Sie erleben viele Abenteuer, werden beste Freunde und können sich alles erzählen. Außerdem fällt Elena fasst auf ihren vermeintlichen Traumjungen rein.

 

 

 

Der erste Teil einer noch folgenden Trilogie erschien im Frühjahr 2010. Sissi Flegel schrieb schon viele Mädchen, Kinder- und Jugendbücher.

 

Doch kein typisches Mädchenbuch

 

 Mich hat das Buch positiv überrascht. Am Anfang dachte ich, es wäre ein typisches Mädchenbuch, gerade dadurch, dass das Cover pink gestaltet ist. Doch der Inhalt - denke ich - ist so, dass auch Jungen das Buch lesen könnten. Natürlich nur, wenn sie sich darauf einlassen.

 

Für Leute, die wirklich nur Fantasybücher oder nur Krimis lesen, ist es vielleicht nicht unbedingt das Richtige. Ich muss aber auch sagen, dass ich gedacht hätte, es würde mehr Spannung in diesem Buch geben. Auf dem Klappentext wird ja schließlich gesagt, Elena und Charly hätten beide ein Geheimnis.

 

Aber ich muss sagen: Ich hätte gedacht, sie hätten ein größeres Geheimnis - aber naja. Und ich habe bei Charly auch nicht so wirklich ihr Geheimnis herausbekommen. Es wurde also nicht so deutlich. Aber alles in allem fand ich das Buch echt schön und unterhaltsam.

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Kategorien: Kultur, Literatur

“Berlin Calling”: Zwischen Genie und Wahnsinn

07. April, 2010 von redaktion

Regisseur Hanns Stöhr und die Schauspieler Corinna Harfouch, Rita Lengyel und Paul Kalkbrenner. Foto: dpa

Regisseur Hanns Stöhr und die Schauspieler Corinna Harfouch, Rita Lengyel und Paul Kalkbrenner. Foto: dpa

Hannes Stöhrs Produktion  „Berlin Calling“, in der Hauptrolle besetzt durch Star-DJ Paul Kalkbrenner, ist der Geheimtipp.

In dem Film geht es um den  in Berlin lebenden DJ Ickarus (Paul Kalkbrenner), der kurz vor dem internationalen Durchbruch steht, begleitet von Drogen, Orgien und elektronischer Musik.


Gefährliche Ecstasy Tablette

Als er dabei ist, sein Album fertig zu stellen, gerät er an die gefährliche PMA-haltige Ecstasy-Tablette, die ihm seinen bevorstehenden Durchbruch erschwert. Als er völlig verwirrt und unter Drogen stehend in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wird, steht sein internationaler Durchbruch auf der Kippe.


Jegliche Warnungen der Chef-Ärztin Prof. Dr. Petra Paul (Corinna Harfouch) und seiner Lebensgefährtin Mathilde (Rita Lengyel) ignoriert er und versucht, trotz des freiwilligen Programmes der psychiatrischen Anstalt, sein Album fertig zu stellen.


Produktion auf Eis gelegt


Als Ickarus durch seine Produzentin Alice (Megan Gay) erfährt, dass seine Albumproduktion erstmal auf Eis gelegt ist, verliert er völlig die Fassung, wird seiner Freundin gegenüber handgreiflich und demoliert das komplette Büro von Alice.

Aus seiner Frustration heraus beschließt Ickarus, die Anstalt als seine Partylocation zu benutzen und durchlebt eine völlig exzessive Nacht, die für ihn auf der Intensivstation endet.

Später kommt er zur Besinnung, beendet wie geplant das psychiatrische Programm und schafft dann dank der Unterstützung seiner Freundin und der Produzentin  die Vollendung seines Albums „Berlin Calling“. 


Album heißt nach dem Film


Der Darsteller und Dj Paul Kalkbrenner hat sein derzeitiges Album nach dem Film benannt, in dem er auch die dort zu hörenden Titel mit aufgenommen hat.

Passend zum Film ist auch der Soundtrack und  gleichzeitige Sampler von  Paul Kalkbrenner „Berlin Calling“ sehr gelungen.


Film kratzt an der Realität


Durch die sehr überzeugende schauspielerische Darstellung von Paul Kalkbrenner, speziell in den exzessiven Szenen, kratzt dieser Film schwer an der Realität. Berlin Calling ist ein Film, dem es gelingt, die sehr speziell wirkende Szene der elektronischen Musik dem Zuschauer näher zu bringen.

 

Fazit: Pädagogisch sehr wertvoll und leider noch viel zu unbemerkt.

Noch mal ein großes Lob an den DJ Paul Kalkbrenner, der den perfekten Soundtrack für diesen Film produziert hat, der dem Film eine spezielle Note verleit und gewissen Szenen mehr Flair gibt und diese dem Zuschauer noch besser zur Geltung bringt.

Hannes Stöhr hat mit diesem Meisterwerk die Electro-Szene nahe zu perfekt dargestellt und somit positiv auf sie und ihre Musik aufmerksam gemacht!


Regie:                          Hannes Stöhr

Drehbuch:                    Hannes Stöhr

Produktion:                   Karsten Aurich

Musik:                          Paul Kalkbrenner

Erscheinungsjahr:          2008

Länge:                         100 Minuten

Altersfreigabe:              FSK 12


Von Adrijan Baric, Marco Herbst, Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund

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Kategorien: Film, Kultur


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  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/