09. Dezember, 2011 von kirsten

Für viele Schüler gehört Büffeln an den Weihnachtstagen mit dazu. Damit sollten sie es aber nicht übertreiben. Zumindest bis zum 26. Dezember sollten die Schulsachen nicht angerührt werden, empfiehlt Andrea Heiliger vom Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN). Danach könnten Jugendliche mit kleinen Einheiten anfangen: „30 Minuten Vokabeln lernen oder sich das Problemfach vornehmen“, rät Heiliger. Das bringe bereits etwas.
Die Ferienzeit könne auch gut dazu genutzt werden, neue Methoden beim Lernen auszuprobieren. Wer Defizite in einer Fremdsprache habe, könne beispielsweise einen Kinofilm in der Originalfassung anschauen oder ein Buch in der jeweiligen Sprache lesen. dpa
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06. Oktober, 2011 von kirsten
Seit einem Monat sind die Sommerferien vorbei, so langsam hat sich der Schulalltag wieder eingestellt. Ein neues Schuljahr bedeutet aber auch: ein neues Schulticker-Jahr! Spannender Unterricht mit der Münsterschen Zeitung als Lektüre, interessante Projekttage, die von den Sponsoren angeboten werden oder aber tolle Preise, die man immer mal wieder gewinnen kann bei verschiedenenen Schulticker-Wettbewerben. So wie die ESV des Schlaun-Gymnasiums in Münster: Sie gewannen beim Fotowettbewerb im letzten Schuljahr einen von drei Kinogutscheinen und schauten sich jetzt den selbst mitgebrachten Film "Vincent will Meer" im Cinema an. Ermöglicht wurde der Tag von der Provinzial-Versicherung, die für Kino-Saal und Getränke sorgte.
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25. August, 2011 von kirsten

Lena Löll hätte auch gleich anfangen können, Karriere zu machen. Stattdessen gab sie nach ihrem BWL-Studium erst einmal Unterricht in einer Problemschule.
Nach der Uni auf die Hauptschule: Immer mehr junge Leute wollen nach dem Studium erstmal etwas völlig anderes machen. Die Initiative Teach First schickt sie an Problemschulen. Vor allem bei Top-Absolventen ist die bewusste Karriere-Pause beliebt.
Lena Löll hätte sofort durchstarten können. Mit Bestnoten hatte die BWL-Studentin die Uni verlassen. Doch statt sich einen gut bezahlten Job zu suchen, ging die Betriebswirtin an eine Hauptschule. Dort arbeitete sie zwei Jahre lang mit Kindern, die Probleme mit dem Lernstoff hatten. Dafür bekam sie 1750 Euro brutto im Monat. „Teach First“ nennt sich die Initiative, die Top-Studenten nach der Uni an Problemschulen schickt. Nicht allen Lehrern ist diese Verstärkung recht.
Idee aus den USA
In den USA hat sich die Teach-First-Idee in den vergangenen 20 Jahren weit verbreitet. In Deutschland gibt es Teach First seit zwei Jahren. Lena Löll zählte zu den ersten, die an dem Programm teilnahmen. „Ich hatte so viel Glück durch mein Elternhaus, bin beim Abitur und im Studium unterstützt worden. Deshalb wollte ich etwas zurückgeben und anderen helfen, die diese Unterstützung nicht erhalten“, erzählt sie.
Bei vielen „Fellows“ sei die Motivation ähnlich, sagt Ulf Matysiak, Geschäftsführer von Teach First Deutschland. Ihr Leben lang hätten sich die meisten auf ihre Karriere vorbereitet. Aber wenn sie dann nach der Uni eigentlich durchstarten könnten, entschieden sie sich für ein soziales Engagement. „Viele wollen nach dem Studium einmal ganz andere Erfahrungen sammeln und etwas Praktisches machen“, sagt Matysiak.
700 Bewerber für gut 50 Plätze
Rund 700 Bewerber gibt es in Deutschland jedes Jahr für die gut 50 Plätze. Neben Top-Noten erwartet Teach First von den Bewerbern auch, dass sie schon Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt haben - etwa als Mitarbeiter in Vereinen oder in Hochschul-Organisationen. Drei Monate lang bereitet die Organisation ihre „Fellows“ auf ihren Einsatz vor. Dann geht es an die Schulen.
Lena Löll kam in eine Hauptschule in Bergisch Gladbach. „Ich war direkt mit Herzblut dabei“, erinnert sie sich. „Der Einsatz ist kaum vordefiniert. Am Anfang haben sich erstmal alle zusammengesetzt und überlegt, was die Schule braucht und was ich mit meinem Profil bieten kann.“ Schließlich machte sich die Betriebswirtin mit den Schülern daran, einen Kiosk aufzubauen. Eine extra gegründete Schülerfirma kümmert sich nun um den Betrieb.
Kritik
Die Fellows kamen in Deutschland gerade am Anfang längst nicht überall gut an. Die Lehrergewerkschaften in einigen Bundesländern sahen die Teach-First-Kräfte als Konkurrenz und übten massive Kritik an dem Modell.
Der Bielefelder Pädagogik- und Psychologie-Professors Rainer Dollase hält diese Kritik für unberechtigt. Im Auftrag von Teach First und den beteiligten Bundesländern hat er das Programm an zehn Schulen untersucht. Sein Fazit über die „Fellows“: „Sie machen Lehrern keine Konkurrenz, sondern entlasten diese.“
Bildung begeistert
Lena Löll nimmt aus den zwei Jahren an der Hauptschule in Bergisch Gladbach auch für sich persönlich wichtige Erfahrungen mit: Die Betriebswirtin will sich auch nach ihren zwei Jahren an der Hauptschule mit Bildung beschäftigen. Damit lässt sich zwar nicht das große Geld verdienen. „Aber ich habe gemerkt, dass mich Bildung begeistert und dass mich die Arbeit sehr erfüllt.“
dpa
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20. Juli, 2011 von kirsten

Leslie Schwartz zu Gast in der Realschule im Kreuzviertel.
"Ich sollte nicht leben. Es ist ein Fehler. Ich wurde am 12. Januar 1930 geboren.
Ich bin ein Jude. Dreimal schon sollte der Tod mich ereilt haben.
Die Gründe, warum ich die Hölle überlebt habe, sind in dem Verlangen zu sehen, meine Geschichte zu erzählen. Ich hatte Alpträume. Ich dachte, wir alle wären tot und ich könnte nichts berichten. Dann hätte niemand von den Ereignissen erfahren.
Nun bin ich 80. Mein Name ist Leslie Schwartz.
Wenn ich meine Geschichte erzählen will, so muss es jetzt sein, jetzt bleibt mir noch Zeit."
(Leslie Schwartz; Überlebender des Holocausts)
Dieses Zitat von Leslie Schwartz ist ein Auszug aus seinem Buch: „Durch die Hölle von Ausschwitz und Dachau: Ein Junge kämpft um sein Überleben“
Anfang Juli hatte die Realschule im Kreuzviertel einen Gast der ganz besonderen Art. Leslie Schwartz, einer der letzten Überlebenden des Holocausts kam, um seine Über-Lebens-Geschichte dem 9. Jahrgang zu erzählen. Nach einem kurzen Radiobeitrag über seine Person, sahen die Schülerinnen und Schüler eine Aufnahme einer bewegenden Lesung seines Buches „Durch die Hölle von Ausschwitz und Dachau: Ein Junge kämpft um sein Überleben“:
Im Zug nach Auschwitz
Leslie Schwartz, geboren in Ungarn, hat wie viele andere jüdische Gefangene in einem Zug nach Auschwitz gesessen. „Obwohl wir uns fremd waren, gehörten wir doch zusammen.“ Er war 14 Jahre alt, als er von seiner Familie getrennt wurde und so auf sich allein gestellt war. „Ich fand es unmöglich und unvorstellbar, dass die anderen Kinder in einer der Baracke spielten und lachten. Ich stand bei den Erwachsenen und bangte um mein Leben.“ Wegen genau dieser Vorsicht gab er sich älter aus, als er war. In wenigen Sekunden wurde er drei Jahre älter! Viele Schüler fanden diese Kraft zur schnellen und richtigen Handlung, trotz der Angst sehr eindrucksvoll. Dennoch wurde er zu den Kindern gewiesen und nur durch großes Glück gelang er nach Dachau, wo er Zwangsarbeit vollrichten musste. In diesem KZ gab es den blockältesten Juden Christof Ludwig Knoll, der wegen seiner Brutalität gegenüber seinen Glaubensbrüdern bei den Nazis ein besonders hohes Ansehen erlangte. Leslie Schwartz musste ihm die Finger-und Fußnägel schneiden. Seine Familie hat er nie wieder gesehen. Für die Zuhörer der 9. Klasse eine unfassbare Vorstellung.
Zuflucht auf einem Bauernhof
Der Krieg neigte sich dem Ende, und einige Soldaten ließen die jüdischen Gefangenen unter anderem Leslie Schwartz frei. Der auf sich allein gestellte Junge, der nur noch 35 kg wog, flüchtete mit drei weiteren Jungen zu einem nah gelegenen Bauernhof. Die Bauersfrau, Babara Huber, die ihn sah, hatte großes Mitleid und gab ihnen eine Scheibe Brot mit Butter und ein Glas Milch. „Noch heute sehe, rieche und schmecke ich das Brot und die Milch.“ Für die Hitlerjugend jedoch war das Kriegsende nicht begreifbar, und so musste Leslie Schwartz vor einem fast gleichaltrigen Soldaten flüchten. Er weiß noch heute nicht, woher er die Kraft nahm, erzählt der alte Mann mit ergriffener Stimme. Er erlitt einen lebensbedrohlichen Durchschuss im Nackenbereich und wurde erneut gefangen genommen. Nach zwei schmerz- und angsterfüllten Tagen konnte er von Amerikanern aus einem Zug befreit werden. Leslie Schwartz kam nach der Befreiung bei amerikanischen Verwandten unter.
In der Aula der Realschule herrschte Totenstille. Auf vielen Gesichtern spiegelt sich Fassungslosigkeit wieder, obwohl die meisten Schüler über den Holocaust und der dunklen Zeit Deutschlands informiert sind. Ein Junge fragt Leslie Schwartz, ob sein Glauben an Gott im KZ verloren gegangen sei? Das sei eine interessante Frage, antwortet Leslie Schwartz. Er zitiert: „God died in Ausschwitz“. Was könnte dies bedeuten, fragen sich die Schüler? Womöglich hat Gott die Menschen in den KZs verlassen. Oder ist sogar in dieser Zeit gestorben. Vielleicht haben ihn ja auch die Menschen mit ihrem Handeln verlassen.
Angst vor Dr. Mengele
Warum er sich älter ausgegeben hat, als er war, möchte eine andere Schülerin wissen. Leslie Schwartz erklärt, dass ein Gefühl ihm sagte, dass dies ihm helfen würde sich vor Dr. Mengele zu schützen. Dr. Mengele führte im 2. Weltkrieg viele menschenverachtende und qualvolle Experimente mit ungeborenem Leben, mit schwangeren Müttern und mit wenig Tage alten Kindern. Für die Schülerschaft stellt sich nun die Frage, ob es dann mit der Moral vereinbar ist auf die medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnisse der damaligen Versuche zurück zugreifen? Verbietet das nicht der Respekt vor den Opfern? Oder ist es richtig, kranken Menschen mit solchen Daten zu helfen?
Gelernt zu verzeihen
Während die Schüler dem Zeitzeugen Fragen stellen, scheint Leslie Schwartz immer leicht zu lächeln. Für die Zuhörenden so scheint es, sei er ein sehr gütiger Mann, der gelernt hat zu verzeihen. Leslie Schwartz meint dazu „Es ist gut für meinen Geist, jungen Menschen meine Erfahrung weiter zugeben. Es ist wie eine Therapie.“ Auch zwei Frauen, mit denen er schon lange Zeit befreundet ist, stimmen dem zu. „Wir haben zusammen eine Reise quer durch Amerika gemacht. Und er hat uns nie etwas von dieser dunkeln Seite seines Lebens erzählt. Erst jetzt erfahren wir, was er durchgemacht hat.“ Es ist das erste Mal, dass sie bei einer seiner Lesungen dabei sind. Zutiefst berührt sind sie von der Kraft und der Stärke ihres Freundes. „Mit dem Buch, den Lesungen und der Reise zurück an die schrecklichen Orte scheint er das Erlebte nun langsam zu verarbeiten-als ob er alles noch einmal erleben möchte um es richtig zu einzuordnen.“
Alte Bilder und Briefe
Vielleicht war gerade dies der Grund, warum Leslie Schwartz der 9c alte Bilder und Briefe aus der Zeit dem KZ zu zeigen. Er erzählte in einem lebendigen Englisch-Deutsch Mix unter anderem auch von der Verleihung einer Ehrenmedaille des Bürgermeisters in Poing, einer Gemeinde nahe München. Besonders stolz ist er auf das Foto von ihm, John Malkovich und Veronica Ferres, die in der Verfilmung des Buches von Marga Spiegel eine der Hauptrollen besetzte. Auch Leslie Schwartz wünscht sich, dass sein Buch verfilmt wird. Im August sollen die Dreharbeiten anfangen, bei denen auch John Malkovich mit wirken wird. Veronika Ferres spielt in diesem Film die Rolle der Ehefrau eines Nazis in München. Marga Spiegel kennt Leslie Schwartz schon länger, da er sich sehr für die Schicksalsschläge der Juden hier in Münster interessiert.
Leslie Schwartz ist ein besonderer Mann, der es sich, trotz hohen Alters, zur Aufgabe gemacht hat seine Erfahrungen und seine Geschichte an junge Leute weiter zu geben: Damit so etwas wie der Holocaust nie wieder passiert! Und genau dieser Aufgabe stellen sich auch die Schüler und Schülerinnen der Realschule im Kreuzviertel.
Anna Niesing & Michelle Wesche
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15. Juni, 2011 von kirsten
Kinder- und Jugendbücher im Juli
„Ein Buch für Hanna“ von Miriam Pressler ist von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach zum „Jugendbuch des Monats Juli“ gewählt worden. Der bei Beltz & Gelberg erschienene Roman erzählt die Geschichte des Mädchens Hanna. Dessen Leben ist von den Nationalsozialisten bedroht, dennoch sucht das Mädchen einen Platz, wo es dazu gehört. Trotz Verlust und Not in der Kindheit wird aus ihm ein warmherziges „Menschenkind“. In der Kategorie „Kinderbuch“ kürte die Jury „Wo geht's lang?“ von Heekyoung Kim. „Ästhetisch vorzüglich gestaltet“ zeige das bei Gerstenberg verlegte Werk, wie die ersten vor 2.600 Jahren entstandenen Karten die Welt erklären wollten. Der Bogen reicht hinein in die Gegenwart bis zum Navigationsgerät, auch die eigene „Landkarte“, das Genom, wird nicht ausgespart. Die Illustrationen stammen von Krystyna Lipka-Sztarballo. „Bilderbuch des Monats“ wurde „Das machen wir“ von Ramesh Hengadi und Shantaram Dhadpe (Illustrationen). Konzept und Text für das Bilderbuch aus Indien, erschienen bei Baobab Books, stammen von Gita Wolf. Seit die Warli denken könnten, sei das Malen von Bildern ein wichtiger Teil ihres Lebens. Das in Handarbeit gestaltete Buch biete eine unendliche Reise des Entdeckens von weiß auf braun gezeichneten Bildern zum Säen, Ernten, Sitzen oder Tanzen, heißt es in der Ankündigung. Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur mit Sitz in Volkach ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Autoren, Verlagsvertretern und Wissenschaftlern. KNR
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24. Mai, 2011 von kirsten

Nicht gleich verzweifeln, wenn es auf eine Bewerbung eine Absage gibt.
Nie aufgeben, immer weitermachen. Mit dieser Einstellung wurde der Fußball-Torwart Oliver Kahn auf der ganzen Welt bekannt. Was für ihn galt, gilt auch für jeden Bewerber: Eine Absage ist noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
Absagen tun weh. Und immer öfter kommt die schlechte Nachricht per Email - schablonenartig und unpersönlich. All die Mühe war scheinbar vergeblich. Noch dazu erfahren Bewerber oft keinen Grund für die Absage. Doch das sollten sie nicht auf sich sitzen lassen: Wer bei der Firma nachhakt, ist hinterher oft klüger.
„Die Hauptursache für Absagen ist der große Zulauf an Bewerbern“, sagt Iris Böhning von der Arbeitsagentur München. Denn allzu oft konzentrieren sich die Anschreiben der Jobsuchenden auf wenige große Firmen. Viele Unternehmen haben deshalb feste Kriterien entwickelt, nach denen sie Bewerber einstellen. Alle, die durch das Raster fallen, werden meist ohne genaue Begründung abgelehnt.
Dementsprechend sollte man Absagen nie persönlich nehmen, rät Berufsberaterin Böhning. Häufig liege es auch am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), dass dem Bewerber keine Gründe für die Absage genannt werden. Das Gesetz will verhindern, dass Bewerber etwa wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden. Um sich nicht rechtlich angreifbar zu machen, schreiben viele gar keine Begründung mehr.
Am besten ist es daher, Absagen sportlich zu nehmen. So sollten Bewerber sich daran ein Beispiel nehmen, wie Spitzensportler mit Niederlagen umgehen, rät der Persönlichkeitstrainer Jörg Löhr aus Augsburg. „Sportler sehen Niederlagen als Ansporn.“ Damit das klappt, sollten Bewerber prüfen, woran sie gescheitert sind.
Wer solche Fragen klären und sich mit unpersönlichen Absagen nicht zufriedengeben möchte, kann sich nochmals an das Unternehmen wenden. Allerdings sollte man behutsam vorgehen, empfiehlt Bewerbungsberater Torsten Weiß aus Verden. „Als Erstes sollte man sich dann bedanken“, rät Weiß. Etwa für die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Vermieden werden sollte anschließend die Frage nach den Gründen der Ablehnung. „Besser ist, um Rat zu bitten, was man in zukünftigen Bewerbungen besser machen kann“, sagt Weiß. Auch wer das Unternehmen anschreibt, sollte auf Höflichkeit setzen. Wichtig ist Iris Böhning zufolge, dass man einen konkreten Adressaten für die E-Mail oder den Brief hat.
Am besten ist es natürlich, es erst gar nicht zur Absage kommen zu lassen. Denn mit einem Telefonanruf habe man schnell geklärt, ob man für die Stelle überhaupt geeignet ist. Insbesondere bei Initiativbewerbungen sei es ratsam, die Voraussetzungen für eine Mitarbeit in der Firma vorher zu klären, rät Paul Stallmeister von der Arbeitsagentur Münster. „Keinesfalls sollten die eigenen Unterlagen aber einfach in die Gegend gestreut werden“, rät Weiß. Ein persönlich gestalteter Lebenslauf und das individuelle Anschreiben seien durch nichts zu ersetzen - und gleichzeitig die größte Hürde im Bewerbungsprozess.
INFO: Wie man sich nach einer Absage erneut bewirbt
Eine erneute Bewerbung braucht Mut, sagt Iris Böhning von der Arbeitsagentur München. Sie ist aber nicht unmöglich. Bewerber sollten sich fragen: Wie habe ich mich in der Zwischenzeit weitergebildet? Warum bewerbe ich mich erneut? Ideal sei zudem, sich telefonisch zu erkundigen, ob die erneute Bewerbung Sinn macht. Das beugt Absagen vor - und damit auch einem Knacks im Selbstbewusstsein. dpa
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05. Mai, 2011 von kirsten

Die Klasse 4c der Davertschule mit Wettermoderatorin Rebekka Krampitz und Ralf Tornau von der Provinzial-Versicherung.
MÜNSTER. Die aus 1LIVE bekannte Wettermoderatorin Rebekka Krampitz und Ralf Tornau von der Provinzial-Versicherung, besuchten die Klasse 4 c der Davertschule Amelsbüren im Rahmen des Schulticker-Projektes der Münsterschen Zeitung.
Nachdem die Kinder in ihrem Zeitungsprojekt zuvor schon gemeinsam mit ihrer Lehrerin Gabi Menke und MZ-Redakteurin Kirsten Hüls Zeitungsberichte erstellt haben, stand nun die Entstehung einer Wettermeldung auf dem Programm. Die Metereologin Rebekka Krampitz arbeitet bei Mediodata und ist dort zuständig für die Erstellung von Wetterberichten für Radiosender, Fernsehsender oder auch Versicherungen. Die Kinder beschäftigte die Frage, wie das Wetter überhaupt in den Computer kommt? Zuerst wurde der Unterschied zwischen Klima und Wetter geklärt. Hierzu hatte Rebekka Krampitz eine Schatzkiste mit Wettermessgeräten mitgebracht, die die Kinder anfassen und ausprobieren konnten. Schnell stürmte es so in der Klasse. Nach kurzer Zeit stand eine, von weltweit 12 000 Wetterstationen, in der Klasse 4 c. Auch das Wetter vor dem Fenster half kräftig mit, Wetterphänomene zu erläutern. So verdunkelte sich der Himmel, es stürmte und regnete und im nächsten Moment schien wieder die Sonne. Ohne Sonne gibt es kein Leben auf der Erde. Ohne Meterologen, Radar- und Satellitenbilder keine Wettervorhersage. „Und wie wird das Wetter heute Nachmittag“, wollten die Kinder wissen.
Gemeinsam mit den Kindern entwickelte Rebekka Krampitz die Vorhersage für den Nachmittag. Die Schauer waren größtenteils vorbeigezogen und die Sonne sollte wieder vermehrt scheinen. Beste Voraussetzungen also, um den Frühling draußen spielend zu genießen.
Klasse 4c der Davertschule
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14. April, 2011 von kirsten

Die Klasse M2 der Papst-Johannes.Schule löste ihren Gutschein, den sie aus den Händen von LBS-Pressesprecher Matthias Pape (l.) bekam, direkt ein.

- Die Mini-Kicker des TSV Handorf freuten sich über ihren Kino-Gutschein.
MÜNSTER.
Die ersten beiden Gewinner des Schulticker-Fotowettbewerbs bekamen jetzt ihren Preis überreicht – einen Kinobesuch für die ganze Klasse im Cinema.
Die Klasse M2 der Papst-Johannes-Schule traf sich direkt vor dem Kino mit Matthias Pape, Pressereferent der LBS. Sie lösten ihren Gutschein sofort ein und schauten sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin den Film „Unsere Erde“ an.
Auch die Mini-Kicker des TSV Handorf waren beim Fotowettbewerb erfolgreich. Ihnen und ihren Trainern Jonas, Justus und David überreichte Andreas Engel Filialleiter der Sparkassenfiliale in Handorf, den Kino-Gutschein direkt auf dem Trainingsgelände. Dritter Gewinner des Fotowettbewerbs ist das Schlaun-Gymnasium. Annette Bäcker von der Provinzial wird den Gutschein nach den Osterferien an die Gewinner und Lehrerin Nina Wienker überreichen.
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25. März, 2011 von kirsten

Gruseln als Geldverdienst: Studentenjobs gibt es auch in der Geisterbahn.
Was tut man als Student nicht alles, um an Geld zu kommen? Viele übernehmen als Aushilfe irgendwelche langweiligen Aufgaben. Dabei gibt es auch eine Menge ausgefallener Jobs, die mehr Spaß oder mehr Geld versprechen. Bei manchen sagen Studenten dennoch besser „Nein“.
Kellnern oder Nachhilfe geben sind die Klassiker unter den Studentenjobs. Sie bringen Geld – aber so richtig Spaß machen sie oft nicht. Es gibt aber auch ganz andere Wege, um sich das Studium zu finanzieren: Als Spielkonsolen-Tester zum Beispiel, oder als erotische Stimme beim Telefonsex.
Die Bandbreite an exotischen Studentenjobs ist groß. Einige davon laufen ganz sicher unter der Rubrik „Ich war jung und brauchte das Geld“. Aber es gibt auch echte Glückstreffer unter den Nischenangeboten.
Oft muss man gar nicht lange nach solchen Angeboten suchen. Wer sich durch Anzeigen im Internet klickt, stößt unweigerlich auf Stellen, mit denen man so nie gerechnet hätte. Selbst im Jobportal der Bundesagentur für Arbeit wird ein „Mitarbeiter m/w für textbasierten Flirt Chat“ gesucht – einen professionellen Umgang mit dem Thema Erotik setzt der Arbeitgeber voraus.
Der Traum vieler Frauen dürfte bei einem Angebot auf Jobanova.de in Erfüllung gehen. Eine Firma sucht dort Testkäufer. Den ganzen Tag lang hat man nicht anderes zu tun, als durch Boutiquen und Kaufhäuser zu ziehen. Auf der Seite Studentjob.de wird ein professioneller Party-Gänger gesucht. Für acht Euro die Stunden sollen Bewerber Touristen durch die Kneipen der Stadt führen und mit ihnen feiern. Und bei der Spielbank in Wiesbaden haben Studenten die Chance, als Croupier zu arbeiten und in dem Millionenspiel die Jetons zu verwalten.
Lebende Gespenster
In Freiburg hat ein Geisterbahn-Betreiber an der Universität nach lebenden Gespenstern gesucht. „Die standen dann als Geist irgendwo in der Ecke, und jedesmal, wenn eine Bahn vorbeifuhr, haben sie ’Buh‘ gemacht“, erzählt Renate Heyberger vom Studentenwerk Freiburg. Und bei der Jobvermittlung des Studentenwerks Heidelberg war ein Unternehmer auf der Suche nach Gogo-Tänzern, erinnert sich Sprecherin Nora Gottbrath. „Auch Aktmodelle für die Heidelberger Schule für Kunst werden des Öfteren gesucht.“
Daneben gibt es kuriose Jobs, die zwar eher wenig Freude machen, aber wegen der guten Bezahlung trotzdem attraktiv klingen. Der Karriereberater Jochen Mai aus Kerpen hat ein Beispiel parat: Ein Freund habe im Studium Dosen mit abgelaufenem Hundefutter entsorgt. Wenn das Futter vergammelt war, standen die Dosen mächtig unter Druck. In einem Ganzkörper-Kondom hätten Studenten die Dosen öffnen und entsorgen müssen, erzählt Mai. „Das ist ein Job, den eigentlich keiner machen will – aber der bringt richtig Geld.“ Er selbst hat in den Semesterferien Gasflaschen mit einer beißend stinkenden Farbe angemalt. „Spaß gemacht hat das keinen. Aber da hat man mal drei Wochen lang gearbeitet, und dann hatte man sein Studium erstmal wieder eine Zeit lang finanziert.“
Versuchskaninchen
Vielen Studenten dürften solche Jobs gerade recht kommen. Jede Stunde, die man arbeitet, fehlt schließlich zum Lernen. Da ist es durchaus verlockend, eine Zeit lang die Zähne zusammenzubeißen, dafür aber so viel Geld zu verdienen, dass man anschließend in Ruhe studieren kann. Aber wie weit sollten Studenten für das schnelle Geld gehen? Bei Tätigkeiten, mit denen sie ihre Gesundheit oder ihren Ruf ruinieren können, mahnen Experten zur Vorsicht. Dazu zählen unter anderem Arzneimitteltests und die Erotik-Branche.
Dort winken zwar oft hohe Stundenlöhne – aber man sollte bei Jobs, die möglicherweise gesundheitsschädigend oder anrüchig sind, auch an mögliche Folgen im späteren Leben denken. dpa
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11. März, 2011 von kirsten

Bereits echte Medien-Profis: der Kurs "Sozialwissenschaften" der 8. Jahrgangsstufe an der Realschule im Kreuzviertel
MÜNSTER. Bald geht es los mit den Schulticker-Projekttagen bei den Sponsoren LBS, Sparkasse Münsterland-Ost und Provinzial. Im Nachgang sollen die Schüler selber über diesen Tag berichten. Die Artikel werden in der Münsterschen Zeitung veröffentlicht.
Damit die Berichterstattung über die Thementage auch möglichst bunt und vielfältig ist,nehmen die Klassen vorab an einem Schreibworkshop teil, in dem sie viel Wissenwertes über die Darstellungsformen in einer Tageszeitung lernen. Den Anfang machte diese Woche
der Kurs "Sozialwissenschaften" der 8. Jahrgangsstufe an der Realschule im Kreuzviertel, der sich in den vergangenen Wochen eingehend nicht nur mit dem eigenen Medienkonsum beschäftigt hat, sondern auch mit der Arbeits- und Wirkungsweise von Medien.
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23. Februar, 2011 von kirsten

Tattoos erfreuen sich besonders bei jungen Menschen großer Beliebtheit. Dennoch sollte gut über eventuelle Risiken nachgedacht werden.
Giftige Farbstoffe, verbotene Konservierungsmittel und krebserregende Substanzen: Zum Schutz vor gefährlichen Stoffen in Tätowierfarben hat Baden-Württembergs Verbraucherschutzminister Rudolf Köberle (CDU) strengere Regeln gefordert. „Die Sicherheitsbewertung von Tätowierfarben muss zur Pflicht gemacht werden, bevor diese mit der menschlichen Haut in Berührung kommen“, sagte Köberle jetzt in Karlsruhe. Die seit 1. Mai 2009 geltende Tätowiermittelverordnung müsse dringend verbessert werden.
Von den derzeit eingesetzten Tätowierfarben gehen nach Angaben des Ministers zum Teil erhebliche Risiken aus. Ein Drittel der untersuchten Farben enthielt verbotene Substanzen, die Hälfte davon waren gesundheitsschädliche Stoffe wie aromatische Amine, Nitrosamine und Phenol. Technische Farbpigmente, die beispielsweise in Autolacken verwendet werden, waren in zwei Drittel der untersuchten Tätowierfarben enthalten.
Wissenschaftler hatten im vergangenen Jahr 38 Tattoo-Farben verschiedener Studios untersucht. Dabei konzentrierten sie sich auf die Farben gelb, rot und orange, weil hier die Gefahr für gesundheitsschädliche Stoffe am höchsten sei. 13 Proben und damit 34 Prozent wurden beanstandet. Nur bei fünf Prozent der Farben wurden keine gesundheitlich bedenklichen Bestandteile nachgewiesen.
Tätowierwillige sollten sich auf jeden Fall über die Inhaltsstoffe der Farben erkundigen, rät Evamaria Kratz, Laborleiterin für kosmetische Mittel am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe. „Am besten wäre es, wenn sich die Leute die Leitlinien der Untersuchungsämter für Betreiber von Tattoo-Studios durchlesen“, sagte Kratz weiter. Diese seien im Internet abzurufen. Beschwerden nach einer Tätowierung sollten auf jeden Fall beim CVUA gemeldet werden. (dpa)
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31. Januar, 2011 von kirsten

Die ESV des Schlaun-Gymnasiums beim Werkeln.
Die Gewinner des Fotowettbewerbs vom Medienprojekt Schulticker und seinen Partnern in Münster stehen fest:
Gewonnen haben die Papst-Johannes-Schule, das Schlaun-Gymnasium und die Minikicker des TSV Handorf, die für einen ihrer Trainer, einem Schüler des Mauritz-Gymnasiums, vor der Linse posierten. Natürlich stellten sich die Minikicker für das Foto ins Tor – denn wo sonst sehen Fußballspieler den Ball am liebsten.
Die Schüler der Klasse M2 der Papst-Johannes-Schule, einer Förderschule für geistige Entwicklung, schrieben zu ihrer Einsendung, dem Foto im Wald, folgende nette Zeilen: „Hallo MZ-Schulticker-Team, hier kommt ein Foto von unserem Lieblingsplatz im Wald hinter unserer Schule, wo wir im Frühling, Sommer, Herbst und Winter supergerne "Eckstein" spielen und mit unserer Klassenhündin Lana Hundesport machen. Wir hoffen, euch gefällt unser Foto! Viele Grüße von der M2: Sarah, Jacqueline, Mangala, Anton, Jan, Mohamed und Zakaria“
Kreative Verschönerung
Dritter im Bunde der Gewinner sind die Schüler der ErprobungsStufenVertretung (ESV) des Schlaun-Gymnasiums. Lehrerin Nina Wienker regte an, die kreativen Verschönerungen im ESV-Raum im Bild zu dokumentieren – und das Motiv kam an bei der Schulticker-Jury.
Gewonnen haben alle drei Sieger jeweils eine Kinovorstellung für die ganze Truppe im Cinema an der Warendorfer Straße. Entweder einen Film aus dem aktuellen Programm oder aber eine mitgebrachte DVD.
Von Kirsten Hüls
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19. Januar, 2011 von kirsten
MÜNSTER Der Schulticker-Fotowettbewerb ist beendet. Am Wochenende trudelten die letzten Bilder von den Lieblingsplätzen der münsterschen Schüler und Schülerinnen in unserer Redaktion ein. Jetzt werden sich die Sponsoren zusammensetzen und über die drei Gewinner-Bilder entscheiden. Sobald die Sieger feststehen, werden diese umgehend informiert. Jedem von ihnen winkt eine exklusive Kino-Vorführung für die ganze Klasse. Zudem werden die Fotos hier auf ticker4u online und in der Münsterschen Zeitung zu sehen sein.
Aber es geht noch weiter im Schulticker-Programm: Ende des Monats stehen die Projekttage der Sponsoren fest. Klassen können sich für interessante Workshops im Hause von Provinzial, LBS und Sparkasse Münsterland Ost bewerben. Ein Schreiben mit den Themen geht bald an die Lehrer und Lehrerinnen der Schultickerklassen raus.
Es bleibt also spannend beim Schulticker!
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04. Januar, 2011 von kirsten
Vor einigen Wochen hatten wir gefragt: Was sind die Lieblingsplätze von Kindern und Jugendlichen in Münster? Wo halten sie sich gerne auf, treffen Freunde, können mal so richtig abschalten?
Diesen Fragen möchten die Sponsoren des münsterschen Schulticker-Projekts – LBS, Provinzial und Sparkasse Münsterland Ost – auf den Grund gehen. Die drei Unternehmen haben gemeinsam mit der Münsterschen Zeitung einen Schulticker-Fotowettbewerb ausgelobt. Gesucht werden Fotos von Lieblingsplätzen in Münster – egal, ob öffentlicher Raum, private Treffpunkte, mitten in der Stadt oder draußen im Grünen. Und der Countdown läuft: Noch bis zum 15. Januar 2011 können Schüler und Schülerinnen die Fotos ihres Lieblingsplatzes einreichen.
An alle Schulticker-Klassen
Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der Schulticker-Klassen. Wer möchte, kann als Einzelperson ein Foto einreichen, als Clique oder als komplette Klassengemeinschaft.
Doch Achtung: Gewonnen wird für die ganze Klasse. Das heißt, auch wer als Clique oder Einzelperson antritt und gewinnt, erspielt für seine Klasse bzw. sein Kurs den Gewinn.
Den drei besten Einsendungen winken drei exklusive Kino-Vorstellungen im Cinema an der Warendorfer Straße. Entweder eine Vorstellung aus dem aktuellen Programm oder aber die Vorführung einer mitgebrachten DVD im Kinosaal – jeweils für die ganze Klasse (ca. 25-30 Personen).
Ein Kinogutschein wird per Voting vergeben
Alle eingereichten Fotos werden nach Einsendeschluss im Internet auf ticker4u.de zu sehen sein. Über zwei Gewinner entscheidet Anfang Februar eine Jury. Ein dritter Sieger kann im Internet von den Usern per Online-Voting auf ticker4u.de gekürt werden.
Einsendeschluss ist der 15. Januar 2011. Die drei Gewinner-Bilder werden zudem in der Münsterschein Zeitung veröffentlicht.
Teilnehmer mailen Fotos
Wer teilnehmen möchte, schickt sein Foto noch bis zum 15. Januar 2011 per Mail an die beilagenredaktion.muenster@mdhl.de mit dem Stichwort „Schulticker-Fotowettbewerb“. Die Sieger werden nach Einsendeschluss, Auswertung des Online-Votings und dem Jury-Entscheid umgehend informiert.
Von Kirsten Hüls
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21. Dezember, 2010 von kirsten

MÜNSTER. Benefiz-Abende mit Paule und Leo haben das Potenzial, eine Konzert-Institution in Münster zu werden. Zum zweiten Mal haben Ina Paule Klink und Leonard Lansink ins Heaven eingeladen, um für die münstersche Krebsberatungsstelle Geld zu sammeln. Und das mit Erfolg.
„Nach einem ersten Kassensturz haben wir 6000 Euro zusammenbekommen“, sagte Gudrun Bruns, Leiterin der Krebsberatungsstelle. Spendenaktionen wie dieser „Weihnachtsabend“ stellen sicher, dass die Krebsberatung auch in Zukunft ihre Sprechstunden für Patienten und Angehörige kostenlos anbieten kann.
Für die Besucher der Benefiz-Konzerts gab es dafür neben den beiden Wilsberg-Schauspielern Klink und Lansink ein Stelldichein der münsterschen Musik-Prominenz, zusammengetrommelt von Bassist Jürgen Knautz: Nikola Materne ließ mit sanft geschwungenen Bossa-Nova-Rhythmen noch eine Erinnerung an den heißen Sommer anklingen. Die gebürtige Amerikanerin Stephanie K. widmete sich dagegen gern der Vorweihnachtszeit und stimmte Weihnachtslieder wie das sexy „Santa Baby“ aus ihrer Heimat an.
Chansons von Ring-Ding
Richie Alexander, ehemals Dr. Ring-Ding, besann sich ebenfalls auf seine ausländischen Wurzeln – oder die seiner französischen Mutter: Sein neues Jazz-Album nahm er mit „La Bande á Richard“ auf und präsentierte auf dem Benefiz-Weihnachtsabend französischsprachige Chansons. Steffi Stephan ließ es sich nicht nehmen, mit krachiger Gitarre den Bluesrock anzustimmen, und die 6-Zylinder sorgten für den komödiantischen Anteil – nur stimmungsvoll-besinnlich blieb es an diesem letzten Adventssonntag also nicht. Die wechselnden Sänger wurden von Peter Kräubig am Piano, Stephan Schulze an der Posaune und Matthias Fleige an der Gitarre begleitet. Markus Passlick, der auch die Moderation übernahm, legte als Percussionist zusammen mit Jan Freund am Schlagzeug den Schwung in die verschiedenen Stile.
Im Neuschnee zum Heaven
Altfrid Maria Sicking, der am Donnerstag erst zwei Jahre „Engel oder Teufel“-Konzerte mit Götz Alsmann in der Halle Münsterland beendet hatte, brachte mit Vibraphon-Klängen die Weihnachtsstimmung in die Jazz-Stücke. Violinistin Christine Rudolf hätte fast noch ihren Einsatz verpasst, musste sie doch direkt nach einem Auftritt in den Städtischen Bühnen per Auto durch den Neuschnee zum Heaven rutschen. Unter all den Sangeskünstlern wären die beiden Zugpferde der Show, Klink und Lansink, beinahe untergegangen. Doch Klink genoss sichtlich die seltene Gelegenheit, einmal als Sängerin auf der Bühne zu stehen und konnte sich mit einem wunderbar süßen „Ave Maria“ neben Stimmgrößen wie Stephanie K. und Co. durchaus behaupten. Marit Stöckelmann
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09. Dezember, 2010 von kirsten

Oberbürgermeister Markus Lewe beantwortet vor der Kamera die Fragen der Schüler. Auf der Internetseite der Schiller-Schüler sind mehr als 5000 Jugendliche aus aller Welt registriert.
MÜNSTER. Schüler des Schillergymnasiums engagieren sich für interkulturelles Lernen durch Filmprojekte. Zur Eröffnung ihres neu eingerichteten TV-Studios empfangen sie Oberbürgermeister Markus Lewe zu einem Interview.
Drei Scheinwerfer, zwei Kameras und ein Mikrofon sind auf die Talk-Ecke gerichtet. Oberbürgermeister Markus Lewe sitzt auf einem roten Sofa und unterhält seine zwei Interviewpartnerinnen mit Anekdoten über die Stadt Münster, während die professionell aufgestellte Technik eingerichtet wird.
Inwiefern denn „Migration, Integration und Globales Lernen“ in Münster, einer historischen „Friedensstadt“, heute von Bedeutung sind, wollen die Schülerinnen wissen.
Das sei hier nicht nur durch Empfänge ausländischer Vertreter im Friedenssaal des Rathauses ein stets präsentes Thema, sagt Lewe. Als sehr junge Stadt mit einer umfangreichen Hochschullandschaft finden sich in Münster zahlreiche ausländische Studierende, was die Sache zu einem stets aktuellen Thema mache.
In einer globalisierten Welt liege es an allen Bürgern weltoffener zu werden, es sollten alle „mit dazu beitragen, dass wir den Menschen eine Heimat geben“. Hier gebe es weiterhin viel zu tun, und jeder könne dabei mithelfen. Entscheidend sei es früh anzufangen. Er freue sich, dass es fast schon eine Selbstverständlichkeit wird, dass Schüler sich begegnen und die Welt durch neue technische Möglichkeiten immer mehr zu einem „Globalen Dorf“ wird. Eben diesem Ziel verschreibt sich der Verein „Solar Net“. Seit drei Jahren produzieren Schüler aus Münster Filme im Rahmen des Projekts, wobei es schwerpunktmäßig um das Thema interkulturelles Lernen geht.
„How to greet people in Germany“ (Wie man in Deutschland grüßt) heißt einer davon, und bringt Nutzern deutsche Redeweisen näher.
Sprachlernvideos, Dokumentationen und sonstige Clips werden auf der vereinseigenen Website veröffentlicht und finden große Resonanz bei Jugendlichen aus aller Welt. Laut Betreiber haben sich dort über 5000 Jugendliche aus 150 Nationen registriert und arbeiten mit eigenen Filmen aktiv mit.
„Wie Schülerzeitungen und Theater-AGs sollten heutzutage auch Medien- und Filmprojekte eine Selbstverständlichkeit sein“, so Janusz Hamerski, der als Medientrainer an Schulen tätig ist.
Oberbürgermeister Lewe bekennt in seinem Interview abschließend, er sei stolz auf das, was die Schüler hier bewirken. Interkulturelle Begegnung müsse möglichst früh anfangen und das sei hier gelungen. Richard Wermes
www.solarnet.tv
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30. November, 2010 von kirsten

Der "Graf" der Band "Unheilig" war gekommen, um ein geheimes Konzert in der Uniklinik zu spielen.
MÜNSTER. Es ist ein Mittag, an dem vieles zusammenkommt, was ansonsten kaum miteinander in Verbindung gebracht wird.
Eine der erfolgreichsten deutschen Bands kommt nach Münster, um für kranke Kinder ein Konzert zu geben, von dem sonst niemand erfährt. Eine Spielwarenverkäuferin aus Südtirol fährt zwölf Stunden mit dem Zug von Meran nach Münster, um dem Verein „Herzenswünsche“ einen Spendenscheck im Wert von 6000 Euro zu überreichen. Mit der Presse ist ein Abkommen getroffen worden, sich bei dem Termin hintan zu stellen. Die Begegnung zwischen Musikern und Kindern soll im Vordergrund stehen.
„Geboren um zu leben“ heißt das aktuelle Lied der Band. Wohin würde dieser Titel besser passen, wenn nicht auf die Kinderstation einer Universitätsklinik. Kinder, die dort behandelt werden, haben keine kleinen Probleme, keine Wehwehchen.
Noch vor ihrem Durchbruch im Jahr 2009 hatte sich die Band „Unheilig“ darum bemüht, mit ihrer Musik benachteiligten Kindern zu helfen. Andreas Linke, Pressesprecher des „Herzenswünsche e.V.“ kann sich noch gut an den Tag erinnern, als Liedsänger Bernd Graf alias „der Graf“ sein Büro in Münster betrat. Er und seine Band wollten nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ verfahren, sondern eine Initiative gezielt unterstützen, habe der Sänger damals gesagt.
Am Samstagmittag gab „Unheilig“ nun im Turm West der Uniklinik seinen kleinen Fans und deren Eltern ein exklusives Unplugged-Konzert.
Die Stimmung ist von Anfang an besinnlich. Die Songs von „Unheilig“ fügen sich in die Räume der Klinik, als seien sie für diese Situation geschrieben. Es geht um Schmerz und Trauer, den Kampf ums Überleben und den Willen, selbst in scheinbar ausweglosen Situationen durchzuhalten.
„Eltern mit sehr kranken Kindern haben auf diese Songs eine ganz eigene Perspektive“, erklärt Mutter Christina Koopmann. „Sie haben ja selbst gesehen, dass eben nicht sehr viele Augen trocken geblieben sind“. Ihre Tochter Irina hat sich auf das Konzert lange gefreut. Sie hat gelernt, auf dem Schlagzeug „We will rock you“ von Queen zu spielen und mag an „Unheilig“ vor allem die Stimme von Sänger Bernd Graf.
Ein Fan der ersten Stunde ist auch Melanie Plattner aus Meran. Über die Homepage der Band habe sie von dem karitativen Engagement ihrer Lieblingsgruppe erfahren und sich gleich bei „Herzenswünsche e.V.“ gemeldet. Seit Januar hat die junge dunkelhaarige Frau in ihrem Spielwarenladen „Pinocchio“ in Meran eine Spendenbox aufgestellt, mit der sie für das Kinderhilfswerk sammelt. 500 Euro sind innerhalb weniger Monate auf diesem Weg zusammen gekommen, die sie im Sommer gleich überwiesen hat. 6000 Euro steuerte die Italienerin am Samstag noch aus eigener Tasche bei.
Zum Konzert in Münster reiste sie mit einem Koffer gefüllt mit Geschenken aus ihrem Laden an, um den „Kindern eine Freude zu bereiten“. Abends bereitete sie sich eine Freunde – und besuchte das „Unheilig“-Konzert in der Halle Münsterland. Philipp Hubmann
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08. November, 2010 von kirsten
Was sind die Lieblingsplätze von Kindern und Jugendlichen in Münster? Wo halten sie sich gerne auf, treffen Freunde, können mal so richtig abschalten?
Diesen Fragen möchten jetzt die Sponsoren des münsterschen Schulticker-Projekts – LBS, Provinzial und Sparkasse Münsterland Ost – auf den Grund gehen.
Die drei Unternehmen loben gemeinsam mit der Münsterschen Zeitung einen Schulticker-Fotowettbewerb aus. Gesucht werden Fotos von Lieblingsplätzen in Münster – egal, ob öffentlicher Raum, private Treffpunkte, mitten in der Stadt oder draußen im Grünen.
An alle Schulticker-Klassen
Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der Schulticker-Klassen. Wer möchte, kann als Einzelperson ein Foto einreichen, als Clique oder als komplette Klassengemeinschaft.
Doch Achtung: Gewonnen wird für die ganze Klasse. Das heißt, auch wer als Clique oder Einzelperson antritt und gewinnt, erspielt für seine Klasse bzw. sein Kurs den Gewinn.
Den drei besten Einsendungen winken drei exklusive Kino-Vorstellungen im Cinema an der Warendorfer Straße. Entweder eine Vorstellung aus dem aktuellen Programm oder aber die Vorführung einer mitgebrachten DVD im Kinosaal – jeweils für die ganze Klasse (ca. 25-30 Personen).
Ein Kinogutschein wird per Voting vergeben
Alle eingereichten Fotos werden während der Ausschreibung im Internet auf ticker4u.de zu sehen sein. Über zwei Gewinner entscheidet im Januar eine Jury. Ein dritter Sieger kann im Internet von den Usern per Online-Voting auf ticker4u.de gekürt werden.
Einsendeschluss ist der 15. Januar 2011. Die drei Gewinner-Bilder werden zudem in der Münsterschein Zeitung veröffentlicht.
Teilnehmer mailen Fotos
Wer teilnehmen möchte, schickt sein Foto bis zum 15. Januar 2011 per Mail an die beilagenredaktion.muenster@mdhl.de mit dem Stichwort „Schulticker-Fotowettbewerb“. Die Sieger werden nach Einsendeschluss, Auswertung des Online-Votings und dem Jury-Entscheid umgehend informiert.
Von Kirsten Hüls
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22. Oktober, 2010 von kirsten
Eltern und Freunde weit weg, die Tage lang und eintönig: Ann-Christins Alltag in der Uniklinik Münster ist nicht nur wegen ihrer Krankheit schwer auszuhalten.
Die 17-Jährige leidet an der Atemwegserkrankung PCD und muss regelmäßig aus Bremen in die Uniklinik kommen. Damit Kinder und Jugendliche wie sie sich ein wenig vom Krankenhaus-Einerlei ablenken können, gibt es ab Montag auf der Kinderstation 25 Laptops für Langzeitpatienten, gespendet vom Verein Herzenswünsche.
Studenten des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Münster entwickelten für die jungen Nutzer eigens die kindgerechte Benutzeroberfläche „Kli(c)k on!“ (Klinik-Kids online).
Mit Kindern auf der Station gesprochen
„Wir haben mit Kindern auf der Station darüber gesprochen, was sie gern am Computer machen und welche Webseiten sie nutzen“, sagt der studentische Projektleiter Josef Hofman.
„Das Wichtigste ist für die Jugendlichen, täglich Kontakt mit Freunden und Eltern zu halten. Deshalb liegt der Schwerpunkt des Programms auf dem Chatten, Mailen und dem Skypen mit Web-Cam.“ So fühlen sich Patienten wie Ann-Christin, deren Freunde und Eltern sie nicht jeden Tag besuchen können, nicht allein gelassen.
Spiele und Lernsoftware
Die Laptops sollen jedoch nicht nur die Kommunikation erleichtern, sondern die Langeweile bekämpfen. Auf der Festplatte sind Spiele und Lernsoftware installiert.
Außerdem können die Kinder Fotos bearbeiten, Filme sehen oder selbst gedrehte Filme schneiden und Musik hören. Da die Rechner von vielen Patienten genutzt werden und Speicherplatz schnell aufgebraucht ist, werden alle Daten gelöscht, sobald der Computer herunterfährt.
Die Kinder müssen ihre Projekte also vorher auf einem USB-Stick speichern. Wer im Internet etwas recherchieren möchte, kann dafür die Suchmaschine „Blinde Kuh“ nutzen – damit gelangen Kinder nur auf Seiten, deren Inhalt für ihre Altersgruppe angemessen ist.
Jugendliche Nutzer haben zwar mehr Freiheiten, auf die Sexseite „YouPorn“ oder Internetspiele wie „World of Warcraft“ können sie trotzdem nicht zugreifen. „Das Krankenhaus muss sich als Anbieter an die Jugendschutzgesetze halten“, sagt Hofman. „Selbst wenn die Eltern zu Hause solche Spiele erlauben, auf der Station, wo auch Jüngere zusehen können, geht das nicht.“
Mit Freunden chatten
Für Ann-Christin spielt das ohnehin keine Rolle, sie chattet lieber mit ihren Freunden und hofft, dass sie rechtzeitig zum Schulbeginn nach Hause darf. Dann kann sie ein paar Tage live dabei sein, bevor sie im November wieder für einige Zeit ins Krankenhaus muss.
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13. Oktober, 2010 von redaktion

Ein geheimnisvolles U-Boot tauchte gestern im Hafen von Münster auf. Foto: Etzkorn
Hoffentlich haben sich gestern Vormittag keine Verschwörungstheoretiker am Hafen aufgehalten. Die hätten sonst Stoff für die nächsten zehn Jahre: Eine geheimnisvolle U-Boot-Erscheinung ist schließlich fast so aufregend wie ein UFO am Himmel.
Kran rollte heran
Ohne jede Vorwarnung rollte ein Kran heran und hievte ein U-Boot mit der Kennung „ST U 126“ aufs Wasser. Eine Handvoll Menschen bestiegen das Gefährt und fuhren über den Kanal. Danach verschwand das Schiff so rätselhaft, wie es gekommen war. Die Passagiere weigerten sich, Fragen zu beantworten.
Wer um alles in der Welt hat Münster den U-Boot-Krieg erklärt? Die Stadt war gestern völlig ahnungslos. Die Kunstakademie, die zurzeit am Hafen ihr „Goldenes Dorf“ aufgeschlagen hat, wies jede Schuld von sich. Das Borchert-Theater hatte nichts bemerkt. Die Städtischen Bühnen könnten eine solche Geisterschiff-PR für ihren „Fliegenden Holländer“ bestimmt gut gebrauchen, dürften aber nicht genug Geld im Werbeetat haben.
"Ich weiß, wer das gemacht hat!"
Oder sollte etwa jener geheimnisvolle Stuart die Finger im Spiel haben, der unter dem Spitznamen „Stu 126“ im Internet twittert?
Nein, die Spur führte zu den Künstlerateliers am Hawerkamp. „Ich weiß, wer das gemacht hat“, sagte Hawerkamp-Vorstand Gerwin Lohmeyer, „ich hole ihn mal ans Telefon.“ „Hier ist Ulrich“, meldete sich ein Mann. Ulrich wer? „Uli Pätsch.“
Aha. Uli Pätsch ist bekannt für Metallskulpturen und Roboter. Auch für mysteriöse Blitzaktionen: Früher, so ist im Internet bei Münster-Experte Adam Riese zu lesen, schweißte er seine Skulpturen nachts irgendwo an und die Stadt konnte zusehen, wie sie die Kunst wieder loswurde.
Hat Pätsch nun tatsächlich ein U-Boot gebaut? „Ja, habe ich, hier am Hawer-kamp“, sagte er. „Es ist ein Nachbau des U 126 aus dem Zweiten Weltkrieg.“
Nur eine Probe
Das U-Boot sei für eine Kunstaktion gedacht, die kurze Fahrt gestern war aber nur eine Probe. Wann und wo die eigentliche Aktion stattfindet und ob es dann eine Ankündigung und Publikum gibt, wollte Pätsch absolut nicht sagen. Kann sein U-Boot denn tauchen? „Das U-Boot kann vieles.“
Das echte U 126 war ein Schrecken der Meere. Sein Wikipedia-Eintrag ist eine Chronik des Grauens: 26 Schiffe fielen ihm zum Opfer. Doch auf seiner sechsten Fahrt 1943 geriet das Boot unter das Radar der britischen „Wellington“ und wurde versenkt. 55 Besatzungsmitglieder riss es ins Grab.
Solche Katastrophen sind in Münster nicht zu erwarten. Aber vielleicht sollten die Nachtschwärmer am Hafen auf verräterische Bläschen im Wasser achten. Sonst fliegt noch ein Torpedo ins Bierglas.
Von Manuel Jennen
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12. Mai, 2010 von redaktion

Schülerinnen der Marienschule erfuhren auf Einladung der Provinzial mehr darüber, wie eine Wettervorhersage getroffen wird. Foto: MZ
Jeden Morgen schauen viele Schüler beim Frühstück in der Zeitung nach, wie das Wetter wird. Doch wo kommt die Wettervorhersage eigentlich her? Zum Beispiel von Rebecca Krampitz.
Und die erklärte in der Provinzial-Zentrale in Kinderhaus 19 Schülerinnen der Marienschule, wie man eine Wettervorhersage macht. Die Aktion war Teil des „Schultickers“ , den die MZ gemeinsam mit der Provinzial-Versicherung durchführt.
Meteorologin Krampitz arbeitet für die Firma MeteoMedia. Diese liefert auch Wettervorhersagen für verschiedene ARD-Sender. Die lockere Art der Meteorologin kam bei den Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11, die sie mit allerlei interessanten Fakten versorgte, sehr gut an.
Unterschied zwischen Wind und Klima
So fragte sie die Schülerinnen zunächst einmal nach dem Unterschied zwischen Wetter und Klima. Tja, schwierige Frage. Doch die Schülerinnen kamen drauf. Wetter, das müsste die Sonne sein, die jetzt gerade in Münster scheint. Stimmt. „ Klima ist dagegen immer Statistik“ , sagte Krampitz. Das heißt, man ermittelt einen Mittelwert von Daten, die über einen längeren Zeitraum ermittelt werden.
Eine Schülerin fragte, was eigentlich an Bauernregeln dran ist. Stimmen die? „ Gute Frage“ , sagte Krampitz. Die Antwort war ein klares Jein. Manche Regeln, zum Beispiel diejenige zu den Eisheiligen seien überraschend treffsicher, so die Meteorologin. Andere hingegen hätten mit der Realität wenig bis nichts zu tun.
Ein besonders schöner Tag
Nach dem Vortrag wurden die Schülerinnen selbst aktiv. Als „ Wetterkommissarinnen“ überprüften sie die Vorhersage vom Vortag und erstellten selbst eine Wettervorhersage. Krampitz verriet bereits, dass heute ein besonders schöner Tag wird. Möglicherweise werde die 20-Grad-Grenze geknackt.
Doch wenn so eine erfreuliche Vorhersage nicht eintritt, beschwerten sich viele Leute, sagte Krampitz. Daher sage man lieber 18 Grad voraus, auch wenn es 20 werden könnten. Heute sollen es übrigens 19 Grad werden. Nach eigener Aussage liegen heutige Meteorologen mit 90 Prozent der Vorhersagen richtig.
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06. Mai, 2010 von redaktion

Bei der LBS durften Schülerinnen und Schüler einmal hinter die Kulissen einer Großküche schauen. Foto: MZ
Hinter die Kulissen einer Küche, die täglich mehr als 600 Mitarbeiter mit mehreren Mahlzeiten versorgt, haben exklusiv neun Schüler und zwei Lehrer der Papst-Johannes-Förderschule geblickt.
Für manche Schüler bieten sich nach dem Besuch in der Himmelreichallee nun sogar völlig neue Perspektiven. Damit hat Wolfgang Musik wohl kaum gerechnet: Wortgewandt und humorvoll führt der Küchenmeister der LBS die Gruppe durch die große Kantine, als sich Saskia plötzlich ein Herz fasst.
Auf Praktikums-Suche
„Ich interessiere mich für das Kochen und würde hier gerne ein Praktikum machen“, sprudelt es aus der Schülerin heraus. Musiks Reaktion: Überrascht, jedoch keineswegs abgeneigt. Er hat schon einmal einen Praktikanten von der Papst-Johannes-Schule gehabt. Ihr Mut scheint sich für Saskia auszuzahlen.
Die Jugendlichen und ihre Klassenkameraden sind durch das Schulticker-Projekt der Münsterschen Zeitung auf das Angebot der LBS aufmerksam geworden. In der Führung besichtigen die 15- bis 19-jährigen auch das Büro von LBS-Mitarbeiter Roland Hustert, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Küchenablauf.
Großes Interesse
„ Das Interesse unserer Schüler an der Mitarbeit in Küchen ist sehr groß“, so Lehrerin Maria Stermann. Ihre Klasse befindet sich momentan in der „ Berufspraxisstufe“ – dort sei es besonders wichtig, nach sinnvollen Förderoptionen zu suchen. „ Viele arbeiten in unseren Werkstätten, die Chancen, auf dem freien Arbeitsmarkt etwas zu finden, sind gering, doch wir probieren es“ , erzählt Stermann.
Matthias Pape, Presse und Öffentlichkeitsverantwortlicher der LBS, freut sich über den Besuch und betont: „Wenn nicht wir so etwas anbieten, wer dann? Wir sind ein großes Haus und haben die Möglichkeit dazu.“
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06. Mai, 2010 von redaktion
Interessieren sich Achtklässler für Dämmstoffe? Oder dafür, wie man energiesparend bauen kann? Die Antworten lauten eindeutig „ Ja“ – zumindest wenn man jene Schüler betrachtet, die jetzt das Paul-Schnitker-Haus im Handwerkskammer Bildungszentrum besuchten.
In dem Haus informiert die Kammer über neueste Trends bei diesem Thema. Die Achtklässler von der Johannes-Gutenberg-Realschule aus Hiltrup hatten sich den Besuch aus dem Themenkatalog des Projekts „ Schulticker“ ausgesucht. Hintergrund: Mit ihrem Sozialwissenschaftskurs hatten sie sich jüngst intensiv mit dem Klimawandel beschäftigt.
Hochmoderne Dämmstoffe
Das merkte man auch bei den intelligenten Fragen, die die Schüler an Expertin Dr. Susanne Diekmann stellten. „Was kosten hoch moderne Dämmstoffe?“ oder „was unterscheidet Glaswolle von Baumwolle“ , wollten die Schüler wissen. Ganz wichtig war ihnen auch: „Was können wir als Jugendliche tun?“
Eine Antwort der Expertin: „ Vernünftig lüften, das Fenster nicht auf Kipp stellen, sondern lieber stoßlüften.“ So verhindere man Schimmel und dass die Wände auskühlen.
Bauherren für Klimaschutz gewinnen
„ Kalte Wände machen immer ein unangenehmes Gefühl“ , sagte Diekmann. Ermöglicht hatte den Besuch der SchultickerPartner LBS. Die Bausparkasse hat ein großes Interesse daran, klimafreundliches Bauen zu finanzieren. Jüngst hat man ein Klimahaus entwickelt, mit dem man mehr Bauherren für den Klimaschutz gewinnen will.
Von Oliver Koch
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03. Mai, 2010 von redaktion

Die Jungen und Mädchen der Geistschule verfolgten mit großem Interesse die Informationen zu Pablo Picasso. Foto: MZ
Gebannt schauen die Schüler auf das Gemälde – und auf Britta Lauro. Die Kunstvermittlerin des Picasso-Museums erzählt Geschichte. Mit Anekdoten zu heimlich gemalten Frauen und mit Bleistift und Schere begeistert sie für moderne Kunst – dieses Mal zwölf Schüler der Geistschule.
Ihr Besuch war ein Workshop des Projekts Schulticker.
"Ein Mann mit Muskeln"
„Könnt ihr etwas erkennen?“ Die Kunstvermittlerin zeigt auf ein kubistisches Gemälde. „ Ein Mann mit Muskeln“ , antwortet ein Junge. „Papier“ , „eine Zeitung“ , „eine Tischplatte ohne Beine“ , ergänzen seine Mitschüler. „Die Bilder sehen perspektivisch nicht richtig aus, es sind viele in einem“ , erklärt Britta Lauro.
Picasso habe sich mit seinem Freund George Braque den Kubismus, den Perspektivenwechsel in einem Bild, ausgedacht. Schon von der ersten Minute an stellen die Schüler neugierig Fragen. „ Wie viele Frauen hatte Picasso genau?“ „Offiziell zehn“ , antwortet Britta Lauro. Für seine Zeit habe er einen sehr unkonventionellen Lebensstil gehabt.
Ausflug ins Museum
Als ihre Klassenlehrerin Mechthild Weber ihren Schülern den Ausflug ins Museum vorschlug, waren die sofort begeistert. Die Exkursion wurde von der Provinzial angeboten, die beim Medienprojekt Schulticker mitmacht.
Schon vor dem Ausflug ins Museum hat Mechthild Weber die Neuntklässler im Unterricht in die moderne Kunst eingeführt. Doch den Besuch findet die Klassenlehrerin auch aus sprachlicher Sicht wertvoll. Die Bilder würden für die Schüler der Sprachförderschule einen guten Anlass zum Sprechen geben. Und den nutzen sie auch.
Britta Lauro spricht sie immer wieder persönlich an. „ Hat Picasso das schnell oder langsam gemalt?“ , fragt sie. „ Schnell“ , antworten die Schüler. „ Picasso hatte Angst zu sterben, als er älter wurde“ , erklärt die Kunstvermittlerin. Deshalb seien die späten Bilder nicht mehr so detailliert.
Nach Picassos Stil
Nach dem Museumsrundgang machen die Schüler selbst Kunst. Auf ein leeres Blatt sollen sie in ein paar Minuten ein Stillleben zaubern und es im Werkraum bunt angemalt wieder zerschneiden – ganz nach Picassos kubistischem Stil.
Das Highlight der Schüler: „ Das Bild von Edgar Degas“ , sagt ein Junge. Es zeigt zwei Frauen beim Baden, die Degas heimlich gemalt hatte und die sich deshalb nicht gerade von ihrer besten Seite zeigten. Dass die Menschen sich das früher gern ins Wohnzimmer gehängt haben, führte bei den 15 bis 17Jährigen zu Gelächter.
Von Naemi Goldapp
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