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Hereinspaziert

27. Juni, 2011 von redaktion

Jugendreporter auf Recherche: In der Cineworld durften sie für einen spannenden Vormittag hinter die Kulissen schauen. Foto: Hagemeister

Jugendreporter auf Recherche: In der Cineworld durften sie für einen spannenden Vormittag hinter die Kulissen schauen. Foto: Hagemeister

Wer durch die Türen der Cineworld tritt, wird von Gemütlichkeit umgeben, die an nette Abende mit Familie und Freunden erinnert. Sofort steigt ihm der Duft von frischem Popcorn in die Nase.


„Wir bieten auch Chips oder Eis, aber auf die wahren Klassiker Popcorn und Nachos will kein Gast verzichten“, verrät Ralf Möllenhoff, Mitglied der Theaterleitung, gleich zu Beginn. Dann geht er mit schnellen Schritten voran. „Hereinspaziert ins Popcornlager“: Die hauseigene Popcornmaschine zaubert täglich kiloweise von der süßen Leckerei.


Der Bistrobereich ist an diesem sonnigen Vormittag leer, noch haben die Vorführungen nicht begonnen. Doch bei Vollbetrieb verhindern bis zu sechs Mitarbeiter lange Wartezeiten. Das Kino beinhaltet fünf Säle mit bis zu 1000 Sitzplätzen. In einer zusätzlichen Lounge können Fußballfans unter Gleichgesinnten das nächste Topspiel verfolgen. In der Cineworld findet auch das Lüner Kinofests statt, zu dem jährlich viele Besucher von außerhalb in die Stadt kommen.


Auf den Wunschfilm konzentrieren

 

In der Cineworld gibt es außer eines 30-sekündigen Sponsoren-Spots keine weitere Leinwandwerbung. So kann sich jeder auf seinen Wunschfilm konzentrieren und muss nicht lange warten, bis der auch beginnt.


In der Technik, dem Herzstück des Kinos, werden die Säle an Monitoren überwacht. Gleichzeitig stehen alle Mitarbeiter in stetigem Funkkontakt. Ralf Möllenhoff erzählt: „Es wäre doch unfair, den Film zu starten, wenn noch viele Leute an der Kasse oder im Bistrobereich sind.“


Auch für den Jugendschutz ist gesorgt, denn nicht nur bei den Trailern, sondern auch an Kassen und Einlass kontrollieren die Mitarbeiter genau. Die Cineworld zeigt analoge und digitale Filme. Analoge Filme haben Ähnlichkeit mit den Filmen, die man aus dem Fotoapparat kennt und nutzen sich mit der Zeit ab. Sie werden geschnitten, zusammengeklebt und in großen Filmdosen transportiert.


Digital und analog


Digitale Filme hingegen sind qualitativ besser. Sie werden schon auf Festplatte angeliefert. „Auf alten Filmen sind Streifen ja nett“, findet der Experte, „aber für moderne Action-Titel ist digitales Filmmaterial meiner Ansicht nach besser geeignet.“


Von Jessica Stoffer

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Kategorien: Film, Kultur

Eine gute Grundlage

02. Februar, 2011 von redaktion

Blick in den Ofen am Lüner Werk. Foto: Aurubis

Blick in den Ofen am Lüner Werk. Foto: Aurubis

Gerd Koschatzky ist der Ausbildungsleiter der Aurubis AG im Lüner Werk. Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule haben ein Interview mit ihm zum Thema Ausbildung und Bewerbung geführt.


Zunächst haben wir erfahren, woher der Name des großen Kupferproduzenten kommt: Aurubis ist an das lateinische Wort „aurum rubrum“ (Rotes Gold) angelehnt. Rotes Gold bedeutet Kupfer. Und um das in großem Stil herzustellen, bedarf es vieler Mitarbeiter.


Berufliche Entwicklung


Insgesamt beschäftigt Aurubis rund 4800 Mitarbeiter in sieben verschiedenen Ländern, das Unternehmen ist der größte Kupferproduzent Europas. Am Standort Lünen sind zurzeit rund 530 Mitarbeiter beschäftigt, unter ihnen rund 40 Auszubildende. Gerd Koschatzky ist bereits seit 30 Jahren dort tätig. Und er geht immer noch gerne zur Arbeit.


Warum? „Mir macht die Arbeit mit den jungen Menschen sehr viel Spaß“, erklärt der Ausbildungsleiter. Es wird Wert darauf gelegt, den Auszubildenden eine gute Grundlage für ihre berufliche Entwicklung zu bieten, wenn möglich übernimmt der Konzern auch gute Mitarbeiter. Am ersten Tag als Auszubildender schaut sich jeder neue Mitarbeiter den Betrieb genau an.


Dann werden Regeln besprochen, die für die Ausbildung wichtig sind. Wer schnell Erfahrungen sammelt und sich besonders engagiert, kann während der Ausbildung auch schon kleine Projekte übernehmen. Natürlich sind die erfahrenen Kollegen immer zur Stelle, um zu unterstützen und Rat zu geben.


Bewerbungsverfahren

 

Der erste Kontakt im Bewerbungsverfahren läuft über das Internet. Der Interessent muss sich für einen Ausbildungsplatz auf der Homepage des Unternehmens bewerben. Dort beantwortet er kurze Fragen zu seinem Lebenslauf und lädt auch seine Bewerbungsunterlagen hoch.

Wenn der Bewerber den Vortest bei Aurubis bestanden hat, wird er zu einem ausführlichen Test und einem persönlichen Gespräch eingeladen.


Von Jasmin Habib, Beyza Kuruoglu und Valerij Kowalcuk

www.aurubis.com

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Kategorien: Beruf, Zukunft

„Ich arbeite in schöner Atmosphäre“

24. Januar, 2011 von redaktion

Die Besucher entspannen sich im Kinosaal, sie lachen oder fiebern mit. Aber wie ist es, in einem Kino zu arbeiten? Die Käthe-Kollwitz-Schüler haben im Interview mit Marius Jaroni nachgefragt.

 

Herr Jaroni, was ist Ihre Aufgabe im Kino?
Ich arbeite als Marketingassistent und bin auch für das Eventmanagement zuständig.



Sind Sie glücklich mit Ihrem Beruf?
Ja, ich bin sehr zufrieden.


Warum?
Weil man mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenarbeitet – und dies in einer sehr angenehmen Atmosphäre.


Wie lange arbeiten Sie in der Woche?
Ich habe eine 40-Stundenwoche.

 

Ist Ihre Arbeit Routine oder passiert auch einmal etwas Außergewöhnliches?
Zum größten Teil ist es Routine, jedoch kommen immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen hinzu, die dann auch Abwechslung bringen.

 

Dürfen Sie kostenlos ins Kino gehen?
Ja, sofern keine Freikartensperre vom Filmverleih auferlegt wird.

 

Ist Ihre Arbeit stressig?
Von Zeit zu Zeit ist es stressig, ja. Allerdings ist das zumeist positiver Stress.

 

Was ist Ihr Lieblingsfilm im Moment?
Einen aktuellen Lieblingsfilm habe ich nicht. Allgemein mag ich am liebsten gesellschaftskritische Filme wie zum Beispiel „City of God“.

 

Was soll ein Besuch Ihren Zuschauern bringen?
Film-Vergnügen in entspannter Atmosphäre: Lachen, Weinen und gemeinschaftliches Mitfiebern.


Vielen Dank für das interessante Interview.
Gerne.


Von Leon Schmidt, Alexander Pahlke, Niklas Falk

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Kategorien: Film, Kultur

Für jeden Film die richtige Nascherei

24. Januar, 2011 von redaktion

Kleine Pressekonferenz im Kinosaal der Cineworld. Foto: Hagemeister

Kleine Pressekonferenz im Kinosaal der Cineworld. Foto: Hagemeister

Es riecht süß, nach karamellisiertem Zucker. Mit einer großen Kelle, die aussieht wie ein Pizzaschieber, wendet ein Kinomitarbeiter das frische Popcorn. Die Maiskörner knistern beim Aufplatzen.


„Wir kochen alle zwei bis drei Tage neues Popcorn. Dann ist es immer frisch und schmeckt am besten“, berichtet Veranstaltungskaufmann Marius Jaroni.


Er deutet auf die großen Säcke voller Mais, die auf Vorrat im Regal stehen. Das Kino hat viele Lagerräume.

Sie sind genau aufgeteilt: Es gibt einen Raum für alkoholische Getränke, einen für nicht-alkoholische Getränke und einen für Snacks und die Utensilien für die Kaffeklatsch-Vorstellungen.


Sirup in großen Beuteln


Der Sirup für Limonaden wird in großen Beuteln aufbewahrt. Diese Flüssigkeit wird mit Wasser gemischt. Erst dann kommen am Tresen zum Beispiel Cola oder Orangenlimonade aus der Leitung.


Die meisten Besucher bestellen Cola. Und es gibt auch besondere Tage: Zum jährlichen Kinofest wird zum Beispiel Prosecco ausgeschenkt. Das müssen die Mitarbeiter natürlich organisieren.


Kleiner Becher Popcorn fürs "Sandmännchen"


„Wir bereiten uns immer zeitig vor“, sagt Marius Jaroni. Das Kino hat Erfahrung, welche Snacks bei welchen Filmen beliebt sind. „Je nach Film werden Getränkebecher und Popcorntüten in verschienen Größen bestellt“, verrät der Fachmann.


„Für Filme wie ‚Harry Potter‘ verkaufen wir meist große Getränke und große Portionen Popcorn. Für Filme wie ‚Das Sandmänchen‘ benötigen wir kleine Getränke und die kleinsten Becher Popcorn.“ Das hänge immer von der jeweiligen Zielgruppe ab.


Von Laura Ritterswürden, Ina Rabe, Sarah Gabel

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Kategorien: Film, Kultur

Kino in Betrieb

24. Januar, 2011 von redaktion

Die Schülerinnen und Schüler durften auch das Popcorn kosten. Foto: Hagemeister

Die Schülerinnen und Schüler durften auch das Popcorn kosten. Foto: Hagemeister

In Deutschland gibt es etwa 1000 Kinobetreiber, die rund 4800 Kinosäle verwalten. Mit viel Erfolg: 147 Mio. Kinogäste wurden im vergangenen Jahr gezählt.


Der Geschäftsführer der Cineworld Lünen, Lutz Nennmann, berichtete den Schülern interessante Fakten aus der Kinobranche.


Die fünf Säle der Cineworld Lünen wurden 2009 von ca. 230.000 Menschen besucht. Pro Tag kostet der Betrieb des Kinos 4800 Euro. Um diese Kosten zu decken, sind rund 550 Besucher nötig.


Welcher Film spricht an?

 

„Wir haben 50 Mitarbeiter, größtenteils auf Teilzeit“, schilderte Lutz Nennmann. „Sie sind zum Beispiel an der Kasse, in der Gastronomie, im 3D-Brillenservice, in der Dekorationsabteilung und in der Theaterleitung tätig.“ Jeden Montag werde entschieden, welche Filme aus dem Programm genommen werden und welche neu dazukommen.


Lutz Nennmann versucht, immer die Titel zu bestellen, die besonders viele Menschen ins Kino locken. Dafür muss er überlegen, welcher Film die meisten Besucher anspricht.


Kinobetreiber muss sich auf seine Erfahrung verlassen


Das ist bei sehr bekannten Filmen wie „Harry Potter“ oder „Herr der Ringe“ leichter. Diese Streifen werden meist ein Kassenschlager. Aber bei vielen anderen Filmen muss der Kinobetreiber spekulieren. Das Kino bestellt die Titel bei einem Filmverleih, und genau wie der Videotheksbesucher muss das Kino dann auch Leihgebühren bezahlen.


Eine Kinokarte kostet rund 10 Euro. Davon sind 5,30 Euro Leihgebühren, und 4,70 Euro bleiben für das Kino.


Von Rozerin Kurt, Dilara Besevli, Roxane Scharfschwerdt, Jana Kopp und Nicole Fesser

 

Mehr Infos zu lager und Vorräten eines Kinos gibt's hier.


Das Interview mit Veranstaltungskaufmann Marius Jaroni lest ihr hier.

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Kategorien: Film, Kultur

Im Moviepark: Glückstag ohne Warteschlangen

11. Mai, 2010 von redaktion

Schnell noch ein Foto mit Sid, dem Faultier aus „Ice Age“, dann stürzten sich Neele, Lisa und Vivien (v.l.) ins Vergnügen. Foto: Engel

Schnell noch ein Foto mit Sid, dem Faultier aus „Ice Age“, dann stürzten sich Neele, Lisa und Vivien (v.l.) ins Vergnügen. Foto: Engel

Da sag noch einer, Glücksbringer seien reiner Aberglaube – von wegen. Lisa Wies aus Lünen brachten Schornsteinfeger Glück und für einen Tag in den Movie Park Germany nach Bottrop.


Die 14-jährige Schülerin beteiligte sich am Glücksmomente-Fotowettbewerb dieser Zeitung. Die Aufgabenstellung: Jugendliche sollten Glück fotografisch einfangen.


Glücksbringer Schornsteinfeger


„Da habe ich schwarze T-Shirts auf dem Boden gelegt und sie so fotografiert, als seien sie Schornsteinfeger“, erzählt Lisa. Dass sie die schwarzen Männer auf den Dächern für ihren Glücksmoment auswählte, lag bei der Hobbyfotografin nahe. Schließlich ist ihr Papa gelernter Schornsteinfeger.

„Trotzdem war ich überrascht, dass ich gewinne. Auf den Tag hier im Park freue ich mich riesig“, sagt die Gewinnerin kurz, bevor es losgeht. Denn schließlich handelt es sich beim Gewinn nicht nur um „normale“ Tickets, sondern um einen Exit-Pass.


„Und der ist echt cool. Wir müssen uns nirgendwo an eine Schlange anstellen, sondern dürfen immer daran vorbei gehen und kommen sofort ran“, freut sich die Lünerin. Mit „wir“ meint sie ihre Freundinnen Vivien und Neele, denn Lisa darf an ihrem Glückstag Begleiter mitnehmen.


Schon früh auf der Anlage

 

Kurz nachdem um 10 Uhr die Movie-Park-Tore öffnen, sind Lisa, Vivien und Neele schon auf der Anlage. Die Reihenfolge der zu besuchenden Attraktionen ist schon auf der Hinfahrt besprochen worden.

„Zuerst die Looping-Achterbahn, dann Mystery River und die Holz-Achterbahn“, so die Mädels unisono. Im Prinzip alles, was sich bewegt – für einen bewegenden Tag.


Von Volker Engel

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Kategorien: Freizeit, Reise

Ein Dach über dem Kopf

12. März, 2010 von redaktion

Der Deutschgrundkurs der 8e/f  der Lüner Käthe-Kollwitz-Gesamtschule hat die Übernachtungsstelle „Dach über dem Kopf “ für Wohnungslose besucht. Die Übernachtungsstelle ist ein Ort,  an dem  wohnungslose Menschen sich über Nacht aufhalten können, wenn sie über 18 sind und einen Berechtigungsschein zur Übernachtung haben.


Am 26. Juni 1996 wurde der Verein „Dach über dem Kopf“  gegründet. Seit dieser Zeit arbeitet auch der Hausmeister Peter Rose, in der Einrichtung. Im Jahr 2005 erhielt der Verein einen Preis für Zivilcourage. Die Räumlichkeiten der Übernachtungsstelle bestehen aus einem Bad, neun Schlafplätze in Einzelzimmern. Außerdem  gibt es Gemeinschaftsraum und drei Sanitätsräume sowie eine Küche, in der man aber selber Essen mitbringen muss.

In der Übernachtungsstelle, die für wohnungslose  von 18 bis 9 Uhr morgens geöffnet ist, gibt es Platz für 11 Personen.Es gibt hier sogar eine Hausordnung! Z.B. sind keine Haustiere erlaubt (Hunde, Katzen usw. ) .

Für weitere Informationen haben die Mitglieder des Vereines eine Internet Seite eingerichtet:

 www.dach-ueber-dem-kopf.de


Von Angelina Dahmer & Michelle Raylaner, Klasse 8e, Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen

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Kategorien: Demokratie, Politik

Vorhang auf, Film ab! – 20. Kinofest Lünen ein voller Erfolg

27. November, 2009 von diana

Herzlich willkommen - sogar ein roter Teppich wurde für die Gäste des 20. Kinofest Lünen ausgerollt. Foto: Clewing

Herzlich willkommen - sogar ein roter Teppich wurde für die Gäste des 20. Kinofest Lünen ausgerollt. Foto: Clewing


Schon die Gästezahl der Eröffnungsgala ließ das Lüner Kino fast aus allen Nähten platzen. 900 Menschen drängten sich in den Räumlichkeiten des Kinos, um zusammen mit Stars wie Ilja Richter, der das Publikum durch den Abend führte,

 

Ludger Pistor und Waldemar Kobus das Jubiläums-Kinofest 2009 einzuläuten.


Den Anfang machte dieses Mal ein echter Ruhrgebietsfilm, gedreht in Dortmund. „Ein Schnitzel für Drei“ erzählt die Geschichte zweier Freunde, mit denen es das Leben nicht gerade gut meint. Doch als sie auf einen Geldschatz ihres demenzkranken Nachbarn stoßen, der diesen völlig vergessen hat, scheint es bergauf zu gehen. Doch es bleibt aufregend, denn von nun an müssen sich die zwei – als Gegenleistung für ihren Diebstahl – um den allein stehenden alten Mann kümmern …



Für jeden etwas dabei

 

Das Kinofest-Programm bot ebenfalls dieses Jahr wieder ein abwechslungs- und facettenreiches Programm. Ob Dramen, wie der Film „Zarte Parsiten“, Komödien, wie „Résiste – Aufstand der Praktikanten“, oder Dokumentationen, wie der mit dem Publikumspreis Lüdia ausgezeichnete Film „Pianomania“ von Lilian Franck und Robert Cibis, für jeden Filmgeschmack war etwas dabei.


Auch für alle jüngeren Kinobesucher barg das Programm einige Überraschungen. Filme wie „Lippels Traum“, der von den Fantasiereisen des elfjährigen Philipp, genannt Lippel, in ferne Märchenwelten erzählt, oder die liebevolle Animation „Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus“, in der Findus erfährt, was es bedeutet groß zu sein, begeisterten die Kinder und Jugendlichen und entführten sie in das Reich der Filme.



Auch Film aus Lünen am Start

 

Der Lüner Produzent, Regisseur und Darsteller Ralf Möllenhoff, der schon die letzten drei Jahre das Kinofest-Programm mit seinen Horrorfilmen bereicherte, gab sich auch im Jubiläumsjahr 2009 die Ehre.

Die Ruhe vor dem Sturm - noch sind die Kassen relativ leer, doch das sollte nicht so bleiben. Foto: Clewing

Die Ruhe vor dem Sturm - noch sind die Kassen relativ leer, doch das sollte nicht so bleiben. Foto: Clewing

Sein Streifen „Lifeless“ wirkte mit seinen phantastischen Elementen, kriminellen Machenschaften und bizarren

Morden beim Publikum genau so, wie Möllenhoff es erwartet und gehofft hatte. „Die schleichende Atmosphäre

 

hat die Leute verunsichert. Es blieb verstörend, bis zum Schluss“, sagte Möllenhoff einem Reporter der Ruhr

Nachrichten. Der Film, in dem Möllenhoff selbst sowie Antenne-Unna-Redakteur Lothar Baltrusch eine Rolle besetzen, konkurrierte um den Ruhrpottpreis.



Eine beeindruckende Zeitzeugin

 

Einen Höhepunkt des Festivals war der Besuch der 97-jährigen Marga Spiegel am Sonntagmorgen. Auf ihren Erinnerungen basiert der Film „Unter Bauern“, der von ihrem Schicksal während der Nazizeit berichtet. Auf der Flucht vor den Nazis findet die Protagonistin (gespielt von Veronica Ferres) mit ihrer Tochter Zuflucht bei einem Bauernpaar (Margarita Broich und Martin Horn, ebenfalls Gäste des Kinofestes).

 


Die außergewöhnliche Seniorin imponierte dem Publikum mit ihrem Auftreten und wurde mit großem Beifall empfangen.


Marga Spiegel verlor ihren Vater im KZ und lebte selbst in ständiger Angst entdeckt zu werden. Versöhnung wog für sie trotzdem mehr, als Rachegefühle, deshalb suchte sie schon vor 50 Jahren den Kontakt mit Schülern. Sie sieht die Aufgabe des Films darin zu erinnern und gleichzeitig zu mahnen und freut sich sehr darüber, dass das Thema so viel Anklang findet.



Große Abschlussgala

 

Mit dem Film "Soulkitchen", mit Moritz Bleibtreu, endete das Kinofest 2009 am Sonntagabend. Foto: Clewing

Mit dem Film "Soulkitchen", mit Moritz Bleibtreu, endete das Kinofest 2009 am Sonntagabend. Foto: Clewing

Mit einer ausverkauften Abschlussgala, moderiert von Peter Lohmeyer, endete das Kinofest Lünen 2009 schließlich

am Sonntagabend. Premiere hatte dieses Jahr auch die Nike, die Preisstatue des neuen Produktionspreises. Ihren

 

Erschaffer hat sie mit dem Publikumspreis Lüdia gemeinsam, der Lüner Künstler Andrzej Irzykowski entwarf beide Statuen.


Faith Akins Film „Soul Kitchen“, der schon in Venedig für viel Furore sorgte, bildete schließlich den gelungenen

Abschluss des 20. Kinofest Lünen. Mit Moritz Bleibtreu und Adam Bousdoukos in den Hauptrollen, erzählt der Film die Story des vom Pech verfolgten Kneipenbesitzers Zinos, der mit ansehen muss, wie seine letzten Stammgäste

Reißaus nehmen und der exzentrische Spitzenkoch Shayn seinen Laden mit neuer Speisekarte und Musik in ein Szenelokal verwandelt. Eigentlich möchte Zinos doch nur seiner Freundin Nadine nach China folgen, doch am Ende überschlagen sich die Ereignisse.






Einige Daten und Fakten


Insgesamt gab es beim 20. Kinofest Lünen 35 lange und 23 Kurzfilme im Lüner Kino Cineworld zu sehen, davon 37 Filme in den Wettbewerben, bei denen Geld- und Sachpreise in der Höhe von 70 300 Euro verliehen wurden.



Hier alle Preisträger auf einen Blick


Publikumspreise:


Lüdia (20 000 Euro)

“Pianomania”, Lilian Franck, Robert Cibis


„Erste Hilfe“, Wettbewerb für Kurzfilme (1 600 Euro)

„Edgar“, Fabian Busch


„Erster Gang“, Wettbewerb für mittellange Filme (1 600 Euro)

„Freies Land“, Hannes Treiber


Westfälischer Filmpreis, Wettbewerb für mittellange Filme aus NRW (1 600 Euro)

„2012“, Marcus Overbeck


Kinderfilmpreis „Rakete“ (3 000 Euro)

Happy Birthday - das Kionfest feierte zusammen mit vielen Gästen seinen 20. Geburtstag. Foto: Clewing

Happy Birthday - das Kionfest feierte zusammen mit vielen Gästen seinen 20. Geburtstag. Foto: Clewing

„Lippels Traum“, Lars Büchel


Ruhrpott-Preis (1 000 Euro)

„Lifeless“, Ralf Möllenhoff



Jurypreise:


Produzentenpreis (25 000 Euro)

„Mensch Kotschie“, Produzentin Anke Hartwig


Schülerfilmpreis 10+ (2 500 Euro)

„Lippels Traum“, Lars Büchel


Schülerfilmpreis 16+ (2 500 Euro)

„Alias“, Jens Junker


Preis für die beste Filmmusik (2 500 Euro)

„Anne Perry – Interious“, Komponist Olaf Taranczewski


Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel (5 000 Euro)

„Mensch Kotschie“, Norbert Baumgarten



Quellen: u.a. Ruhr Nachrichten, ruhrnachrichten.de, Programmheft des 20. Kinofestes Lünen

   


Statement - Hubert Tennberge über das Kinofest 2009



Von Diana Clewing




Weitere Artikel

Kickerturnier beim 20. Kinofest Lünen

Herzlich willkommen - sogar ein roter Teppich wurde für die Gäste des 20. Kinofest Lünen ausgerollt. Foto: Clewing

Herzlich willkommen - sogar ein roter Teppich wurde für die Gäste des 20. Kinofest Lünen ausgerollt. Foto: Clewing

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Kategorien: Film, Kultur

Er steht frei, schießt und …Tooor! – Kickerturnier beim 20. Kinofest Lünen

23. November, 2009 von diana

 

Die Teams lieferten sich bis zum Schluss spannende Matches. Foto: Clewing

Die Teams lieferten sich bis zum Schluss spannende Matches. Foto: Clewing

„Los, ja…schieß ihn doch rein!“


Es wurde gegrölt und gejubelt und der kleine, weiße Ball flog nur so durch die Gegend.

Das erste von den Ruhr Nachrichten ausgerichtete Kickerturnier war ein voller Erfolg. Von jung bis alt, die Teilnehmer waren begeistert, das Publikum fieberte mit und feierte am Ende des Tages die Sieger Patrick Schneider und André Ufer als Team Kinofest-Besucher I.



Fleißig trainiert


Knapper hätte das Siegerergebnis nach einem nervenaufreibenden Finale gegen das Team Kinofest-Besucher I nicht sein können (3:5, 5:4 und 5:4).

Doch Übung macht bekanntlich den Meister, deshalb dankten die zwei Turniersieger ihrem Arbeitgeber itemis, der ihnen zuvor schon einen Kickertisch zum trainieren zur Verfügung stellte.

Die Spielleiterinnen sorgten für einen fairen Wettkampf. Foto: Clewing

Die Spielleiterinnen sorgten für einen fairen Wettkampf. Foto: Clewing

Der Wanderpokal wird einen ehrenvollen Platz im Büro finden.

„Wir kommen nächstes Jahr wieder, um unseren Titel zu verteidigen“, sagte Schneider.



Teilnehmer aus allen Bereichen


Nicht nur Kinofestbesucher kämpften am Wochenende um ihre Tischfußballehre. Auch Teams aus den Veranstalterreihen sowie Mitarbeiter des Cineworlds nahmen an dem Turnier teil. Vertreter der Branche und der Sponsoren ließen sich da natürlich auch nicht lange bitten und kickerten, was das Zeug hielt.





Statement - Patrick Schneider über einen Nachmittag am Kicker



Von Diana Clewing

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Kategorien: Film, Kultur

„Politik ist wie Sex – Nur darüber reden, das bringt nichts!“

10. November, 2009 von diana

Jugend und Politk passt nicht zusammen? Mitglieder der Jungen Union Lünen beweisen das Gegenteil. Foto: Clewing

Jugend und Politk passt nicht zusammen? Mitglieder der Jungen Union Lünen beweisen das Gegenteil. Foto: Clewing

„Politik ist wie Sex – Nur darüber reden, bringt nichts!“ Dieser Spruch steht auf der Homepage der Jungen Union, eine Aussage, über die sich streiten lässt.

Nach dem Interview hatte ich das Glück, einige Mitglieder der JU Lünen zu ihren Erfahrungen, Ansichten und Beweggründen befragen zu können.



Hier ihre Antworten in Kurzform:


Ostwald Weber (19)

„Ich bin durch die Wahl darauf gekommen, mich politisch zu engagieren.“

Ostwald hat Wahlprogramme verglichen und sich schließlich für die CDU entschieden. Durch Eigeninitiative gelangte er zur JU.


Hendrick Quast (17)

„Ich halte politisches Engagement für wichtig.“

Hendrick zieht die konservative CDU für sich als die richtige Partei in Betracht, die FDP wäre aber auch noch eine Möglichkeit gewesen.

Hendrick ist nicht zufrieden mit unserer, seiner Meinung nach, liberalen Kanzlerin Angela Merkel, deshalb möchte er in der CDU etwas verändern.


Sebastian Drehmel (24)

„Ich bin seit einem halben Jahr Mitglied in der Jungen Union und möchte mitwirken und etwas verändern.“

Sebastian will sich nicht nur beschweren, er will selbst anpacken. Für die Zukunft wünscht er sich eine bessere Wirtschaftspolitik.


Alexander Fischer (29)

„Ich komme eigentlich aus einem unpolitischen Umfeld und bin auch manchmal mit Misstrauen bedacht worden.“

Alexander hat sich bewusst für die Politik und die Junge Union entschieden, womit er nicht überall auf Begeisterung traf. „Oftmals kam nur ein ‚aha’ zurück und damit war die Sache gegessen.“


Auch Stephan und Daniel berichteten von verschiedenen Differenzen und unterschiedlichen politischen Richtungen innerhalb der Familie, doch Streit lösten diese niemals aus. Stephan dazu: „Wenn es so weit kommt, dann stimmt auch in der Familie etwas nicht.“


Von Diana Clewing

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Kategorien: Politik, Welt verändern

“Wer sich nicht bewegt, bewegt nichts.”

10. November, 2009 von diana

Jugend und Politik – eine „explosive“ Mischung? 

Explosiv in jedem Fall, aber im positiven Sinne, denn Jugendliche und junge Erwachsene interessieren und engagieren sich stärker für Politik, vor allem innerhalb der heimischen Stadtgrenzen, als viele erwarten.

Wir interviewen politisch engagierte Jugendliche und junge Erwachsene und fragen nach: warum, wieso, weshalb? Heraus kommen spannende Statements von Menschen, die etwas unternehmen, statt stillzusitzen und Einfluss auf die Dinge nehmen, die um sie herum geschehen.

Den Anfang machen Stephan Messing und Daniel Pöter aus der Jungen Union Lünen (CDU).


                          Stephan Messing                               Daniel Pöter


Stephan Messing (24) 

Daniel Pöter (22)




Position

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender




Weitere Positionen

2. Vorsitzender des CDU Stadtverbandes

Schriftführer des CDU Stadtverbandes




Beruf

Student an der TU Dortmund
(Lehramt für Englisch und Religion)

Medienkaufmann Digital und Print
bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund




Interessen

Politik, Musik, Fußball

Politik, London, Geschichte




Über sich

"Ich bin spontan, lache gerne und
bin sehr stark an der Meinung
anderer interessiert."

"Ich bin überzeugter Anzugträger,
genieße das Leben und hoffe, dass ich in Zukunft für die CDU politisch etwas verbessern kann."



Warum engagiert ihr euch in einer Partei?

Daniel und Stephan führen mich in einen Konferenzraum im zweiten Stock des CDU-Standortes in Lünen. An den Wänden hängen alte Wahlplakate aus „ruhmreicheren“ Zeiten, auf dem Tisch liegen die Überbleibsel der letzten, für den CDU-Stadtverband Lünen weniger erfolgreichen Wahl. Kullis, Luftballons, Trinkbecher und Flyer, doch alles, was sich noch einmal verwenden lässt, wird auch nicht weggeschmissen. So leicht steckt hier niemand den Kopf in den Sand.

Nach einigem Geplänkel, wie alt seid ihr, was macht ihr beruflich, etc., stelle ich endlich die Frage, die mir als erstes zu diesem Thema in den Sinn kam: warum engagiert ihr euch in einer Partei? Für Stephan keine Frage, „wer sich nicht bewegt, bewegt nichts“, Daniel stimmt eifrig zu.


Andere Parteien – keine Chance

Sowohl Daniel als auch Stephan waren schon immer sehr interessiert in Politik, vor allem, was die lokale Politik „vor der Haustür“ betrifft. Stephan kam 2005 durch einen Schulkollegen, Daniel im gleichen Jahr durch Eigeninitiative über die CDU zur JU.

Auch nachdem sich die zwei mit anderen Parteiprogrammen beschäftigt hatten, stand für sie schnell fest, dass sie sich in der CDU und in keiner anderen Partei engagieren möchten.

Daniel identifiziert sich sehr mit den wirtschaftlichen Zielen der CDU. „Ich möchte, dass Lünen eine Stadt ist, in der man gerne leben und arbeiten will. Dafür ist es aber nötig, dass Arbeitsplätze geschaffen werden und die Wirtschaft mit Sinn und Verstand geführt wird.“

Für Stephan war vor allem der familiäre und jugendliche Schwerpunkt der CDU ausschlaggebend für seine Auswahl. „Es ist wichtig neue Angebote für Jugendliche zu schaffen.“ Dies ist allein schon aufgrund der finanziellen Lage in Lünen nicht gerade einfach, doch Stephan ist der Meinung, dass z.B. die Renovierung des Jugendzentrums Lükaz, welches neben dem Hansesaal die einzige größere Anlaufstelle für Jugendliche ist, schon einen großen Schritt  auf dem richtigen Weg bildet.


Die Aufgaben eines 1. und 2. Vorsitzenden

Stephan und Daniel sind der 1. und 2. Vorsitzende der JU. Zu ihren Aufgaben zählen die einmal im Monat stattfindenden Sitzungen der JU einzuberufen und zu „moderieren“, wie Stephan es nennt, denn eine Demokratie funktioniert nicht, indem man Meinungen bestimmt, sondern darüber diskutiert.

Außerdem sprechen sie vor dem CDU-Stadtverband und vor der Stadt Lünen für die Mitglieder der JU und stehen für die gemeinsam getroffenen Entscheidungen ein.

Natürlich zählt auch die Organisation verschiedener Veranstaltungen auf der Aufgabenliste des Vorsitzenden und seines Vertreters. Hierbei bezieht sich die engagierte Jugend auf aktuelle Themen, die häufig auch Diskussionen innerhalb der Stadt auslösen. Der Bau des Trianel-Kraftwerkes rief beispielsweise heftige Diskussionen unter den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Lünen hervor, die JU suchte das Gespräch mit Projektleiter Manfred Ungethüm, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Ein Gespräch mit der Lüner Polizei zum Thema Jugendkriminalität ist ebenfalls ein gutes Beispiel dafür, dass die JU zeitgemäße Themen hinsichtlich ihrer Veranstaltungen im Blick hat.


Die Mitglieder der JU

Die JU hat ca. 130 Mitglieder und noch mehr Sympathisanten, Unterstützer und Helfer. Natürlich wachsen diese Mitglieder nicht einfach auf den Bäumen, schön wär’s, kein Heimat- oder Sportverein müsste mehr um seine Existenz bangen.

Wie die JU  neue Mitglieder gewinnt? Indem sie mit den Jugendlichen reden, sie zu überzeugen versuchen und ihnen die Möglichkeiten aufzeigen. Veranstaltungen, auch außerhalb des politischen Rahmens bieten dafür eine große Chance. Aber viele ergreifen auch Eigeninitiative, wenden sich an die JU oder die CDU und möchten mitwirken, -arbeiten und etwas verändern. Das momentan jüngste Mitglied der JU ist 18 Jahre alt (die JU nimmt Mitglieder im Alter von 16 bis 35 Jahren auf).

Die Tatsache, dass man Mitglied der JU sein kann, ohne Mitglied der CDU zu sein, erleichtert vielen Interessierten den Einstieg. Die JU ist ungebunden und von der CDU unabhängig in Sachen Meinungsbildung und Handeln.

Auf meine letzte Frage „was sollte man mitbringen, wenn man sich in einer Partei bzw. in der CDU / JU engagieren möchte“ antworten Stephan und Daniel: Interesse an Politik, Offenheit und Spaß an der Sache.


Von Diana Clewing

Weitere Artikel zu diesem Thema: „Politik ist wie Sex – Nur darüber reden, das bringt nichts!“


Weitere Informationen über die Junge Union Lünen findet ihr auf

www.junge-union-luenen.de



Von Diana Clewing

 

 

"Politik ist wie Sex - Nur darüber reden, das bringt nichts!"

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Kategorien: Politik, Welt verändern


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  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/