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Evinger Tanzverein besucht krebskranke Kinder

13. Dezember, 2009 von diana

Die Kinder freuten sich über die Geschenke der Light Jumper'z. Foto: Clewing

Die Kinder freuten sich über die Geschenke der Light Jumper'z. Foto: Clewing

Es war die Idee der Kinder, die übrig gebliebenen Geschenke der gemeinsamen Weihnachtsfeier für einen guten Zweck zu spenden. Genug zu verschenken gab es allemal. Ob Schokonikoläuse, Malbücher, Spiele oder Seifenblasen, der rote Sack war prall gefüllt.


Am letzten Samstag machte sich fast die gesamte Tanzgruppe auf den Weg zur Dortmunder Kinderklinik, auf die Station K1. Mit gemischten Gefühlen betraten die Kinder zwischen 4 und 15 Jahren zusammen mit ihren Eltern und Trainern die Klinik. Zum ersten Mal sollten sie auf Kinder treffen, denen es gesundheitlich nicht so gut geht, wie ihnen selbst.



Vorbereitende Gespräche


Schon im Vorfeld wurde in der Gruppe über diese Begegnung gesprochen und auch die Eltern bereiteten ihre Kinder auf den Besuch der Kinder-Krebs-Station vor. Natürlich stellte sich die Frage, wie vor allem die jüngeren Kinder mit dieser Erfahrung umgehen würden. Doch Eltern und Trainer hielten die Konfrontation ebenso für sehr wichtig, um die Kinder und Jugendlichen an das Thema heranzuführen und alle Fragen zu beantworten.



Station K1 freute sich sehr über den Besuch


Nachdem alle Kinder und Erwachsenen der Light Jumper’z mit einem Mundschutz ausgestattet wurden, besuchten sie schließlich mit allen Geschenken im Schlepptau einige der jungen Patienten. Diese wussten erst gar nicht so richtig, wie ihnen geschah, als so viele Menschen durch die Gänge wuselten. Doch sie freuten sich sehr über die kleinen Weihnachtspräsente, die ihnen die Light Jumper’z mitbrachten.

Auch die Station K1 dankte dem Evinger Verein sehr für ihre großzügige Spende und freute sich besonders über einen riesigen Teddy, der ein von allen unterschriebenes Vereins-Shirt trug, welches von der Druckerei Dosk bedruckt und gespendet wurde.


Dr. Hermann Kalhoff, Oberarzt der Kinderklinik, begleitete die Tänzer und Tänzerinnen bei ihrem Besuch und beantwortete später auch alle Fragen der interessierten Kinder. Auf teilweise schwer zu beantwortende Fragen wie „Können die Kinder auch mal rausgehen?“, „Wie entsteht Krebs?“ oder „Ist es schwer, Krebs zu behandeln?“ wusste Dr. Kalhoff die richtige Antwort und stillte somit den Wissensdurst der Kinder.



„Man merkt, wie gut es einem so geht.“


Wieder draußen angekommen, macht sich eine gewisse Erleichterung in der Gruppe breit. So manch einen hat die gerade erlebte Begegnung zwar auch sehr mitgenommen, doch die Kinder haben gemerkt, dass die kranken Kinder in der Klinik gut versorgt werden. „Man merkt, wie gut es einem so geht“, sagt Sarina.


In der nächsten Trainingsstunde soll der Besuch der Kinderklinik noch einmal besprochen werden, damit die Kinder und Jugendlichen mit dieser Erfahrung gut umgehen können.

Doch für alle steht fest: dieser Besuch soll nicht der letzte gewesen sein, auch in Zukunft wollen die Light Jumper’z die Kinder in der Kinderklinik Dortmund besuchen und ihnen unterstützend zur Seite stehen.


Ein schöner Vorsatz für das neue Jahr, von dem sich so manch einer noch eine Scheibe abschneiden kann.



Video - Die Light Jumper'z in Aktion




Von Diana Clewing

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Kategorien: Und sonst noch


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