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Leselust: Die neue Buch-Aktion

von Hilke

Wer gern liest und schreibt, sichert sich einen mitreißenden Roman. Foto: Hagemeister

Wer gern liest und schreibt, sicherte sich einen mitreißenden Roman. Foto: Hagemeister


In Kooperation mit der Buchhandlung Thalia in Dortmund sorgt der Schulticker für viel Nachschub für Leselustige.


Regelmäßig werden Jugendliche aufgerufen zu lesen und eigene Buchrezensionen zu verfassen. Auch im Sommer wurden viele Bücher im Medienprojekt Schulticker verschenkt. Hier erscheinen in loser Folge die Artikel:


Mottentanz: Pass auf, wem du vertraust



Lenas urlaubsreifes Wunschbuch: Buch kann Wünsche erfüllen


Please don't hate me: Ein Mädchen von nebenan




Auf der anderen Seite des Meeres: Viele Fragen für den Leser



Boy 7: Treppe des Fortschritts


Life Sucks: Beginn einer Freundschaft



Die Lügen, die wir erzählten: Evies Leben wandelt sich

 


Blut ist nicht rosa: Ein gefährlicher Fall



Das Lied der Träumerin: Aufbruch in die Stadt der Träume



Blut ist nicht rosa: Luna scheint wie vom Erdboden verschwunden

 

Rockstar Superstar: Musiker zwischen Liebe und Erfolg

 

Leviathan: Lesestoff für Abenteurer

 

Die Verlorenen von New York: Jeder Tag kann der letzte sein

 

Das ferne Land: Zurück nach Tamarisk

 

Die Sterne leuchten immer noch: Ein wunderschöner Liebesroman


Wie Zuckerwatte mit Silberfäden: Drei unterschiedliche Freundinnen

 

Numbers: Das Fenster zur Seele


Numbers: Gemeinsam auf der Flucht

 

Bodyfinder

 

Beastly: Schönheit ist nicht alles

 

Hibiskus-Sommer


Versucht


Spinnenfalle


Die Auswahl

 

Weißer Fluch

 

Die Auserwählten im Labyrinth


Lucy und die Jungs - Herzverrückt


Auf der anderen Seite des Meeres


Mottentanz


Salzige Küsse


Flüsterherz


Ein Tag ohne Zufall


Malice: Leben in einem Abenteuer

 

Skeleton Creek

 

Der Tag, an dem ich cool wurde: Die Sache mit Murphys Gesetz

 
Reckless: In einer Welt voller Zauber und Gefahren


Schattenstunde: Ein Gänsehaut-Roman


Numbers - den Tod im Blick

 

Wintermädchen: Ein realistischer und sensibler Roman

 

Wie weckt man eine Elfe?

 

Warrior Cats: Die geheime Ordnung der Katzen

 

Ruf der Tiefe: Großviel gut, Zweiarm!

 

Der Schrei des Löwen: Lange Reise voller Gefahren

 

Flüsterndes Gold: Eine Spur von Gold



Von Hilke Hagemeister


Kategorien: Allgemein

Hibiskus-Sommer: Auf dem Weg zu sich selbst

von redaktion

HibiskussommerDer Umschlag von Alyson Noëls Roman „Hibiskus-Sommer“ passt zum Buch. Er ist rot, für die Liebe, und weiß, wie beinahe alle Dinge auf der Insel Tinos in Griechenland.


Die siebzehnjährige Colby muss für die Sommerferien nach Tinos zu ihrer verrückten Tante Tally, weil ihre Eltern sich scheiden lassen. Gerade jetzt, wo sie Anschluss zu der angesagten Clique von Amanda gefunden hat. Und sogar der coole Levi zeigt Interesse an ihr.


Colby erzählt von ihren Erlebnissen auf Tinos in Tagebucheinträgen, einem Blog, SMS, Briefen, Postkarten und E-Mails. Sie leidet sehr darunter, dass ihre Eltern sich trennen, und schreibt ihnen vorwurfsvolle Briefe. Ihren Frust, dass sie auf Tinos seien muss, schreibt sie in einen Blog. Der einzige, der Kommentare zu ihrem Blog macht und ihn zu lesen scheint, ist ein Unbekannter namens „Anonymus“.


Das letzte Highschool-Jahr genießen


Für Colby ist es wichtig, den Kontakt zu Amanda zu halten, um das letzte Jahr an ihrer Highschool in Kalifornien genießen zu können. Wenn sie mit auf angesagte Partys und den Abschlussball will, muss sie sich an Amanda halten.


Sie ist jeden Tag im Internet-Café und schreibt an ihrem Blog, doch plötzlich ändert sich alles. Colby findet zum einem nach und nach ein neues Zuhause auf Tinos. Sie genießt die Geborgenheit, Freiheit und Ruhe. Sie ist sogar so zufrieden, dass sie ihre Eltern darum bittet, auf Tinos bleiben zu können und den Abschluss an einer virtuellen Online -Schule zu machen. Zum anderen sieht sie den süßen Jungen, den sie auf der Fähre gesehen hat wieder.


Colby muss sich entscheiden


Er heißt Yannis, und als sie sich in ihn verliebt, scheint alles perfekt. Doch Levi wird nach Mynkos kommen, eine benachbarte Insel von Tinos. Sie muss sich entscheiden. Ihre Wahl fällt auf Levi, was sich als Fehler erweist. Sie merkt, dass Levi ganz anders ist, als sie dachte. Yannis wendet sich ab, weil er „Anonymus“ ist und von Colbys Ausflug nach Mynkos wusste. Gibt Yannis ihrer Liebe eine Chance, oder ist alles aus?


Der Anfang des Romans ist leicht zu verstehen. Der Leser kann eintauchen in die Gefühlswelt von Colby. Am meisten fallen die unerhörten Schmerzensschreie Colbys auf, die sie in Briefen an ihre Eltern richtet.


Sie baut immer darauf, dass die Eltern sich besinnen und wieder zueinander finden. Als ob es nicht genug wäre, dass ihre Eltern sich trennen, verkauft ihre Mutter das Haus – ein Schock für Colby. Doch sie merkt bald, dass ein Haus kein Zuhause ist.


Das sagt Colby in diesen Sätzen: „Aber es ist schon komisch, wenn ich es jetzt sehe, so leer und verlassen, dann erkenne ich, dass es letztendlich nur vier Wände, eine Tür und ein Fenster waren.“


Sie hat am Anfang große Probleme damit, dass sich ihre Eltern trennen. Sie ist sehr verzweifelt und hat niemanden, mit dem sie darüber reden kann. Lediglich in ihren Briefen kann sie ihrem Ärger Luft machen. Dies kreiert eine sehr traurige Grundstimmung.


Verantwortung für Handeln übernehmen


Als sich alles um sie herum verändert, ändert sie sich auch. Sie findet zu sich selbst. Am Anfang des Romans ist sie eine nach Anerkennung und Abenteurern suchende Jugendliche. Im Verlauf des Romans entwickelt sie sich zu einer vernünftigen Frau, die die Verantwortung für ihr Handeln übernimmt.

Ich empfehle den Roman Jugendlichen, die in der Pubertät sind und mit schwierigen Situationen konfrontiert werden. Es gibt Hoffnung, zeigt aber auch, dass das Leben nicht planbar und voller

unerwarteter Dingen steckt. Das Ende ist offen. Wie das Leben.

 

Von Friederike Weiß


 Alyson Noël: Hibiskussommer

 

 


Kategorien: Allgemein

Ein magischer Moment in der Finsternis

von redaktion

versuchtDer Umschlag von P.C. Cast's und Kristin Cast's Roman „Versucht“ passt zu dem Roman, denn er ist schwarz, schwarz wie die Finsternis, und das Benediktinerinnen-Kloster ist der einzige Ort, wo sich Zoey und ihre Freunde vor der Finsternis schützen können.


Zoey, der außergewöhnlichen Jungvampirin, könnte ein Blick in die Zukunft nicht schaden. Das House of Night wird immer merkwürdiger, denn Neferet und Kalona, der gefallene, unsterbliche Engel, wollen die Welt beherrschen. Zoey und ihre Freunde wollen dies mit Hilfe der Vampirgöttin Nyx, die an sie glaubt, verhindern. Unglaublich, wie viel Verantwortung Zoey für ihre sechszehn Jahren auf sich nehmen will!


Dies ist eine erneute Herausforderung für Zoey. Neben Erik, Heath, ihrem menschlichen Freund, und Stark, ihrem Krieger, gesellt sich nun auch noch Kalona zu ihrem Fanclub. Als wenn Zoey nicht schon genug Typen hätte. Heath und Zoey sind fest miteinander verbunden, nicht nur, weil sie ihn seit der Kindheit kennt. Sondern auch, weil sie mit ihm eine Prägung hat. Seinem Blut kann sie nicht widerstehen, manchmal ist es das einzige, was ihr wieder Kraft geben kann.


Eid mit Stark geschlossen 


Während sie von ihm trinkt, ist das ein so wundervoller und magischer, emotionaler Moment für sie und löst eine Explosion in ihr aus, ebenso für die Leser. Durch den Eid, den sie mit Stark geschlossen hat, wird Zoey bis zu ihrem Tod immer jemanden haben, der ihr zur Seite steht und der ihr immer helfen wird. Doch wie lange wird Stark sie noch beschützen und retten können? Während Zoey schläft, bekommt sie Besuch von Kalona, dem sie auch nicht widerstehen kann.


Dort steht er, nur mit einer Hose bekleidet und seiner gebräunten Haut. Tag zu Tag fragt sich Zoey, ob sie Kalona, zu dem sie sich hingezogen fühlt, vertrauen kann. Der Roman ist sehr anschaulich und verständlich, leicht geschrieben. Weniger Zoeys stilles Leid als vielmehr die Einblicke in die historischen Normen für die Liebesbeziehungen haben mich gefangen gehalten


Perfekte Menge an Gefühl und Geheimnis


Das Buch hat mich gefesselt. Es enthält die perfekte Menge an Gefühl, Leidenschaft, Mystic und Gefahr. Leider hat dieses Buch im Gegensatz zu den fünf anderen Büchern der Reihe an Spannung verloren. Langsam führen P.C. Cast und Kristin Cast die Leser zum Höhepunkt des Buches, und es dauert Milliarden von
Sätzen, Tausende von Bissen, und hunderte von Seiten, bis sich alles aufklärt, was sich zu verbergen versucht.


Leider ist das Ende ein mitnehmendes Ereignis...

Die Leser und Leserinnen werden in die dunkle Finsternis geführt, nichts ist so, wie es scheint.


Von Cassandra Zuber



P. C. und Kristin Cast: Titel: House of Night 6 - Versucht


Kategorien: Allgemein

Spinnenfalle: Die Lage spitzt sich zu

von redaktion

SpinnenfalleWas meinen Büchergeschmack angeht, bin ich offen für fast alles. Ich lese Thriller, Fantasy, Liebesgeschichten und überhaupt gute Romane aller Art. Der Titel „Spinnenfalle“ machte mich neugierig. Mit ihm verband ich Spannung, Nervenkitzel und Gänsehaut. Dem Lese-Ausschnitt auf dem Buchrücken zufolge, konnte ich mich auf genau das einstellen.


Das Jugendbuch ,,Spinnenfalle‘‘ von Nina Schindler, handelt von der 15-jährigen Alexandra Koopmann, die mit ihrer Familie und ihren zwei besten Freundinnen in Bremen lebt.Als Alex‘ Mutter ankündigt, wieder arbeiten zu gehen und deswegen ein Au- Pair-Mädchen einstellt, hält sich die Begeisterung in Grenzen.


Charmantes Lächeln


Als sich Ljuba jedoch bei den Koopmanns vorstellt, sind alle von ihrem charmanten Lächeln und den langen, schwarzen Engelslocken in den Bann gezogen und hingerissen von ihrer freundlichen Art.


Alex, die zunächst in Ljuba eine große Schwester zu finden hofft, merkt schnell, dass das charmante Lächeln nur Fassade ist. Ljuba scheint Alex abzulehnen und sie immer mehr von ihrer eigenen Familie auszugrenzen, immer mehr ihren Platz einzunehmen. Sie geht kategorisch und intrigant gegen Alex, den Dorn in ihrem Auge, vor und macht sich gleichzeitig bei den anderen Koopmanns zu einem unentbehrlichen, geliebten Familienmitglied.


Die Lage spitzt sich zu, als Alex Ljuba beim Schnüffeln im Büro ihres Vaters und auch in ihrem Zimmer erwischt und keiner ihrer Beobachtung Glauben schenkt. Alex fühlt sich in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher.


Gänsehaut-Feeling fehlt


Das Buch liest sich flüssig, ist authentisch und durchaus spannend. Der Beschreibung „ein zermürbender, packender Psychothriller“, wird es jedoch nicht ganz gerecht. Es fehlen der entscheidende Höhepunkt und das Gänsehaut-Feeling beim Lesen.


Von Alina Katzele

 

Nina Schindler: Spinnenfalle


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Wer seinen Erinnerungen nicht trauen kann

von redaktion

Weißer FluchWie fühlt man sich, wenn man der völlige Versager in einer begabten Familie ist? Wenn man ohne sein Wissen Menschen umbringt, allein durch die Manipulation der eigenen Brüder? Wenn die große, totgeglaubte Liebe verzaubert wurde? Wenn man sich selber nicht mehr kennt?


Solche Gedanken beschäftigen den Teenager Cassel Shape in „Weißer Fluch“ von Holly Black. Cassel entstammt einer Familie von Fluchmagiern. In einer Welt, in der Magie seit Jahrzehnten verboten ist, sind allein sie mächtig.


Sie sind Menschen, die Erinnerungen, Gefühle und das Schicksal mit der kleinsten Berührung ihrer Hand umformen können. Menschen, die im Untergrund arbeiten. Doch an Cassel ist dieses Talent scheinbar vorbei gegangen. Somit ist er Außenseiter – in seiner eigenen Familie.


Große Liebe Lila


Der Jugendliche will nur eines: normal sein. Und vergessen. Denn vor drei Jahren hat er seine beste Freundin und große Liebe Lila umgebracht, und er weiß nicht warum. Der 17-Jährige besucht das Internat Wallingford, eine Schule für nichtmagische Menschen. Somit könnte er hier ein ganz normales Leben führen.


Das Problem ist jedoch, dass in seiner Familie kriminelles Handeln an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird, und dass er vor drei Jahren seine beste Freundin ermordet hat. Die Geschichte beginnt mit der scheinbaren Schlafwandlung des Jungen eines Nachts, als er sich auf dem Dach des Internats befindet, ebenfalls ohne Erinnerung, wie er dorthin gekommen ist.


Von der Schule suspendiert


Aus Angst vor Fluchmagie wird Cassel daraufhin von der Schule suspendiert und muss von nun an mit seinem Großvater im desolaten Elternhaus leben. Außerdem steht die Entlassung seiner kriminellen Mutter aus dem Gefängnis an. Währenddessen wird der Teenager von für ihn verwirrenden und erschreckenden Träumen heimgesucht.


Diese versuchen, ihn dazu zu bewegen, einen Fluch rückgängig zu machen. Mit Hilfe seiner Freunde findet Cassel Unfassbares über seine Familie und den Tod seiner besten Freundin heraus. Sein ganzes Leben entpuppt sich als eine einzige Lüge!


Ein von der ersten bis zur letzten Seite fesselnder Einstieg in die neue Trilogie der Autorin der Elfen-Romane. Das Thema ist trotz der Fantasy-Elemente gar nicht so verschieden im Vergleich zu unserer Welt. Besonders als Jugendlicher kann man sich gut in die verkorkste Situation des Protagonisten hineinversetzen. Die Gewissheit, seine eigenen Erinnerungen nicht mehr als die reine Wahrheit bezeichnen zu können, mach Cassel schwer zu schaffen.


Von Jasmin Schwarte


Holly Black: Weißer Fluch


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Auf sich allein gestellt

von redaktion

Die Auserwählten im LabyrinthAllein auf einer Lichtung ohne Technik und Erwachsene, umringt von Jungen in seinem Alter, so findet sich der 16-jährige Thomas eines Tages wieder.


„Was machen diese Jungen hier? Was mache ich hier? Und wie bin ich überhaupt her gekommen?“ Diese Fragen gehen durch Thomas‘ sonst völlig leeren Kopf. Dazu kommt, dass ihn alle nur anstarren, anstatt seine Fragen zu beantworten.

Erst, als er Chuck kennen lernt, beginnt sich der Nebel in seinem Kopf langsam zu lichten. Doch warum kann er sich an nichts aus seinem früheren Leben erinnern? Wer sind seine Eltern, und wo kommt er her?

 

Taschenlampe wäre gut zu gebrauchen


Wenn es Nacht wird, schläft er unter freiem Himmel. Und gerade da fällt ihm ein, dass er jetzt eine Taschenlampe gut gebrauchen könnte. Warum fallen ihm solche praktischen Sachen ein? Die Lichtung ist von einem großen Labyrinth umgeben. Abends, wenn es dunkel wird, schließen sich große Tore, Gänge verschieben sich so, dass die Wege versperrt bleiben.


Die mysteriösen Entführer bringen den Jugendlichen nur das, was sie zum Überleben auf der Lichtung benötigen. Denn aus dem Labyrinth gibt es kein Entkommen.


Kampf um Leben und Tod


Die Jungen sprechen von mehreren Jahren, in denen sie bereits auf der Lichtung gefangen sind. Doch wer hält sie gefangen? Und woher wissen die Entführer genau, was gerade benötigt wird?

Was als Abenteuer beginnt, geht in den Kampf um Leben und Tod über. Während die Jungen in verschiedenen Gruppen ihren Überlebenswillen unter Beweis stellen und dabei nicht nur gegen Schmerz und Verlust ankämpfen müssen, wissen nur die Entführer, dass sie für etwas viel Größeres bestimmt sind.


Ein spannendes Buch


Alles in allem ein spannendes Buch über Jugendliche im Kampf ums Überleben – ohne die schützende Hand der Erwachsenen. Wer die ersten Seiten des Buchs aufschlägt, ist gebannt und kann es nicht mehr aus der Hand legen. Wer nun Lust auf Labyrinthe bekommen hat, der kann sich auch gleich im Onlinespiel beweisen, das er auf der Rückseite findet.



Von Jessica Stoffer
 

James Dashner: Die Auserwählten im Labyrinth


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Ein Buch für Hanna

von kirsten

Kinder- und Jugendbücher im Juli

„Ein Buch für Hanna“ von Miriam Pressler ist von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach zum „Jugendbuch des Monats Juli“ gewählt worden. Der bei Beltz & Gelberg erschienene Roman erzählt die Geschichte des Mädchens Hanna. Dessen Leben ist von den Nationalsozialisten bedroht, dennoch sucht das Mädchen einen Platz, wo es dazu gehört. Trotz Verlust und Not in der Kindheit wird aus ihm ein warmherziges „Menschenkind“. In der Kategorie „Kinderbuch“ kürte die Jury „Wo geht's lang?“ von Heekyoung Kim. „Ästhetisch vorzüglich gestaltet“ zeige das bei Gerstenberg verlegte Werk, wie die ersten vor 2.600 Jahren entstandenen Karten die Welt erklären wollten. Der Bogen reicht hinein in die Gegenwart bis zum Navigationsgerät, auch die eigene „Landkarte“, das Genom, wird nicht ausgespart. Die Illustrationen stammen von Krystyna Lipka-Sztarballo. „Bilderbuch des Monats“ wurde „Das machen wir“ von Ramesh Hengadi und Shantaram Dhadpe (Illustrationen). Konzept und Text für das Bilderbuch aus Indien, erschienen bei Baobab Books, stammen von Gita Wolf. Seit die Warli denken könnten, sei das Malen von Bildern ein wichtiger Teil ihres Lebens. Das in Handarbeit gestaltete Buch biete eine unendliche Reise des Entdeckens von weiß auf braun gezeichneten Bildern zum Säen, Ernten, Sitzen oder Tanzen, heißt es in der Ankündigung. Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur mit Sitz in Volkach ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Autoren, Verlagsvertretern und Wissenschaftlern. KNR


Kategorien: Allgemein

Nach Bella und Edward nun Cassia und Ky?

von redaktion

Die AuswahlDas ist er, der Auftakt zu einer neuen, erfolgreichen Serie nach den Bis(s)-Büchern. Das verspricht zumindest das Zitat auf der Buchrückseite von Jodi Reamer, die auch Stephanie Meyer entdeckte und beim Lesen „dieselbe Begeisterung wie bei den Bis(s)-Romanen“ spürte.

Was nach Marketing klingt, stellt sich auf den ersten 40 Seiten zunächst auch als solches heraus. Etwas behäbig erlebt man mit der Ich-Erzählerin Cassia ihr Paarungsbankett. Denn die Gesellschaft, in der sie lebt, plant das persönliche Glück jedes einzelnen bis hin zum friedlichen Tod am 80. Geburtstag und dem perfekten Partner.

Genau dieser soll ihr an diesem Abend verkündet werden, doch es ist nicht ein Junge aus einer anderen Stadt, wie es üblich ist, sondern ihr bester Freund Xander. Und das ist nicht das einzige Ungewöhnliche an dieser Paarung. Als sich Cassia den ihr überreichten Mikrochip, auf dem Informationen über Xander gespeichert sind, ansieht, taucht plötzlich auf dem Bildschirm nach Xanders Gesicht das eines anderen Jungen auf: das von Ky.

Zweifel an der Unfehlbarkeit

Im Laufe der folgenden Ereignisse bekommt nicht nur Cassias Glaube an das System Risse, sondern sie beginnt auch an der Unfehlbarkeit ihrer Paarung zu zweifeln. Die Erzählung und der Schreibstil gewinnen an Souveränität – und gemeinsam mit Cassias Misstrauen wächst auch im Leser das Gefühl, dass in dieser heilen Welt, die sämtliche Krankheiten besiegt hat und in der alle Menschen glücklich scheinen, die Bürger vor einer schrecklichen Gefahr nicht sicher sind: der Unfreiheit.


Einer Unfreiheit, die es Cassia fast unmöglich macht, ihre Geheimnisse zu schützen. Denn neben den geborgten Stunden mit Ky, in denen sie Stück für Stück seine Geschichte erfährt, gilt es auch noch, das Geschenk und die Botschaft ihres Großvaters zu bewahren.

Ein mulmiges Gefühl

Am Ende der Lektüre bleiben im Leser ein mulmiges Gefühl und der Wunsch, im Anschluss sofort den zweiten Band zu lesen und zu erfahren, wie es mit Cassia und Ky weitergeht. Allerdings muss man sich für eine Fortsetzung noch ein bisschen gedulden, denn der zweite Teil erscheint erst im November 2011 - und zwar zunächst in Englisch unter dem Titel „Crossed“ (gekreuzt).

Ob die Geschichte über Cassia und Ky an den Erfolg von Bella und Edward anknüpfen kann, ist auch noch ungewiss. Doch die Filmrechte sind bereits an Disney verkauft. Trotzdem sollte man die beiden Serien nicht voreilig auf eine Stufe stellen, denn Ally Condie erzählt nicht nur eine Teenagerromanze, sondern schreibt auch über die Macht von Worten und Gefühlen und die Übermacht eines Systems.


Von Sarah Gerwens

 
 
Ally Condie: Die Auswahl


Kategorien: Allgemein

Geheimnisse kommen ans Licht

von redaktion

Ein Tag ohne Zufall„Ein Tag ohne Zufall“ von Mary E. Pearson handelt von Destiny, einem Mädchen, das im Internat lebt. Sie muss beinahe jedes Jahr die Schule wechseln, weil sie es nicht mehr dort aushält. Auf Hedgebrook ist sie nun schon mehr als ein Jahr.


Doch Destiny hat ein Geheimnis, das die anderen nie herausfinden sollen. Außerdem liebt sie Zahlen und plant gern alles bis ins kleinste Detail durch. Eines Tages steht ein blassrosa Auto im Hof des Internats, und Destiny und ihre Freunde machen eine Spritztour damit. Auf dieser Spritztour kommen Destiny’s Geheimnisse ans Licht.


Die anderen sind geschockt. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Man weiß bis zum Ende nicht, warum Destiny wirklich im Internat lebt und was mit ihren Eltern geschehen ist. In dem Roman geht es um Zufall, Schicksal, Täuschung und Selbsttäuschung. Mary E. Pearson vermischt alles zu einem gelungenen Abenteuer, das spannend und fesselnd ist. Einmal angefangen, möchte man gar nicht mehr aufhören.


Von Anna Lina Jankowski

 
 
Mary E. Pearson: Ein Tag ohne Zufall


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Ein langer Weg zu sich selbst

von redaktion

Auf der anderen Seite des MeeresEin Mädchen, zwei Gesichter ... das ist Holly, deren Mutter nach Irland ausgewandert ist und sie verlassen hat. Sie lebt in einer Pflegefamilie, fühlt sich aber missverstanden und will nur noch zu ihrer Mutter. Holly vergisst dabei, dass diese sie früher misshandelt hat, und glaubt fest daran, dass ihre Mutter auf sie wartet.

So reißt sie von ihren neuen Pflegeeltern aus, die blonde Perücke ihrer Pflegemutter nimmt sie mit: Sobald sie nämlich die Perücke aufsetzt, wird sie eine neue Persönlichkeit. Dann wird sie Solace. Solace, die ihrer Mutter nach Irland folgt. Solace, die selbstsicher ist, die keine Gefühle empfindet.


Viele Menschen unterschiedlichen Charakters


Auf ihrer Reise lernt sie viele Menschen ganz unterschiedlichen Charakters kennen, die entweder Solace oder Holly fördern.
Und am Ende, als die Perücke ins Meer weht, findet sie auch wieder zu sich selbst. Da ist sie wieder Holly, die zu ihrer Pflegefamilie zurückkehrt. Denn wie die Perücke verwehte, so verwehte schließlich auch Solace ...

Der Anfang des Romans ist schwer zu lesen, weil nicht gleich klar wird, dass Solace und Holly ein und dieselbe Person sind. Aber dann kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend ist und man schnell wisse möchte, wie es mit Holly bzw. Solace weitergeht. Siobhan Dowd schrieb einen wirklich schönen Roman, der die Realität auf eine besondere Art widerspiegelt.


Zu sich selbst finden


Ich empfehle dieses Buch vor allen denjenigen, die sich missverstanden fühlen, da es ihnen vielleicht helfen wird, ebenfalls wieder zu sich selbst zu finden. Allerdings ist es auch für ältere Leser geeignet, weil sie dann vielleicht noch besser Jugendliche verstehen lernen.

Schön ist, dass es viele interessante Wendungen gibt, mit denen man nicht rechnet. Und auch der moderne Schreibstil der Autorin Siobhan Dowd lockert dieses zum Drama neigende Buch etwas auf.


Von Zoe Straub

 
 
Siobhan Dowd: Auf der anderen Seite des Meeres


Kategorien: Allgemein

Suche nach der verschwundenen Schwester

von redaktion

MottentanzIn Deutschland verschwinden jährlich 100 000 Personen, ohne jede Spur. Mit diesem Thema beschäftigt sich die junge New Yorkerin Lynn Weingärtner in ihrem ersten Roman „Mottentanz“.

Sie erzählt die Geschichte der 16-jährigen Ellie, die dieses Schicksal erlebt. Ihre Schwester Nina verschwand vor zwei Jahren. Doch Ellie will die Hoffnung einfach nicht aufgeben und sehnt sich nach einem Wiedersehen mit Nina.


Gut aussehender Sean


Als sie den geheimnisvollen, gut aussehenden Sean auf einer Party kennen lernt, glimmt wieder ein Funken Hoffnung in ihr auf. Denn auch er erlebte einen Schicksalsschlag, der sein Leben veränderte. Er verlor seinen Bruder auf tragische Weise.
Die Teenager machen sich auf eine abenteuerliche Suche nach Nina, quer durch Amerika.


Keine weiße Weste


Nur Amanda, Ellis beste Freundin, ist gegen den Trip. Denn Sean hat keine weiße Weste, und mit der Zeit erfährt auch Ellie, dass Sean ihr irgendetwas verschweigt. Wenn man diesen Thriller liest, dann weiß man nicht immer genau, was man fühlen soll. Man schwankt zwischen Trauer und Wut, zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Man erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die in menschlicher und zutreffender Sprache zum Leben erweckt wird.


Herzzerreißendes Buch

Jeden noch so kleinen Hoffnungsschimmer erlebt der Leser aus Ellies Sicht am eigenen Körper hautnah mit, und manchmal vergisst er, dass er gar nicht Ellie ist. Wer sich einmal auf dieses herzzerreißende Buch eingelassen hat, kann ihm nicht mehr entkommen. Auch wer das Buch längst weggelegt hat, kann nicht aufhören, über Verschwinden und Gefundenwerden nachzugrübeln.

Ob Nina wieder auftaucht oder für immer verschollen bleibt, bleibt bis zur letzten Sekunde spannend. So wie Nina Spuren im Gedächtnis von Ellie hinterlassen hat, hinterlässt dieses Buch Spuren beim Leser. Niemand wird es so schnell vergessen. 


Von Alena Brandt

 
 
Lynn Weingarten: Mottentanz


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Herzverrückt: Eine frische Geschichte

von redaktion

Lucy und die JungsJungen und Mädchen – ein Thema, das sehr oft beschrieben wird. Und meist klingen die Geschichten sehr ähnlich.
Trotzdem schafft es Alexa Hennig von Lange mit ihrem neuen Jugendroman „Lucy und die Jungs – Herzverrückt“, eine frische Geschichte zu schreiben. Es geht um Lucy, ein Mädchen, das mit vier Jungs in einer WG lebt.


Bevor Lucy in das Haus zog, wohnte dort ein Junge namens Mika, der spurlos verschwand. Die Polizei geht von Selbstmord aus, und Lucy möchte wissen, wie es dazu gekommen ist. Doch bevor Jeremy, Tom, Ruben und Andy ihr das Geheimnis von Mikas Verschwinden erzählen, muss sie in ihren Kreis eintreten.


Geheimnisvolle Mutproben


Die Jungs haben nämlich ein Wohnprojekt, die „Teenage-Vision“, wie sie es selber nennen. Sie wollen ihre Ängste überwinden und machen deshalb viele gefährliche Sachen.

Um in ihren „Club“ aufgenommen zu werden, muss man eine Mutprobe bestehen. Und nachdem Lucy in einem dunklen Kellerraum fast einen Panikanfall bekommen hat, können die Jungs ihr sagen, dass sie ... gar nichts wissen. Sie besitzen nur einen Brief, doch der sagt nicht viel, klingt dramatisch und gar nicht nach einem Jungen.


Lucys Freund Jeremy

 

Dann ist da noch Jeremy, Lucys Freund. Er hat Probleme mit seinem Vater, der psychisch krank ist, seit Jeremys Mutter ihn nach seiner Geburt verlassen hat. Ständig hat er neue Frauen, und wenn sie ihn verlassen, droht er damit, sich umzubringen.

„Herzverrückt“ ist geeignet für Jugendliche, die mal etwas anderes als die ganz normalen Mädchenbücher lesen möchten. Ein schönes Buch, gut zu verstehen und nicht zu kitschig.


Von Justine Saal


Alexa Hennig von Lange: KLucy und die Jungs - Herzverrückt


Kategorien: Allgemein

Schwarzweißes Foto gibt Rätsel auf

von redaktion

Salzige KüsseIn dem Buch „Salzige Küsse“, geschrieben von Tina Berger, geht es um Eve, die unter der Diele des alten Hauses, in das sie gerade mit ihren Eltern eingezogen ist, eine vergessene Schachtel mit Briefen und alten Fotos findet.


Die junge Frau auf dem schwarzweißen Bild sieht traurig aus. Eve sucht nach Antworten und entdeckt Geheimnisse, die auch ihr eigenes Leben richtig verändern. Und sie findet ihre erste große Liebe.


In Hauptfigur hineinversetzen


Das Buch hat mir gut gefallen, weil es sehr spannend war, und man konnte sich sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen. Ich kann es auf jeden Fall für 14- und15-jährige Mädchen empfehlen. Es ist für Jugendliche geeignet, die besonders gern Romane lesen.

Von Esra Yayan

 

Tina Berger: Salzige Küsse


Kategorien: Allgemein

Geschichte einer Freundschaft

von redaktion

Flüsterherz„Lass es los. Lass los. Lass los. Ich muss unwillkürlich lächeln. Lass los? Auf einmal weiß ich, wie. Die Leere akzeptieren und hinhören. Mehr nicht.“

„Flüsterherz“ von Debora Zachariasse handelt von der hochbegabten 14-jährigen Anna, deren Leben in geordneten Bahnen verläuft; sie stammt aus guten Verhältnissen. Das Haus ist immer ordentlich, beide Eltern verdienen viel Geld. Schließlich kommt Tibby neu in ihre Klasse; die beiden kennen sich bereits aus dem Kindergarten und freunden sich wieder an, obwohl sie nicht unterschiedlicher hätten sein können, denn Tibby lebt in einem alten, baufälligen Haus. Die Eltern kümmern sich wenig, das Geld ist knapp.


So einfach ist es nicht


Scheinbar klare Verhältnisse: Anna reich, Tibby arm. Doch so einfach ist es nicht. Anna fasziniert das Leben ihrer Freundin vom ersten Moment an: Kein spießiges Haus, sondern Farbe und Leben. Keine Regelung, wann man nach Hause kommen muss. Keine Eltern, die ständig um ihr Kind besorgt sind. Rein gar nichts.

Zusehends geht Anna ihr sorgsam geregeltes Leben zwischen Geigenunterricht, Orchester und anderen Verpflichtungen auf die Nerven. Gegen den Willen ihrer Eltern flüchtet sie immer öfter zu Tibby. So verbringen die beiden den Sommer zusammen.


Immer mehr Probleme


Zurück in der Schule bahnen sich immer häufiger Probleme an: Tibbys Bücher sind noch nicht da. Sie lernt nicht, gibt sich keine Mühe. Anna übt mit ihr so oft sie kann, ist jedoch nach weiteren Fünfen mit ihrer Geduld am Ende. Außerdem verliebt sie sich in Easy, einen Schüler aus der 12, und Tibby gerät immer weiter ins Hintertreffen …

In Rückblicken beschreibt die Protagonistin Anna aus der Ich-Perspektive den Sommer mit Tibby und ihren anderen Freuden, nur unterbrochen von ihren eigenen, derzeitigen Gefühlen. Die zunächst ganz gewöhnlich beginnende Freundschaft mit Tibby wird schon bald kompliziert, da Tibby ernste Probleme hat. Trotz Annas Hilfe kann das Ende nicht verhindert werden.

Mitreißender Schreibstil

Durch Debora Zachariasses mitreißenden Schreibstil kann sich der Leser in Anna hineinversetzen. Man spürt ihre Hilflosigkeit und ihre immer währende Frage: Hätte ich es verhindern können? Sie verbindet die schönen Erlebnisse der Freundinnen ohne Kitsch und Übertreibung mit dem traurigen Ende.


Die Autorin behandelt in einfühlsamen Worten das Thema Suizid und die Vorwürfe, die die zurückgelassene Freundin gegen sich richtet.


Von Jasmin Schwarte
 
Debora Zachariasse: Flüsterherz


Kategorien: Allgemein

Leselust: Die neuen Rezensionen

von Hilke

Justine und Alena am Schulticker-Tisch in der Thalia Buchhandlung. Die beiden Schülerinnen schmökern gern und haben auch schon eine Buchkritik verfasst. Foto: Hagemeister

Justine und Alena am Schulticker-Tisch in der Thalia Buchhandlung. Die beiden Schülerinnen schmökern gern und haben auch schon eine Buchkritik verfasst. Foto: Hagemeister

 In Kooperation mit der Buchhandlung Thalia in Dortmund sorgt der Schulticker für viel Nachschub für Leselustige. Im Frühjahr wurden zig Bücher verschenkt. Die Leser waren aufgerufen eigene Buchkritiken zu verfassen. Hier erscheinen nach und nach die Artikel:


Die Auswahl


Lucy und die Jungs - Herzverrückt


Auf der anderen Seite des Meeres


Mottentanz


Salzige Küsse


Flüsterherz


Ein Tag ohne Zufall


Malice: Leben in einem Abenteuer

 

Der Tag, an dem ich cool wurde: Die Sache mit Murphys Gesetz

 
Reckless: In einer Welt voller Zauber und Gefahren


Schattenstunde: Ein Gänsehaut-Roman


Numbers - den Tod im Blick

 

Wintermädchen: Ein realistischer und sensibler Roman

 

Wie weckt man eine Elfe?

 

Warrior Cats: Die geheime Ordnung der Katzen

 

Ruf der Tiefe: Großviel gut, Zweiarm!

 

Der Schrei des Löwen: Lange Reise voller Gefahren

 

Flüsterndes Gold: Eine Spur von Gold



Von Hilke Hagemeister
 

Teilnahmebedingungen: Die Teilnehmer erklären sich mit der Nutzung ihrer Artikel zu Zwecken des Abdrucks in den Ruhr Nachrichten, auf den Internetauftritten des Medienhauses Lensing sowie als Aushang am Büchertisch in der Thalia Buchhandlung einverstanden.


Kategorien: Allgemein

„Skeleton Creek“: Ryan und Sarah auf geheimnisvoller Spur

von redaktion

Skeleton CreekDer Umschlag von Patrick Carmans Krimi „Skeleton Creek“ ist gelb, schwarz und rot mit Bildern aus den Videos von der beiliegenden DVD. Im Buch geht es um zwei Kinder, die in dem kleinen Ort Skeleton Creek wohnen.


In diesem Ort passieren sonderbare Sachen. Sie alle scheinen mit einem Bagger zu tun haben, der früher nach Gold gegraben hat. Sarah und Ryan probieren, diese Geschehnisse aufzuklären.


Bei einem Besuch auf dem Bagger bricht sich Ryan das Bein und fällt ins Koma. Als er wieder aufwacht, ist alles anders als sonst. Die Eltern von ihm und Sarah wollen nicht, dass sie sich weiter treffen und weiter forschen.


Ans Bett gefesselt


Nun ist es aber so, dass Kinder gern das tun, was sie nicht sollen. So ist es auch bei den beiden. Während Sarah weiter forscht, ist Ryan ans Bett gefesselt. Er probiert aus, über Henry, der früher für den Bagger zuständig war, herauszubekommen, was mit dem alten Old Joe Bush passiert ist. Denn dieser war vor Jahren auf dem Bagger ums Leben gekommen.


Im Buch schreibt Ryan Tagebuch und zwar für kommende Generationen. „Skeleton Creek“ ist ein Tagebuch-Roman. Werden Ryan und Sarah alle Rätsel lösen oder werden sie bei dem Versuch scheitern und sterben?


Von Leif Ole Jankowski

 


Kategorien: Allgemein

Eine Spur von Gold

von redaktion

Flüsterndes GoldZara muss ansehen, wie ihr Vater in der Küche einen Herzanfall bekommt und stirbt. Seitdem fühlt sie sich leer und sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben.

Kurz darauf zieht Zara zu ihrer Großmutter in das verlassene Nest Maine. Schon während der Autofahrt dorthin fällt ihr ein Mann auf, der sie zu beobachten scheint. Er hinterlässt eine Goldspur, wohin er auch geht. Seine Anwesenheit spürt Zara schon, bevor sie ihn sieht. Und es fällt ihr zunehmend schwer, seinem sanften Flüstern zu widerstehen, mit dem er sie zu sich locken will.


Elfkönig sucht eine Königin


Bald kommt Zara diesem merkwürdigen Wesen auf die Spur und erfährt, dass es ein Elfkönig ist, der eine Königin sucht. Und diese Königin soll Zara sein. Unterstützt wird das Mädchen in diesem Abenteuer von ihren Freunden Issie, Devyn und Nick, die aber selbst ein übernatürliches Geheimnis haben.

Nachdem ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch einzufinden, fand ich es richtig gut und spannend.
Die Ich-Erzählperspektive macht es dem Leser besonders leicht, sich in das kühle und verschneite Maine zu versetzen.


Interessante Wendungen


Das Buch ist flüssig geschrieben. Man kann sich gut in die Rolle von Zara hineinversetzen, es gibt interessante Wendungen und man kommt gut vorwärts.

Witzig sind die Kapitelüberschriften. Hier lernt der Leser jedes Mal eine neue Phobie kennen. Kennt ihr zum Beispiel eine „Didaskaleinophobie“ - die Angst vor dem Zur-Schule-Gehen?


Von Fabian Tim Wolfermann

 
 
Carrie Jones: Flüsterndes Gold


Kategorien: Allgemein

Lange Reise voller Gefahren

von redaktion

schrei des löwenJedes Jahr versuchen Tausende von Menschen, von Afrika übers Meer nach Italien oder Spanien zu flüchten. Während der Überfahrt nach Europa riskieren sie auf überfüllten Booten ihr Leben, obwohl die meisten nach ihrer Ankunft wieder zurückgeschickt werden. Der Roman „Der Schrei des Löwen“ von Ortwin Ramadan erzählt die Geschichte eines Jungen, der genau diese Reise antritt.


Das Buch ist sehr beeindruckend, weil es das Schicksal der Flüchtlinge nicht verherrlicht, sondern die Grausamkeiten ihres Lebens zeigt. Der 16-jährige Yoba macht sich mit seinem Bruder auf die Reise von Nigeria nach Hamburg, um zu seinem Onkel zu gelangen.


Gesetz der Straße


Der Anfang des Romans zeigt, wie grausam das Gesetz der Straße in Nigeria ist. Yoba wird in einen Mordauftrag verwickelt, aus dem er nur schwer entkommen kann. Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt man Afrika und dessen Gefahren kennen, zum Beispiel als Yoba und sein Bruder Chioke versuchen müssen, lebend die Sahara zu durchqueren.


Seine Erlebnisse schreibt der Romanheld in ein kleines Notizbuch, damit sein Bruder im Falle seines Todes alles noch einmal nachlesen kann. Parallel zu Yobas Geschichte lernt man den deutschen Jungen Julian kennen, der gerade mit seiner Familie Urlaub in Sizilien macht.


Junge findet Notizbuch


Beim Tauchen findet er die Leiche eines Afrikaners und kurz darauf das kleine Notizbuch. Er liest Yobas Geschichte und versucht mit Hilfe einer Freundin, das Buch seinem wahren Besitzer zurückzugeben. Dieser Perspektivwechsel macht die Geschichte noch spannender, weil sie Yobas Schicksal immer weiter aufdeckt.


Der Leser hat ständig ein anderes Ende vor Augen. Der Roman „Der Schrei des Löwen“ ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, denn Yobas Schicksal berührt den Leser. Ein empfehlenswertes Buch, vor allem für Jugendliche, aber auch für Erwachsene.


Von Justine Saal


Ortwin Ramadan: Der Schrei des Löwen


Kategorien: Allgemein

Großviel gut, Zweiarm!

von redaktion

Ruf_der_TiefeIm Jahre 2018: „Weit und breit nur Leichen, schickte Leon beunruhigt zu seiner Partnerin hinüber und merkte plötzlich, dass ihm das Atmen schwerfiel. (…) Schnell kontrollierte er die Einstellungen seines Anzugs, doch an seiner OxySkin lag es nicht. Du hast Recht, irgendetwas stimmt hier nicht mit dem Wasser, durchzuckte es ihn, aber von Lucy kam keine Antwort, sondern nur ein panisches Weg hier, weg, Leon, schnell, komm!


Katja Brandis‘ und Hans-Peter Ziemecks Roman „Ruf der Tiefe“ handelt von Leon Redway, der am wohl ungewöhnlichsten Ort der Erde lebt: in der Tiefsee. Der 16-Jährige gehört zu einer ausgewählten Gruppe junger Flüssigkeitstauscher, die sich mithilfe ihrer OxySkins [Tauchanzüge, mit Nanotechnologie hergestellt] auch bei einer Tiefe von 1000 m frei bewegen können.


Hochintelligentes Krakenweibchen


Auf der Suche nach Rohstoff-Anlagerungen und zur Entdeckung neuer Tierarten erkundet der Jugendliche, für den das Meer und seine Geschöpfe Heimat bedeuten, den Ozean rund um Hawaii mit seiner Partnerin Lucy, einem hochintelligenten Krakenweibchen, mit dem er sich merkwürdigerweise per Gedankenübertragung verständigen kann.


Dabei sind die von Lucy übertragenden Gedanken nicht auf dem gleichen Sprachniveau wie beim Menschen; wenn sie Leon beispielsweise lobt, sagt sie: „Großviel gut, Zweiarm!“, was so viel bedeutet wie „Gut gemacht, Mensch!“.


Fast tödlicher Tauchgang


Plötzlich wird ihm alles genommen: „Todeszonen“ breiten sich aus, die Tiere der Tiefsee flüchten an die Oberfläche, auf Hawaii bricht Panik aus. Nach einem fast tödlichen Tauchgang ist Leon sich immer sicherer, wer dahintersteckt: der Meeresforschungskonzern ARAC, für den er arbeitet.


Der Junge weiß zu viel. Nach einem missachteten Tauchverbot geraten Lucy und er so in große Gefahr – sie müssen fliehen.  Ausgerechnet die 15-jährige Carima aus Deutschland, die Leons Tiefseestation kurz zuvor besucht hat, wird zur einzigen Rettung der beiden.


Fesselnder und einfallsreicher Roman


Ein unglaublich fesselnder und einfallsreicher Roman, der Realität und Fiktion nahtlos miteinander verknüpft. Man wird förmlich in die Geschichte hineingezogen.


Lucys niedliche Umschreibungen für unbekannte Wörter sorgen dafür, dass sie den Leser sofort um ihre vielen Schlingarme wickelt.  Außerdem ein schon lange notwendiges Dementi gegen die Darstellung in Sagen, Kraken seien Ungeheuer – Lucy ist das absolute Gegenteil.


Von Jasmin Schwarte


Kategorien: Allgemein

Durchblättern erlaubt!

von redaktion

Die älteste Dortmunder Zeitung ist mit ein bisschen Mühe immer noch lesbar. Foto: Hagemeister

Die älteste Dortmunder Zeitung ist mit ein bisschen Mühe immer noch lesbar. Foto: Hagemeister

Institut für Zeitungsforschung. Was hat man sich darunter vorzustellen? Eine große Halle? Meterhohe Regale? Millionen von alten Zeitungen? Die Antwort auf diese Fragen und noch viel mehr findet man am Königswall 18 in Dortmund.



Das Institut befindet sich im Haus der Stadt- und Landesbibliothek. Anita Schröder, die stellvertretende Leiterin, fährt zwei Rolltreppen nach oben. Sie strebt einen kleinen, versteckten Raum weit hinten auf der Etage an.
Der Blick fällt sofort auf die kleine Ausstellung im Eingangsbereich: „Lizenzzeitungen 1945“.


Originale der Erstausgaben

 

Hinter einer Glastür befindet sich ein mittelgroßer Raum. Auf dem Tisch liegen einige Schätze des Instituts. Es sind Originale von den ersten Ausgaben einiger heute noch populärer Zeitschriften. Zum Vergleich liegen die aktuellen Ausgaben daneben.


Die leicht vergilbten, aber dennoch gut erhaltenen Seiten sind in braunen Zeitungsbänden zusammengefasst. Da wäre zum Beispiel die „Brigitte“ von früher, damals bekannt unter der Bezeichnung; „Dies Blatt gehört der Hausfrau“. Darin findet man statt Fotos nur Zeichnungen. Auch ist die Anzahl der Seiten im Vergleich zu heute gering.


Historische Plakate

 

Aber nicht nur Magazine und Zeitungen sind im Institut für Zeitungsforschung zu finden. Stolz hält Anita Schröder ein Originalplakat aus dem Jahr 1871 in die Höhe. Gern erläutert sie auch die Technik des Instituts. Im Nachbarraum befinden sich die Lesegeräte für Zeitungen, die auf Mikrofilm gespeichert wurden.

An Monitoren lassen sich die Seiten in schwarz-weiß ansehen.


Großes Archiv im Keller


Drei Etagen tiefer befindet sich der Lagerraum des Instituts. Hier werden die Mikrofilme, aber auch Zeitungsbände, die vielen Plakate und Zeitschriften gesammelt. Die besonders wertvollen Stücke liegen in sicheren Metallschränken aufbewahrt, damit sie im Falle eines Wasserschadens oder eines Brandes so wenig wie möglich beschädigt werden.


Hier im Keller stehen auch große Kisten und Stapel von Zeitungsbänden zum Einsortieren bereit, „es hat alles seine Ordnung“, stellt die Bibliothekarin Anita Schröder fest. Während sie das sagt, geht sie durch die langen Gassen zwischen den Archivregalen und greift hier und da Zeitschriften heraus, um sie besser zeigen zu können. Es bereite ihr viel Freude, das Institut stellvertretend und mit viel Engagement zu leiten, sagt sie.


Jeder interessierte Bürger darf das Institut besuchen. Es kommen Historiker und Studenten. Aber auch Bürger, die ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen möchten. Von den historischen Zeitungen lassen sich schließlich Kopien anfertigen. Das nutzen viele Besucher, um Jubilaren die Zeitungsausgabe vom Tage ihrer Geburt zu überreichen.


Von Justine Saal, Leonie Wurmbrand und Alena Brandt


Kategorien: Allgemein

Lieblingsbücher: Eine Zeitmaschine, bitte sehr …

von Sandra Schumacher

So - oder somindest so ähnlich - gekleidet ist auch Elisabeth bennett ihrem Mr. Darcy entgegengetreten sein. Eine Modedesignerin hat's nachgestellt. Foto: dpa

So - oder somindest so ähnlich - gekleidet wird auch Elisabeth Bennett ihrem Mr. Darcy entgegengetreten sein. Eine Modedesignerin hat's nachgestellt. Foto: dpa

Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, eine Zeitmaschine zu haben, um damit in die Vergangenheit zu reisen? Eine solche Erfindung habe ich leider nicht im Angebot, dafür aber einen Vorschlag, wie ihr auf ganz andere Weise einen Hauch von Vergangenheit erleben könnt

Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ stellt nicht nur sehr eindrucksvoll die gesellschaftlichen Verhältnisse im England des beginnenden 19. Jahrhunderts dar, sondern beinhaltet auch eine der eindrucksvollsten Liebesgeschichten, die bis in die heutige Zeit unvergessen geblieben ist.


„Es ist eine Wahrheit, über die sich alle Welt einig ist, dass ein unbeweibter Mann von einigem Vermögen unbedingt auf der Suche nach einer Lebensgefährtin sein muss.“


Als der junge, vermögende Mr. Bingley auf dem Nachbargrundstück von Familie Bennet einzieht und auch noch seinen reichen, aristokratischen Freund Mr. Darcy mitbringt, scheint für Mrs. Bennet ein Wunschtraum in Erfüllung gegangen zu sein. Ihr größtes Ziel ist es nämlich, ihre Töchter mit guten und möglichst reichen Ehemännern zu verheiraten.


Sie nimmt alle Mühen auf sich, um die beiden Herren so schnell wie möglich mit ihren Töchtern bekannt zu machen, damit ihr nicht eine der anderen Damen des kleinen Ortes vor London zuvorkommen kann. Dabei scheut sie sich nicht davor sowohl ihren Ehemann, als auch ihre Töchter in den Wahnsinn zu treiben.


Intrigen, Standesdünkel und die große Liebe


Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht alles so leicht ist, wie Mrs. Bennet es sich vorgestellt hat.

Mr. Darcy verliert alsbald sämtliche Sympathien im ganzen Ort und vor allem bei Elisabeth Bennet, der zweitältesten Tochter der Familie, aufgrund von übertriebenem Standesstolz, der ihn mehr als unsympathisch erscheinen lässt.

Als dann auch noch Mr. Wickham, ein zunächst sympathisch wirkender Offizier aus einem Milizregiment im Ort, Elisabeth von einigen Taten Darcys aus deren gemeinsam verbrachter Jugendzeit berichtet, ist für Elisabeth klar: Mr. Darcy ist unausstehlich.


Mr. Bingley und Jane Bennet, die älteste Tochter der Familie verlieben sich ineinander, doch als er plötzlich und völlig überraschend nach London reist und Gerüchte laut werden, dass er sein Anwesen verkaufen und dort bleiben will, scheint Janes Traum von einer baldigen Hochzeit zu zerplatzen.


Aber wie so oft ist nichts, wie es zu sein scheint. Im Laufe des Romans entwickeln sich die Figuren weiter, sie decken ein Netz von Intrigen auf und schaffen es sich über den für die damalige Zeit so typischen Standesdünkel hinweg zu setzen, um vielleicht schlussendlich doch noch die große Liebe zu finden.


Ein traumhafter Schreibstil und echte Charaktere


Obwohl Jane Austens Roman beinahe zweihundert Jahre alt ist, hat er meiner Ansicht nach seinen Charme nicht im Geringsten verloren. Ich musste mich zugegebenermaßen zunächst an die Sprache gewöhnen, doch es ist nicht zuletzt eben diese, die einem die Möglichkeit bietet, mit seinen Gedanken in eine andere Epoche zurück zu wandern.


Außerdem sind die Charaktere innerhalb des Romans bei weitem keine Darstellungen von perfekten Menschen. Alle haben sie kleine Makel, aber eben diese machen sie so sympathisch und vor allem so echt.Man kann sie verstehen, nachempfinden, was sie denken, aber man kann genauso hin und wieder den Kopf schütteln und über sie verzweifeln.


Da ist es wohl auch kein Wunder, dass "Stolz und Vorurteil" schon etliche Male verfilmt wurde und noch heute einer der großen Literaturklassiker ist.


Mein persönlicher Tipp: Macht es euch mit einer heißen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke gemütlich, zündet am besten noch die ein oder andere Kerze für die richtige Stimmung an und lasst euch in die Welt von „Stolz und Vorurteil“ entführen.

 

Von Sandra Schumacher



Kategorien: Allgemein

Bücher zum Die-ganze-Nacht-hindurch-Lesen

von Hilke

Lesen?

Aber bitte mit Liebe, Spannung, Abenteuer, Zeitreise, Magie, einer Tafel Schokolade, einem Haus von fremder Welt, einem heißen Kakao, viel freier Zeit, dicken Kuschelsocken an, sonderbaren Fabeltieren, großen Gefühlen, starken Erinnerungen ...


Hier sind die Tipps unserer Jugendredakteure:


Lilian Dreising stellt vor: Rubinrot


Ricarda Maas stellt vor: Der Zauberer von Oz


Angela Ohm stellt vor: Die Schatzinsel, Feenlicht, Der Erdbeerpflücker


Birgitta Friebe stellt vor: Lucian


Hilke Schwidder stellt vor: Die Stimmen des Flusses, Der Schatten des Windes, Sommer in New York


Daniel Sczekalla stellt vor: Eine Insel


Kategorien: Allgemein

Lesetipp – Rubinrot

von lilian

rubinrotMöchtest du mal ein schönes Lesewochenende einlegen, aber leider fehlt dir der richtige Lesestoff? So geht es vielen.


Falls du Bücher magst, die spannend, gut und auch ein wenig humorvoll geschrieben sind, dann solltest du Rubinrot von Kerstin Gier lesen. Rubinrot ist ein 345 Seiten langer Roman, in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.


Das Zeitreise-Gen


Gwendolyn, ein eigentlich ganz normales 16-jähriges Mädchen, besitzt eine besondere Eigenschaft. Sie hat das Zeitreise-Gen und kann so zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin- und herspringen. Dabei erlebt sie viele Abenteuer und Komplikationen und verliebt sich (natürlich) in Gideon, der ebenfalls das Zeitreise-Gen besitzt.


Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber letzendlich geht die Geschichte trotz so einigen Schwierigkeiten gut aus.

Ich finde, das Buch liest sich gut und äußerst spannend. Allerdings werden an einigen Stellen viele Fremdwörter benutzt. Insgesamt hat mich Rubinrot sehr angesprochen. Da das Buch der erste Teil einer Triologie ist, werde ich mir die anderen beiden Bände auch durchlesen.


Von Lilian Dreising


Kategorien: Allgemein

Der heimliche Mittagspausen-Club

von Hilke

lesen

Ertappt: Hilke Schwidder beim ganz gemütlichen Lesen. Foto: Bauszus

Ein Bekannter hat mir neulich erzählt, dass er seine Pause am liebsten im Buchladen verbringt. Da schlendere er an den langen Reihen voller Romane vorbei, schaue hier und da. Lese dies und das an.


Er möge den Duft der Bücher so gern und die Atmosphäre zwischen Menschen, die dort ruhig stehen und schmökern.


An Romanen hängen geblieben


Und so sei er auch an manchem Roman schon selbst hängen geblieben und habe ein wenig mehr als die ersten paar Seiten gelsen. Zunächst im stehen, heimlich am Regal. Absatz fürAbsatz. Seite für Seite.

Dann, ganz gebannt von der guten Geschichte, immer ungenierter. Stunden habe er so schon in den Gängen von Buchhandlungen verbracht.

Umgeben von tausenden Geschichten.


Zuweilen werde das zu einer Sucht. Wenn er einen guten Roman finde, ziehe es ihn jede Mittagspause wieder in die entsprechende Etage des entsprechenden Hauses.

Dann kenne er den Weg schon genau, die Höhe in der das Buch stehe. Sein Arm greife automatisch nach dem richtigen Buchrücken. Seine Finger blätterten geschickt die entsprechende Seite auf. Und schon verschwinde die graue Dortmunder Mittagspause in den schillerndsten Geschichten.


Einen Bekannten getroffen


Irgendwann einmal, dass verrit er mir mit verschwörerischem Zwinkern, habe er sogar schon einmal einen anderen Mittagspausen-Leser getroffen, den er aus seinem entfernten Kollegenkreis kenne. Mittag für Mittag musterten sie sich, ignorierten sich zunächst, nickten einander irgendwann verstohlen zu. Nur nicht zu viel, denn im Grunde, so erscheint es mir, ist diese Lese-Mittagspause doch ein höchst privates Ereignis.

So fantastisch und skurril, dass jeder es am liebsten für sich allein genießen möchte.


So, und ich gehe jetzt und suche ein paar Weihnachtsgeschenke in der Buchhandlung aus.

Mal sehen, welches Abenteuer mich erwartet.


Von Hilke Schwidder


Kategorien: Allgemein

Lieblingsbücher – Der Zauberer von Oz

von Ricarda Maas

 

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Heiß geliebt und oft gelesen: Der Zauberer von Oz. Foto: Maas

Als Kind fand ich Bücher immer ziemlich blöd. Na ja, nicht die Bücher an sich, aber sie selbst zu lesen wäre mir im Traum nicht eingefallen. Nun ist man leider irgendwann aus dem Alter raus, in dem einen die Eltern gern Stunde um Stunde vorlesen und spätestens nach der ersten Klasse heißt es dann „Du kannst doch jetzt selbst lesen“.


Somit stellen einem sich dann zwei Möglichkeiten: Entweder man gibt sich geschlagen und liest von diesem Zeitpunkt an selbst, oder man sagt der Welt der Bücher aus purem Trotz „Adieu“.


Bei mir war Letzteres der Fall. Ich kann ziemlich stur sein. So stur, dass es viele Jahre gedauert hat bis ich angefangen hab selbst Bücher zu lesen.

Natürlich war ich längst aus dem Alter für Kinderliteratur, allerdings hatte ich ja einiges nachzuholen. So stolperte ich unter anderem über „Der Zauberer von Oz“ geschrieben von Lyman Frank Baum. Bis heute ist dies eins meiner Lieblingsbücher geblieben.


„Das Haus wirbelte zwei- oder dreimal herum und erhob sich dann langsam in die Luft.“


Die kleine Dorothy landet nach einem gewaltigen Wirbelsturm mit ihrem Haus im Land Oz. Dabei tötet sie auch noch aus Vorsehen die böse Hexe des Ostens, denn diese ist nun unter besagtem Haus begraben.


Gleich zu Beginn der Geschichte macht das Mädchen sich mit dieser Heldentat viele Freunde in dem unbekannten Land. Doch eigentlich hat Dorothy nur einen Wunsch: Sie möchte wieder nach Hause nach Kansas.


„Komm, Toto“, sagte sie, „wir werden in die Smaragdstadt gehen und den großen Oz fragen, wie wir wieder nach Kansas kommen.“


Zusammen mit ihrem Hund Toto macht sie sich also auf den Weg zur Smaragdstadt zum großen Zauberer von Oz, denn dieser soll ihr helfen den Weg in die Heimat zu finden. Auf ihrer Reise trifft Dorothy auf eine Vogelscheuche, einen Blechholzfäller und einen Löwen, die sich ihr alle auf dem Weg zum Zauberer anschließen.


Jeder der Vier verspricht sich viel von dem Treffen mit dem Zauberer. Doch werden die Erwartungen auch alle Erfüllt? Findet Dorothy den Weg nach Hause? Und was ist das große Geheimnis des Zauberers von Oz?


Das müsst ihr dann schon selbst rausfinden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein schönes Märchen mit Hexen, Zauberern und den merkwürdigsten Gestalten lesen, und sich für ein paar Stunden seine ganz eigenen Bilder vom Land Oz machen möchte.


Von Ricarda Maas


Kategorien: Allgemein


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RSSTwitter: ticker4u

  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/