10. Juni, 2011 von redaktion

Die Aids-Schleife ist ein bekanntes Symbol, das auch zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen soll. Foto: dpa
Auch heute ist Aids in unserer Gesellschaft noch ein großes Thema, allerdings steht es nicht mehr in allen Zeitungen, wie nach Bekanntwerden des Virus. Grund dafür ist zum größten Teil die Antiretrovirale Therapie (ART) und die gute Aufklärung.
Wie kommt es zu einer Infektion mit HIV? Die wohl häufigstem Ansteckungsarten sind der ungeschützte Geschlechtsverkehr, die Übertragung während oder nach einer Schwangerschaft von einer infizierten Mutter auf ihr Kind, aber auch eine Infizierung bei Drogenabhängigen, die gebrauchte Spritzutensilien benutzen und weitergeben, ist häufig.
Eine Infektion vermeiden
Um eine Infektion zu vermeiden, gibt es bereits viele Aufklärungsansätze. Die Sensibilisierung beginnt in der Schule und endet an öffentlichen Plätzen, wie Plakatwänden oder Haltestellen. Zur Erinnerung gibt es zudem den Welt-Aids-Tag.
Doch ist es tatsächlich zu einer Infektion gekommen bzw. besteht der Verdacht einer Infektion, dann sollte man umgehend eine HIV-Beratungsstelle oder eine HIV-Ambulanz aufsuchen. Wird dort eine Infektion festgestellt, fragen sich viele: „Muss ich jetzt sterben?“ Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: nein.
Neue Erkenntnisse
Aids wird schon seit mehr als 25 Jahren untersucht, anfangs wurden AIDS und Tod immer in Verbindung gebracht. Hospize, Pflegedienste und AIDS-Hilfen wurden eingerichtet.
Es gab zwar neue Erkenntnisse bei den Therapien, jedoch konnten diese den Tod nur ein wenig hinauszögern. Doch dann kam die Antiretrovirale Therapie. Diese hat sich wie kaum ein anderes Gebiet in der Medizin entwickelt und verändert.
Die ART ist dazu da, dass sich Viren nicht weiter im Körper verteilen und andere Zellen infizieren. Zuerst gab es nur eine Monotherapie, d.h. dass nur mit einem Wirkstoff behandelt wurde. Dies änderte sich nach mehreren Studien, man ging zu einer Kombinationstherapie über, weil die Monotherapien nicht den gewünschten Erfolg brachten.
Bei der Kombinationstherapie kommen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig zum Einsatz. In den letzten Jahren wurden immer mehr Wirkstoffe entwickelt und weiterentwickelt, so dass die Kombinationstherapie zur gängigen Behandlungsmethode wurde. Besucht man regelmäßig die ART und hält sich an die Anweisungen des Arztes, besteht die Möglichkeit, so zu leben wie alle anderen Menschen, ohne dass Aids ausbricht.
Termine zur Kontrolle
Dafür ist jedoch wichtig, dass man gewissenhaft die Tabletten zu sich nimmt und auch zu den Kontrollterminen erscheint. Jedoch kommt es erst zu einer Behandlung mit den Medikamenten, sobald eine Gefahr für den Ausbruch von Aids vorliegt, weil diese Medikamente sehr teuer sind.
Es wird in naher Zukunft wahrscheinlich keine Heilungsmethode gefunden, aber es wird eine weitere Verbesserung der Medikamente erwartet.
Von Lena Gillich
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09. Mai, 2011 von Hilke

Viele betroffene wollen nicht wahr haben, dass sie süchtig nach Glücksspiel sind. Foto: dpa
Suchtprobleme gibt es in allen Gesellschaftsschichten, niemand ist dagegen immun. Wir haben uns mit einem Suchtproblem ausführlich beschäftigt, nämlich der Glücksspielsucht.
Unruhe und Gereiztheit
Die Spielsucht ist eine verborgene Krankheit, man erkennt sie daran, dass Süchtige zu Unruhe und Gereiztheit neigen, wenn sie nicht spielen können.
Sie belügen Familienmitglieder oder sie wollen Verluste direkt ausgleichen. Es gibt kein bestimmtes Einstiegsalter. Die Chancen, sich von einer Glückspielsucht dauerhaft zu lösen, sind jedoch nicht schlecht.
Bei der Suchtberatung
Wir waren bei der Suchtberatung der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle am Propsteihof. Dort haben wir viele Informationen bezüglich der Spielsucht erhalten. Bei der Caritas haben sich die Zahlen der Spielsüchtigen im Jahr 2006 bis zum Jahr 2010 von 68 Süchtigen auf 146 Süchtige pro Jahr gesteigert.
Auch die Angehörigenzahl ist dann von 23 Betroffenen auf 94 gestiegen. Insgesamt hat die Caritas Dortmund 195 Menschen zum Thema Spielsucht im Jahr 2010 betreut. Von den 195 Betroffenen waren 17 Frauen. Bei der Suchtberatungsstelle haben wir ebenfalls erfahren, dass kein Süchtiger ohne einen bestimmten Grund oder ein Ziel aufhören kann.
Ein Ziel kann beispielsweise sein, hohe Schulden zu tilgen.
Von Sophie Jeschonek, Anna Krasnopolska und Devon-Lee Jennings
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Und sonst noch
09. Mai, 2011 von redaktion

Viele Jugendliche chillen an öffentlichen Orten. Doch nicht immer scheint die Sonne ... Foto: dpa
Ein Wochenende ohne Geld ist unvorstellbar – welche Jugendlichen kennen dieses Problem nicht? Wir haben eine kleine Umfrage gestartet und Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahre befragt, wofür sie das meiste Geld ausgeben und was sie mit nur wenig oder gar keinem Geld in ihrer Freizeit tun würden.
Unsere Umfrage hat gezeigt, dass Jugendliche am Wochenende eine Summe von etwa 20 bis 40 Euro für zum Beispiel Partys, Disko- und Kinobesuche, Kneipengänge, Shoppingtouren und besonders für Alkohol ausgeben.
Ohne Geld würden sie nur zu Hause faulenzen, im Internet surfen, fernsehen, telefonieren, DVD-Abende oder ähnliches machen. So sieht man, dass es kaum kostenfreie Freizeitaktivitäten für Jugendliche gibt.
Freizeit kostet auch Geld
So ziemlich jede Freizeitaktivität ist mit Kosten verbunden. Sicherlich gibt es Jugendfreizeitstätten, jedoch schließen diese innerhalb der Woche schon ab 22 Uhr und am Wochenende oder während der Ferien sind sie gar nicht geöffnet. Des Weiteren erlaubt nicht jedes Elternteil, dass sein Kind ständig mit Freunden bei sich zu Hause chillt.
Chillen an öffentlichen Plätzen
So wissen Jugendliche oftmals nicht, was sie unternehmen sollen. Also gehen sie nach draußen und hängen sinnlos an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel Spielplätzen und Parkanlagen, herum. Dann stellen Erwachsene die Frage: „Wieso wissen Jugendliche nichts mit sich anzufangen und konsumieren Alkohol?“ So stellen wir die Gegenfrage: „Was sollen wir ohne Geld unternehmen?“
Auf Dauer sind die oben genannten Vorschläge wie DVD-Abende uninteressant. Eine Lösung für das Jugendproblem wäre für jeden ein Minijob, um Geld zu verdienen, oder eine öffentliche Einrichtung für Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren.
Eine Einrichtung, in der jeder beliebig zwischen 18 bis 1 Uhr etwas unternehmen kann. Vorstellbar für solch eine Einrichtung wären: Billardtische, Disko, Sport-, Freizeitplätze usw.
Von Jessica Bagusch und Katharina Wowtschuk
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29. April, 2011 von redaktion

Dass Schüler getestet werden, ist normal. Dieses Mal haben es einige Jugendliche einmal umgedreht - und die Erwachsenen befragt. Foto: dpa
Was wissen die Eltern und Lehrer noch von ihrer Schulzeit? Lehrer erwarten viel von uns, aber selber können sie auch nicht alles! Durch einen selbst erstellten Test haben wir herausgefunden, dass die Erwachsenen von ihrer Schulzeit und dem, was sie gelernt haben, auch nicht mehr alles wissen.
Wir haben hauptsächlich Lehrer befragt, aber auch andere Erwachsene haben an unserem Test teilgenommen. Passanten wurden von uns auf der Straße interviewt. Befragt wurden zwölf Männer und acht Frauen, die Abschlüsse zwischen Hauptschulabschluss bis Staatsexamen vorweisen konnten. Das Durchschnittsalter beträgt 42 Jahre.
Unsere Umfrage enthält die Themen Mathematik, Deutsch, Englisch, Biologie, Chemie, Geschichte und Erdkunde.
Nicht mit dem Test gerechnet
Wir haben insgesamt elf Fragen und Aufgaben gestellt, die jeder individuell beantworten konnte. Die Anzahl der Fehler lag zwischen 5 bis 16. Die kürzeste Zeit, die benötigt wurde, war 3 Min. und 48 Sek., die schlechteste Zeit betrug 9 Min. und 35 Sek. Man konnte feststellen, dass sämtliche Befragten nicht mit solch einem Test gerechnet hatten.
Einige kamen richtig „ins Schwitzen“, gaben sich aber nicht die Blöße des Abbruches oder des Stöhnens. In der Umfrage haben wir gemerkt, dass manche der befragten Personen unter Zeitdruck gerieten. Laut unserer Umfrage kannten sich die Lehrer in ihrem Fachgebiet gut aus.
Uns haben dieser kleine Test und die Auswertung viel Spaß gemacht.
Von Jasmin Kularia und Laura Hasenack
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29. April, 2011 von redaktion

Chatten, Mailen, Posten gehören für Jugendliche zum Alltag. Foto: dpa
Das Internet ist die gemeinsame Sprache aller Menschen dieser Erde. Die Internetkommunikation – wer kennt oder benutzt sie nicht?
Die unendlichen Möglichkeiten, sich über zahlreiche Chatseiten zu unterhalten, gehören heute zum Alltag.
Sei es, um ein Treffen zu vereinbaren oder auch eine bevorstehende Veranstaltung zu veröffentlichen, das Internet bietet alle Möglichkeiten.
Neben den zahlreichen positiven Aspekten der Internetkommunikation gibt es wiederum auch viele negative Auswirkungen auf das alltägliche Leben eines Menschen und auch auf die Psyche.
Mailen erscheint praktischer
„Der Mensch, das Internet-Wesen!“ – diese Aussage beruht auf der Realität, denn es wird immer häufiger auf Anrufe oder reale Treffen verzichtet, da das Mailen praktischer und komfortabler erscheint.
Unsere Umfrage unter Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahre, hat ergeben, dass das Internet täglich mehrere Stunden oder mehrmals wöchentlich genutzt wird.
Die Internetnutzung steigt mit dem Alter der Befragten. Bei der Frage „Denkst du, du bist internetsüchtig“?, haben viele unsere Frage mit „Ich weiß nicht“ beantwortet.
Was viele nicht wissen ist, dass die täglich mehrere Stunden dauernde Internetnutzung zwar keine direkte Sucht auslöst, diese allerdings als Folge stundenlanger Internetnutzung nicht auszuschließen ist. Daraus schließen wir, dass die unkontrollierte Internetnutzung zu vielen Folgen führen kann.
Von Derya Akdag, Merve Karsli, Bugce Bektas und Meltem Durum
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Freie Zeit,
Freizeit
27. April, 2011 von redaktion

Nicht jeder Arbeitgeber begegnet jungen Frauen mit Kopftuch ohne Vorurteile. Oft wird die Stellensuche schwierig. Foto: dpa
Für einige ist ein Kopftuch nur ein Stück Stoff, für andere jedoch von großer Bedeutung. In ihrer Umwelt haben Kopftuch tragende Frauen oft mit Vorurteilen zu kämpfen. So auch Melek, die mit Kopftuch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat. Die Dortmunderin ist Muslima aus Überzeugung.
Seit sie sechs Jahre alt ist, trägt sie ein Kopftuch, mal in Schwarz, mal in Weiß, in Pink, Grün, Orange oder Rot – stets passend zur Kleidung. Und zwar ganz freiwillig, wie sie betont: „Meine Eltern haben mich das selbst entscheiden lassen“. Da viele Muslima von diesem Problem betroffen sind, wollen wir der Fragestellung „Hat man mit Kopftuch keine Chancen auf einen Ausbildungsplatz?“ nachgehen.
Somit haben wir beschlossen, uns mit einer Betroffenen in Kontakt zu setzen. Melek war bereit, uns ein paar Fragen zu beantworten:
Wie viel Zeit hast du gebraucht, um einen Ausbildungsplatz zu finden?
Ich habe für meine Suche zwei Jahre gebraucht und zwischendurch fast die Hoffnungen aufgegeben.
Haben dich deine Eltern unterstützt?
Ja, in allem was ich gemacht habe, sie standen immer hinter mir.
Wie hast du dich gefühlt?
Ich habe viele Bewerbungen abgeschickt und viele Absagen bekommen. Dann habe ich mir überlegt, die Bewerbungen noch mal ohne Kopftuch zu schicken und tatsächlich kamen Einladungen zum Vorstellungsgespräch.
Warum ziehst du das Kopftuch während der Arbeit aus?
Weil der Arbeitgeber damit nicht einverstanden ist, dass ich mit Kopftuch arbeite. Er möchte keine Kunden verlieren, deswegen muss ich ohne Kopftuch arbeiten.
Wirst du in manchen Situationen ausgegrenzt?
Nein, aber manche Menschen können es gar nicht haben, mich mit Kopftuch zu sehen. Nicht alle sind tolerant.
Gab es keine andere Möglichkeit?
Für meine Ausbildungsstelle gab es keine andere Möglichkeit. Jedoch ist es nicht unmöglich, eine Ausbildungsstelle mit Kopftuch zu finden. Einige meiner Bekannte haben es geschafft, eine gute Ausbildung mit Kopftuch zu absolvieren. Es hängt davon ab, wie der Arbeitgeber eingestellt ist. Manche haben Glück, manche wiederum nicht.
Was würdest du anderen muslimischen kopftuchtragenden Mädchen für die Zukunft empfehlen?
Sie sollen ihren Glauben nicht verlieren und versuchen, sich mit Kopftuch zu bewerben. Es ist schwierig, die Nerven nicht zu verlieren, doch sollte die Hoffnung bestehen bleiben. Was ich ihnen weiterhin empfehle ist, dass sie sich durch ihre schulischen Leistungen hervorheben. Fleiß und Eifer zahlen sich früher oder später aus, es braucht nur starken Willen.
Von Selma Gedik & Seda Gültutan
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08. April, 2011 von redaktion
Körperverletzung, Bedrohungen, Nötigungen, Erpressung und Raub: Das sind die schwerwiegendsten Delikte, die 2009 in einer Statistik zur Jugendkriminalität in Deutschland von der Uni Konstanz ermittelt wurden.
Dazu passt auch das aktuelle Beispiel aus Berlin, was in den Medien für Entsetzen sorgte. Ein 30-jähriger Mann wurde von vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren fast zu Tode geprügelt. Was sind die Gründe für diese Straftaten, die unsere Jugend heutzutage ausführt?
Die Hauptgründe der meist straffällig gewordenen Jugendlichen sind wohl, dass sie eine Störung des Sozialverhaltens haben, unter zu hohem Leistungsdruck stehen oder an fehlender Frustrationstoleranz leiden. Meist haben sie auch mangelnde oder gar keine Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Einen weiteren Grund liefert das sozial schwache Umfeld der Jugendlichen. Falsche Vorbilder, falsche Freunde und ein Mangel an sinnvollen Freizeitbeschäftigungen zählen auch dazu.
In Deutschland werden alle Straftaten von registrierten Tatverdächtigen im Alter von 8 bis 21 Jahren polizeilich unter dem Begriff Jugendkriminalität eingetragen. Bei Jugendlichen zwischen dem 18. und dem 21. Lebensjahr kann das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden.
Doch muss es denn immer so weit kommen, dass jemand krankenhausreif geprügelt wird? Heutzutage gibt es verschiedene Maßnahmen, die Jugendliche in Anspruch nehmen können, wie zum Beispiel Anti-Agressionstraining oder Anti-Gewalt-Kurse.
Wir alle wollen in Deutschland in Ruhe und in Frieden leben, ohne dass wir Angst haben müssen, überfallen zu werden.
Von Lara Rüppel und Julia Lucas, Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
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Welt verändern
14. April, 2010 von redaktion

Ausbildung? oder Strudium? Unsere beiden Autoren wägen die Vor- und Nachteile ab. Foto: dpa
Nach dem Abitur stehen viele Jugendliche vor der Frage, ob sie lieber ein Studium oder eine Ausbildung beginnen sollen. Auch wir stehen kurz vor der Wahl.
Wir besuchen zurzeit die Höhere Handelsschule am Konrad-Klepping-Berufskolleg in Dortmund und machen nächstes Jahr unser Fachabitur. Und spätestens dann müssen wir uns entschieden haben. Da stellt sich die Frage, welche Perspektiven es für unsere weitere berufliche Zukunft gibt.
Einblick in viele Berufe
Auf der einen Seite ist die Wahl eines Studiums von Vorteil für die Jugendlichen, die noch kein klares Berufsziel haben, da sie während des Studiums durch Praktika Einblicke in viele Berufe bekommen können. Dazu sind die Karrierechancen nach dem Abschluss eines Studiums viel höher, da man qualifizierter ist.
Zusätzliche sollte man berücksichtigen, dass laut Statistik das Risiko, arbeitslos zu werden, nach Abschluss eines Studiums viel geringer ist.
Studium dauert im Vergleich länger
Anderseits muss man wissen, dass ein Studium lange dauert. Somit ist am Anfang das Ende des Studiums schwer abzusehen. Dazu kommt, dass man während des Studiums kein festes Einkommen erhält.
Dies hat zur Folge, dass man z.B. erst spät selbstständig werden kann. Ein Studium benötigt ebenfalls eine Finanzierung. Somit kann es sein, dass man neben dem Studium noch arbeiten muss, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Jedoch hat eine Ausbildung ebenfalls ihre Vor- und Nachteile. Ein Vorteil für die Wahl einer Berufsausbildung ist natürlich, dass man beginnend mit der Ausbildung ein eigenes Gehalt erhält. Dazu ist die Gesamtdauer der Ausbildung überschaubar.
Übernahme nach der Ausbildung
Die Chancen auf eine Anstellung durch Übernahme nach der Ausbildung stehen ebenfalls gut, da ein Unternehmen einen Mitarbeiter nach dreijähriger Ausbildungszeit gut kennt. Auf der anderen Seite sollte man beachten, dass weniger Spielraum zum freien Handeln bleibt.
Somit ist man stark an die Weisungen seines Arbeitgebers gebunden. Dazu kommt, dass das Wechseln in andere Berufe schwierig wird, da man nach einer dreijährigen Ausbildung auf einen Beruf spezialisiert ist. Außerdem sind die Karrierechancen limitierter und die Aufstiegschancen ziemlich gering.
Persönliches Fazit
Angesichts der vielen Argumente , die für bzw. gegen Studium und Ausbildung sprechen, tendieren wir zu verschiedenen beruflichen Richtungen, die wir nach unserem Fachabi einschlagen wollen.
Ich (Frauke Bartonitz) tendiere stark zu einer Ausbildung, da für mich die Vorteile ein eigenes Gehalt zu bekommen im Vergleich zu einem Studium überwiegen.
Ich ( Kevin Propanda) möchte nach der Schule lieber studieren, da ich mein Berufsziel des Rechtsanwaltes verfolgen möchte - und da ich in diesem Beruf gute Chancen für meine Zukunft sehe.
Von Frauke Bartonitz und Kevin Propanda, Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
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Ausbildung,
Dortmund,
Konrad-Klepping-Berufskolleg,
StudiumKategorien:
Beruf,
Zukunft
07. April, 2010 von redaktion

Regisseur Hanns Stöhr und die Schauspieler Corinna Harfouch, Rita Lengyel und Paul Kalkbrenner. Foto: dpa
Hannes Stöhrs Produktion „Berlin Calling“, in der Hauptrolle besetzt durch Star-DJ Paul Kalkbrenner, ist der Geheimtipp.
In dem Film geht es um den in Berlin lebenden DJ Ickarus (Paul Kalkbrenner), der kurz vor dem internationalen Durchbruch steht, begleitet von Drogen, Orgien und elektronischer Musik.
Gefährliche Ecstasy Tablette
Als er dabei ist, sein Album fertig zu stellen, gerät er an die gefährliche PMA-haltige Ecstasy-Tablette, die ihm seinen bevorstehenden Durchbruch erschwert. Als er völlig verwirrt und unter Drogen stehend in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wird, steht sein internationaler Durchbruch auf der Kippe.
Jegliche Warnungen der Chef-Ärztin Prof. Dr. Petra Paul (Corinna Harfouch) und seiner Lebensgefährtin Mathilde (Rita Lengyel) ignoriert er und versucht, trotz des freiwilligen Programmes der psychiatrischen Anstalt, sein Album fertig zu stellen.
Produktion auf Eis gelegt
Als Ickarus durch seine Produzentin Alice (Megan Gay) erfährt, dass seine Albumproduktion erstmal auf Eis gelegt ist, verliert er völlig die Fassung, wird seiner Freundin gegenüber handgreiflich und demoliert das komplette Büro von Alice.
Aus seiner Frustration heraus beschließt Ickarus, die Anstalt als seine Partylocation zu benutzen und durchlebt eine völlig exzessive Nacht, die für ihn auf der Intensivstation endet.
Später kommt er zur Besinnung, beendet wie geplant das psychiatrische Programm und schafft dann dank der Unterstützung seiner Freundin und der Produzentin die Vollendung seines Albums „Berlin Calling“.
Album heißt nach dem Film
Der Darsteller und Dj Paul Kalkbrenner hat sein derzeitiges Album nach dem Film benannt, in dem er auch die dort zu hörenden Titel mit aufgenommen hat.
Passend zum Film ist auch der Soundtrack und gleichzeitige Sampler von Paul Kalkbrenner „Berlin Calling“ sehr gelungen.
Film kratzt an der Realität
Durch die sehr überzeugende schauspielerische Darstellung von Paul Kalkbrenner, speziell in den exzessiven Szenen, kratzt dieser Film schwer an der Realität. Berlin Calling ist ein Film, dem es gelingt, die sehr speziell wirkende Szene der elektronischen Musik dem Zuschauer näher zu bringen.
Fazit: Pädagogisch sehr wertvoll und leider noch viel zu unbemerkt.
Noch mal ein großes Lob an den DJ Paul Kalkbrenner, der den perfekten Soundtrack für diesen Film produziert hat, der dem Film eine spezielle Note verleit und gewissen Szenen mehr Flair gibt und diese dem Zuschauer noch besser zur Geltung bringt.
Hannes Stöhr hat mit diesem Meisterwerk die Electro-Szene nahe zu perfekt dargestellt und somit positiv auf sie und ihre Musik aufmerksam gemacht!
Regie: Hannes Stöhr
Drehbuch: Hannes Stöhr
Produktion: Karsten Aurich
Musik: Paul Kalkbrenner
Erscheinungsjahr: 2008
Länge: 100 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Von Adrijan Baric, Marco Herbst, Konrad-Klepping-Berufskolleg, Dortmund
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Berlin Calling,
Dortmund,
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RezensionKategorien:
Film,
Kultur
19. März, 2010 von redaktion

Ein Brandmeister muss sehr konzentriert und routiniert arbeiten. Sonst kann's gefährlich werden. Das Bild zeigt allerdings nur eine Übung. Foto: dpa
Manch einer hat als Kind davon, geträumt Feuerwehrmann zu werden, wenn die roten Löschfahrzeuge mit durchdringendem Sondersignal und Blaulicht durch die Straßen fuhren. Der eigentliche Name des Berufes lautet Brandmeister.
Schüler des Konrad-Klepping-Berufskollegs Dortmund haben sich auf der Feuerwache einmal genau über den Beruf informiert.
Was sind die Bewerbungsvoraussetzungen?
Um sich bei der Feuerwehr zu bewerben, muss man mindestens die Fachoberschulreife oder einen gleichwertigen Abschluss besitzen. Hinzu kommt, dass man beim Einstellungstermin 16,5 Jahre alt sein muss und keine Vorstrafen haben darf.
Außerdem braucht man eine persönliche und gesundheitliche Eignung für den Feuerwehrdienst. In diesem Beruf sind Mut, Einsatzbereitschaft, Teamgeist, körperliche Bestform bzw. hohe körperliche Belastbarkeit, technisches Know how gefragt.
Tag und Nacht zur Verfügung stehen
Dazu muss man die Bereitschaft haben Tag und Nacht zur Verfügung zu stehen. Allerdings muss der Bewerber schwimmen können und schwindelfrei sein. Man muss auch einen Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse II (LKW) machen, sowie an Sonderlehrgängen teilnehmen.
Außerdem muss man in dem Einstellungstest gute Kenntnisse in Rechtschreibung, Mathematik und Allgemeinwissen nachweisen. Des weiteren muss man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Allgemeines zu den Auswahlkriterien und der Ausbildung:
Als erstes muss man seine Bewerbungsunterlagen hinterlegen. Anschließend macht man einen Eignungstest, Vorstellungsgespräch, Fitnesstest und eine Werksärztliche Untersuchung. Die Ausbildung dauert drei Jahre, in denen man eine handwerkliche Ausbildung für die Feuerwehr und eine praktische Ausbildung macht, die in betrieblichen Ausbildungsstellen stattfinden.
Parallel dazu findet auch Berufsschul- und Sportunterricht statt. Anschließend folgt eine feuerwehrtechnische Ausbildung. Dort wird Grundwissen für den Einsatz als Werkfeuerwehrmann vermittelt. Dieser Ausbildungsabschnitt gliedert sich in eine Feuerwehrtechnische Grundausbildung, Wachpraktika auf einer Feuerwache und einen rettungsdienstlichen Teil.
Pro Jahr werden bundesweit 500 eingestellt. Die Vergütung in der Ausbildung eines Feuerwehrmannes beträgt:
1. Ausbildungsjahr: € 643 bis € 739
2. Ausbildungsjahr: € 694 bis € 818
3. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 899
Der genaue Beruf des Feuerwehrmannes:
Der Beruf des Feuerwehrmannes ist sehr begehrt und vielfältig. Für diesen Job sind Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Die Aufgaben eines Feuerwehrmannes sind unter anderem die Ausrüstung überprüfen und gegebenenfalls reparieren.
Die Fahrzeuge werden gewartet und Weiterbildungs- und Übungsdienste werden absolviert, damit beim Einsatz alles glatt läuft. Vor allem trägt man als Feuerwehrmann eine große Verantwortung, denn bei den Einsätzen muss man sich immer bewusst sein, dass das Leben der zu rettenden Personen, das der Kollegen und sein eigenes auf dem Spiel stehen kann.
Es kann psychisch sehr belastend sein, dass manche verletzt werden und nicht jede Person gerettet werden kann. Unter anderem kann Leichtsinn zu verheerenden Auswirkungen führen. Beim Feuerwehrdienst arbeitet man meistens im Schichtdienst d.h acht Stunden in der Tagesschicht, sechzehn in der Nacht und am Wochenende wird in 24 Stunden Schichten gearbeitet.
Für die Zeit, in der keine Einsätze gefahren werden müssen, gibt es in den Feuerwachen Ruheräume. Außerdem finden sich weitere Einsatzgebiete der Feuerwehr im Rettungsdienst, bei der Beseitigung von Umwelt- und Wasserschäden und als Brandschutzwache bei Veranstaltungen. Die Bruttovergütung eines Feuerwehrmannes kann beispielsweise 2.373 € bis 2.904 € im Monat betragen.
Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten des Feuerwehrmannes:
Eine Weiterbildungsmöglichkeit ist der Hauptbrandmeister, dafür muss man eine Laufbahnprüfung gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Dadurch wird bestätigt, dass man die Voraussetzung für die Laufbahn des mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfüllt hat.
Am Ende dieser Laufbahn wird man zum Hauptbrandmeister befördert. Eine weiter Weiterbildungsmöglichkeit ist die Chance als Aufstiegsbeamter in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst übernommen zu werden.
Von Jessica Katzy, Kristina Ritter, Julija Zavjalova, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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Beruf,
Zukunft
18. März, 2010 von redaktion

Zur Aufgabe des Praktikanten gehört es auch, das Obst zu kontrollieren, damit kein Verdorbenes dabei ist. Foto: dpa
Am achten März habe ich mein Praktikum bei einer großen Supermarktkette angefangen. Als Einzelhandelskaufmann. Die erste Woche verlief regelrecht eintönig. Ich fange jeden Tag um acht Uhr an und arbeite bis 16 Uhr.
Und ich habe eine halbe Stunde Pause. Wie man die Pause verbringt, ist jedem selbst überlassen. Ich mache die Pause jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten.
"Ich fange an zu pappen"
Als erstes räume ich Waren in die Regale und Truhen ein. Das dauert ca. zwei Stunden. Danach fange ichan, im Laden zu pappen. Pappen heißt: Man muss Ware nach Datum und nach verschiedenen Sorten sortieren.
Die benötigte Zeit dazu ist unklar. Wenn ich mit Pappen fertig bin, putze ich die Regale oder Truhen - und das dauert je nach Verschmutzung unterschiedlich. Wenn ich mit putzen fertig bin, fahre ich im kompletten Laden mit der Putzmaschine herum. Dafür brauche ich ungefähr eine halbe Stunde.
Dann gehe ich in den Pfandraum leeren. Anschließend räume ich Obst- und Gemüsetheken auf, falls sich dort leere Pappen und verdorbenes Obst und Gemüse befinden. Wenn ich mit dem Pfandraum fertig bin, und es ist noch nicht zwei Uhr, dann habe ich die Zeit und räume den Non-Food-Bereich auf, bis ungefähr zwei Uhr.
Aufräumen und Aussortieren
Dann fange ich an die Obst- und Gemüse-Theken aufzuräumen. Und wenn ich damit fertig bin, räume ich den Non-Food-Bereich weiter auf. Non-Food, das sind Sonderwaren, die im Angebot sind. Wie z.B. Kleidung, PC und Möbel.
Am Freitag durfte ich das Lager aufräumen. Das war etwas Abwechslung für mich. Ob die nächsten zwei Wochen genau so ablaufen ist noch unklar.
Von Andrej Hahn, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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Zukunft
18. März, 2010 von redaktion

Prüfung schreiben. Schulabschluss. Und dann? Viele Schüler wissen gar nicht genau, welche Ausbildung sie wollen. Foto: dpa
Wie entscheidet ist das sorgfältige Nachdenken über die Wahl des richtigen Ausbildungsberufes?
Nach einer Umfrage aus einem Auszubildendenblog sagen 34% „Nein Danke“ zu der Frage, ob sie diese Ausbildung noch ein einmal machen würden. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend.
Viele Schüler informieren sich nicht
Viele Schüler wissen gar nicht genau, was sie später ihr ganzes Leben lang mal machen wollen. Ein Großteil der zukünftigen Auszubildenden informiert sich nicht genau genug - wie z.B. bei der Arbeitsagentur oder im Internet.
Viele Schüler kennen diese Möglichkeiten gar nicht und tapsen ins Schwarze nach dem Ausbildungsbeginn.
Die Zahl der Ausbildungsabbrecher nimmt zu. Das zeigen Statistiken der Agentur für Arbeit. Gründe für den Abbruch könne verschieden sein. An erster Stelle denke ich steht die Unzufriedenheit des Auszubildenden selber, dicht gefolgt von Problemen im Betrieb, wie z.B. Mobbing.
Wechsel sorgfältig überlegen
Der Abbruch muss sorgfältig überlegt werden, denn ein Abbruch einer Ausbildung im Lebenslauf steht nicht an erster Stelle von den Eigenschaften, die ein Personalchef sehen möchte.
Ich denke, eine Ausbildung muss vollendet werden, auch wenn es nicht immer leicht fällt. Deswegen ist die Entscheidung, in welche Berufsrichtung man sich orientiert, von sehr großer Bedeutung.
Von Simon Oberkönig, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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Ausbildung,
Dortmund,
Konrad-Klepping-BerufskollegKategorien:
Beruf,
Zukunft
16. März, 2010 von redaktion

Mann achtet immer mehr auf sein Äußeres. Foto: dpa/Nivea
Solarium, Anti-Pickel-Creme, Bräunungscreme, Abdeckstifte und Besuche im Kosmetikstudio waren bis heute nur für Mädchen interessant.
Auch immer mehr Jungen achten auf ihr Äußeres.
Hierzu haben wir Yasin, 20 und Kristina, 18 auf der Straße befragt.
Yasin kam gerade mit seiner Freundin aus dem Solarium. Sie gingen in einem Drogeriemarkt um neue Pflegeprodukte zu kaufen.
Worauf achtest du ganz besonders bei deiner Körperpflege?
Yasin: Mein Gesicht ist mir sehr wichtig. Ich mag keine Behaarung an meinem Körper deswegen rasiere ich mich jeden zweiten Tag.
Warum ist Haarentfernung wichtig für dich?
Yasin: Es sieht einfach gepflegter aus. Es stört mich optisch.
Wie lange brauchst du morgens, wenn du zur Schule gehst?
Yasin: Meistens glätte ich mir schon am Abend meine Haare, damit ich morgens nicht so früh aufstehen muss, weil es sonst zu lange dauert.
Wie lange brauchst du, wenn du ausgehst, z.B. in Diskotheken oder auf Hochzeiten?
Yasin: Zwei Stunden. Also duschen, Ganzkörperrasur, Haare stylen und wegen der Auswahl meiner Kleidung.
Wie viel Geld gibst du im Monat für deine Pflegeprodukte aus?
Yasin: Im Monat 100-150 €. Eigentlich ist es ganz unterschiedlich. Je nachdem wie oft ich ins Solarium gehe.
Warum pflegst du dich so intensiv?
Yasin: Weil ich denke das es bei den Mädchen gut ankommt, ich fühle mich besser und werde so selbstbewusster.
Wie kommt deine Freundin damit klar?
Yasin: Sie findet das sexy und sie steht auch nicht auf Körperbehaarung.
Was erwartest du von deiner Freundin in Sachen Pflege?
Yasin: Natürlich erwarte ich, dass sie optisch zu mir passt.
Kommen wir nun zu Kristina.
Kristina, was denkst du über Jungen und Pflege?
Kristina: Natürlich ist tägliche Körperpflege wichtig, aber zu viel Pflege wirkt meistens sehr weiblich. Wenn man die Pflege in Maßen hält, ist es gut aber mit zu viel Pflege bei einem Jungen würde ich persönlich nicht ganz klar kommen.
Wieso würdest du damit nicht klar kommen?
Kristina: In der Beziehung bin ich das Mädchen und das soll auch optisch so aussehen und erkennbar bleiben.
Wie viel gibst du als Mädchen für deine Pflegeprodukte aus?
Kristina: 70-80 €.
Yasin und Kristina, wir bedanken euch für das Gespräch.
Von Melek Bülbül , Gamze Kocak, Esra Cinal, Elif Tumay und Kübra Oymak,
Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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SchönheitKategorien:
Freizeit,
Mode
12. März, 2010 von Hilke

Basketball: In den USA ein Volkssport, in Deutschland deutlich weniger bekannt. Foto: dpa
Seit drei Jahren spiele ich im Verein TV Westrich Basketball, was mir großen Spaß macht. Durch einen Freund, der mich einfach zu einem Training mitgenommen hat, bin ich dazu gekommen und bis jetzt dabeigeblieben. Leider ist Basketball aber bei uns in Deutschland nur eine Randsportart. Dies bemerke ich in immer wieder.
Viele kennen die Regeln nicht
Fußball und Handball sind die beiden größten betriebenen Sportarten in Deutschland, Basketball hingegen ist eher unbekannt. Aber woran liegt das ?
Oftmals ist es so, dass die Eltern die Kinder zum Fußball oder Handball treiben weil sie es früher selbst mal gespielt haben. Dazu kommt noch das Unwissen über die Sportart Basketball und die vielen Regeln, die man zu beachten hat. Was den Anfang mit Basketball erschwert.
Eine andere Möglichkeit hingegen ist auch, dass kaum über Basketball im Fernsehen geredet wird oder eine Reportage darüber gemacht wird. Seit diesem Jahr erst wieder zeigt ein Fernsehsender wieder Basketball im TV. Aber dies auch nur ein mal in der Woche.
In anderen Sportarten mehr Talentscouts
Außerdem wird man bei den beiden anderen Sportarten viel mehr gefördert. Es gibt mehr Talentscouts und bei den Spielen sind viel mehr Zuschauer. Viele Kinder erhoffen sich auch mit Fußball oder Handball den großen Durchbruch. Was mit Basketball in Deutschland nur sehr schwer möglich ist.
Basketball muss mehr an die Öffentlichkeit gebracht werden, damit mehr Kinder die Sportart kennen lernen und betreiben. Denn diese Sportart macht mindestens genauso viel Spaß wie die anderen, wenn nicht noch mehr.
Von Maximilian Cantow, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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Basketball,
Konrad-Klepping-Berufskolleg,
SportKategorien:
Freizeit,
Sport
11. März, 2010 von redaktion

In der Huckarder Moschee herrscht ein reges Gemeindeleben. Es wird zusammen geredet, Fernsehen geguckt. Und die Kinder können vor Ort auch ihre Hausaufgaben machen. Foto: dpa
Die Osman-Gazi-Moschee wurde am 21.08.2009 in der Rahmerstraße 116 eröffnet. Vorher war die Moschee eine Neuapostolische Kirche, das ist der Grund, warum sie so besonders ist. Was uns gefällt ist vor allem der Zusammenhalt dieser Gemeinde.
Aus diesem Grunde möchten wir ein Interview mit Emre Gülec (Vorstandsvorsitzender) des Moscheevereins führen, um in Erfahrung zu bringen, wie die Moschee sich entwickelt hat und welche Angebote sie uns bietet.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen die Neuapostolische Kirche ab zu kaufen?
Emre Gülec: Wir waren zuerst in einer kleinen Gaststätte. Da hier der Platz nicht ausreichend war, haben wir mit den Mitgliedern des Moscheevereins beschlossen, eine größere Moschee zu suchen, weil es keinen Platz für die Kinder und für die Frauen gab. Also haben wir uns in Huckarde umgehört und mitbekommen, dass die neuapostolische Gemeinde ihre Kirchengebäude zum Verkauf angeboten hat. Wir waren daran sehr interessiert und haben Kontakt mit der neuapostolischen Gemeinde aufgenommen. Beide Seiten waren sind einig und der Vertrag wurde abgeschlossen. Die Umgestaltung der Räume dauerte 6-8 Monate.
Wie reagierten eigentlich die Nachbarn auf die Veränderung? Gab es Probleme?
Emre Gülec: Mit den Nachbarn hatten wir keine Probleme, bei dem Kauf der neuapostolischen Kirche haben wir uns mit den einzelnen Nachbarn unterhalten. Sie waren einverstanden und haben ganz normal reagiert, worüber wir sehr erfreut waren.
Was bieten Sie an außer dem Gebetsraum?
Emre Gülec: Unser Verein bietet religiöse und kulturelle Arbeit, Bildung der Kinder und Frauen, Sport und Jugendarbeit sowie Seniorenarbeit. Zudem bietet sie auch Moscheebesichtungen für interessierte Schulklassen und Kindergärten.
Hat sich die Gemeinde weiterentwickelt, seit Sie in die neue Moschee gezogen sind?
Emre Gülec: Ja, die Moschee hat sich weiter entwickelt. Die Kinder sowie die Frauen haben viel mehr Platz als vorher, um ihre Projekte oder sonstiges durchzuführen. Es gibt ein paar Räume in dem Untergeschoss, da können Kinder und Jugendliche lesen, lernen und Schularbeiten machen. Sie können auch Fernsehen gucken, am Wochenende z.B. können sie sich Fußball mit Senioren anschauen. Dadurch entwickelt sich der Zusammenhalt der Gemeinde.
Wie sehen die Vereinsziele für die Zukunft aus?
Emre Gülec: Unser Vereinsziel ist es, das Zusammenleben von Migranten und Einheimischen zu Fördern, Muslimlinnen und Muslime einen Ort zur Ausübung ihres Glaubens zu geben und einen Beitrag zur Integration zu leisten. Die demokratischen Werte in Deutschland stehen für uns immer im Vordergrund.
Die Offizielle Eröffnung findet im April 2010 statt.
Von Ümit Kafkasli und Hakan Cavus, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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Demokratie,
Politik
09. März, 2010 von redaktion

Rauchen - für viele junge Leute gehört's zum Alltag. Foto: dpa
Eine Mutter gibt ihrer ungefähr 15-jährigen Tochter eine Zigarette, so vor kurzem von mir in der Dortmunder Innenstadt beobachtet. Da dachte ich mir: “Wie kann eine Mutter ihrer Tochter nur eine Zigarette geben? Und das in einem so jungen Alter? Sollte man so etwas verbieten oder einfach weitergehen und nicht mehr darüber nachdenken? Sollten Jugendliche überhaupt Rauchen?
Ob aus Gruppenzwang, Ärger zu Hause oder einfach der Spaß am Gefühl, von der Gruppe endlich akzeptiert zu werden, übt die Zigarette eine immer größere Anziehungskraft auf Jugendliche aus. Die Zigarette ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel.
Schwerwiegende Folgen für die Gesundheit
Wie Eltern.de berichtete, rauchen in Deutschland rund 20,5% der 11-17- jährigen Jungen und rund 20,3% der Mädchen in dieser Altersgruppe. Sie konsumieren mindestens einmal in der Woche Tabak. Doch erschreckender ist das Alter, ab wann Jugendliche mit dem Rauchen anfangen. Das Einstiegsalter liegt bei ungefähr 13,6 Jahren.
Meist werden Zigaretten und Tabak von Mama und Papa gesponsert, doch wissen sie überhaupt, was sie ihrem Kind damit antun? Manche Eltern finden, es gehöre auch zur Pubertät. Rauchen sei etwas ganz Normales. Doch dies kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.
Der Gefahren nicht bewusst
Laut des Bundesministeriums für Gesundheit sterben bundesweit jährlich etwa 140000 Menschen vorzeitig durch das Rauchen. Zu den häufigsten Folgen des Rauchens gehören u. a Krebs(insbesondere Lungenkrebs), Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Magengeschwüre.
Auch durchs Passivrauchen kommen jährlich 3300 Menschen ums Leben.
Werbung für „Glimmstängel“
An der Litfasssäule, oder an der Bushaltestelle wird oft Werbung von verschiedene Tabakwaren gemacht, was eigentlich nur für Erwachsene sein soll, doch Jugendlichen ist es egal, ob es für Erwachsene oder für sie ist. Sie wollen einfach nur rauchen und dazugehören.
Fazit: Trotz des öffentlichen Rauchverbots für Jugendliche unter 18 Jahren und den Warnhinweisen auf der Zigarettenschachtel, Jugendliche werden es sich nicht verbieten lassen, zur Zigarette zu greifen.
Man sollte Jugendlichen über die Gefahren der Zigaretten aufklären - und so kann vielleicht verhindert werden, dass Jugendliche so früh mit dem Rauchen anfangen. Ich persönlich finde es nicht gut, wenn Jugendliche rauchen, denn man hat so viel in seinem Leben noch vor sich - und man möchte das Leben doch noch etwas genießen, oder?
Von Julia Lucas, Konrad-Klepping-Berufskolleg Dortmund
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