newsticker
blogticker

Wenn ich groß bin, werd’ ich Prinzessin…

24. August, 2010 von annedeventer

 

Berufswunsch: Natürlich Prinzessin!

Berufswunsch: Natürlich Prinzessin! Foto: Deventer

Nächste Woche erleben wieder viele I-Männchen den ersten Schultag ihres Lebens und auch für die neuen Fünftklässler beginnt ein spannender Lebensabschnitt auf der weiterführenden Schule.

 

Ich erinnere mich noch genau an diese aufregenden ersten Tage in der Grundschule bzw. auf dem Gymnasium. Besonders gerne denke ich an die kindliche Naivität zurück, mit der man das Leben wahrnahm und sich die Zukunft ausmalte.

 

Ein sprechender Elefant als Vorbild

 

Inspiriert von Benjamin Blümchen, dem sprechenden Elefanten, der jeden Tag einen neuen Beruf ausübte, war man sehr phantasievoll: War Benjamin als Feuerwehrmann unterwegs, so wollten speziell die Jungs unbedingt später einmal Feuerwehrmann werden. Am nächsten Tag war dann mit der jeweiligen Kassette mal Schornsteinfeger, Koch, Kinderarzt oder gar Weihnachtsmann oberster Berufswunsch.

 

Genauso ideenreich gestaltete sich auch die eigene Freizeit: Man schlüpfte in die Rolle der Prinzessin oder sammelte die ersten Erfahrungen als „Mutter“ - wenn auch nur als Mama einer Puppe. Diese verhielt sich aber erstaunlicherweise immer recht ruhig und ließ uns Mädchen die (falsche) Annahme entwickeln, eine reale Mutterschaft sei ähnlich einfach.

 

Die Schultüte ist vollgepackt mit Erwartungen. Foto: Deventer

Die Schultüte ist vollgepackt mit Erwartungen. Foto: Deventer

Freundschaften schließen? Kein Problem!

 

Die frühe Schulzeit beinhaltete oft Unterricht, in dem gemalt, gebastelt und gespielt wurde. Diese entspannte Atmosphäre führte zu dem Trugschluss, dass man unter Arbeitskollegen später genauso locker und ehrlich miteinander umgehen würde.

 

Die Kommunikation in der Grundschule war aber auch wirklich schön unbekümmert: „Möchtest du mein Freund sein?“ - „Na klar!“...Hatte man dann doch keine Lust mehr auf die Freundschaft, so konnte man sie ebenso leicht kündigen, wie man sie geschlossen hatte. Blieb hingegen die freundschaftliche Beziehung bestehen, so kannte diese keine Grenzen. Man teilte sich die Buntstifte und das Pausenbrot miteinander und lief nicht selten sogar händchenhaltend herum.

 

Angekommen in der Realität...

 

Ist man dem kindlichen Denken dann erstmal entwachsen, wirkt Freundschaft plötzlich etwas distanzierter und man merkt, dass es auch Menschen gibt, mit denen man sein Brot nicht gerne teilen möchte. Auch der Berufswunsch verfestigt sich mit der Zeit und ist meistens etwas realitätnaher als „Detektivin“ oder „Ritter“.

 

Hin und wieder ist es aber durchaus schön, nochmal Kind zu sein und sich seinen naiven Gedanken hinzugeben. Inspiration bekommt man übrigens ganz leicht: Einfach eine Benjamin Blümchen - Kassette anmachen und der Phantasie freien Lauf lassen. Denn so richtig erwachsen ist man doch nie...

Tags: , , , ,
Kategorien: Schule, Zukunft

Erinnerungen an die Kindheit – Der Ü-Ei-Muffin

07. März, 2010 von diana

Zutaten

5 Überraschungseier
220 g Mehl
80 g Speisestärke
2 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz
2 Eier
150 g Butter
80 g Zucker
150 ml Schokomilch

100 ml Milch


Zubereitung

1.Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und Muffinblech gut einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.

2.Überraschungseier öffnen und die Schokolade in einer Schüssel mischen.

3.In einer anderen Schüssel Eier, Butter, Zucker, Schokomilch und Milch schaumig schlagen.

4.Mehlgemisch dazugeben und unterrühren.

5.Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 – 25 Minuten backen.




Bewertung


Vorbereitung

Erst einmal zum Kiosk um die Ecke laufen und was kaufen? Natürlich, Ü-Eier! :) Da werden doch Kindheitserinnerungen wach.

 

Aufwand

Sehr gering, lediglich die Speisestärke erfordert einen geschulten Blick auf das Regal mit den Backwaren im Supermarkt, aber alle anderen Zutaten lassen sich leicht organisieren.

 

Aussehen

Eine große Überraschung entwickelt sich hier im Backofen, denn die Ü-Ei-Muffins gehen richtig schön auf und lassen durch ihre Farbe und Form schon auf einen überraschend guten Geschmack vermuten.

 

Konsistenz

Klebrig, schokoladig klebrig, aber richtig gut. :)

 

Geschmack

Erstaunlicherweise (oder auch nicht) schmeckt dieser Muffin haargenau wie ein Überraschungs-Ei. Zart, schokoladig und milchig, allerdings auch ziemlich süß, was ihn auf meiner Richterskala einige Punkte verlieren lässt.


Pannen

Da ich mich, ebenso wie sich ein Ertrinkender an einen Rettungsring hängt, an meine Rezepte halte, befolge ich auch ganz brav die genauen Anweisungen. In diesem Fall hat sich dies allerdings als eher ungünstig erwiesen.

Da ich, wie beschrieben, alle Zutaten direkt gemischt habe, ließ sich die Butter nur sehr schlecht bis fast gar nicht in der großen Menge an Milch verrühren. Nebenbei bemerkt, entsteht beim Mixen eine Spritzfontäne, die jedem Wasserbrunnen Konkurrenz macht.

Merke also: erst Butter, Eier und Zucker verrühren und danach erst Milch und später Mehl hinzugeben.

 

Fazit

Der Ü-Ei-Muffin ist zwar ziemlich süß, für mich schon fast eine Spur zu viel, schmeckt aber trotzdem gut.

Bei der Zubereitung gab, wie unter Pannen erwähnt, ein kleines Problem, trotzdem ist ein Blech Ü-Ei-Muffins an sich schnell gemacht.

Sehr positiv: der Muffin hält sich sehr lange und ist auch nach einer Woche immer noch frisch und saftig.

Der Ü-Ei-Muffin erhält von mir die Note 2-.



Von Diana Clewing

Tags: , , , ,
Kategorien: Freizeit, Hobby, Und sonst noch


tweetticker

RSSTwitter: ticker4u

  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/