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Es war einmal vor langer Zeit

08. April, 2011 von redaktion

Durch die Schwerindustrie wurde Dortmund erst richtig bekannt. Nun ist sie größtenteils Geschichte. Einerseits ist es nicht gut, dass sie nun kein Wahrzeichen von Dortmund mehr sein kann. Nun liegt dort, wo Industrie einst glühte, nur noch ein Hauch der Vergangenheit in der Luft.


Andererseits ist es gut, dass die Gesundheit und die Umwelt nun im Vordergrund stehen. Auf dem Industriegelände von Phoenix West entsteht der Phoenixsee, durch den die Stadt Dortmund mehr Wohn- und Freizeitqualität schaffen und Touristen anlocken will. Das ist nicht überall so.


Auf dem Weg zur Marie-Reinders-Realschule hat man einen Blick auf den alten Hochofen, der unter Denkmalschutz steht und noch lange vor sich hinrosten wird. Doch vieles wurde abgerissen, und dort findet man nun neue Straßen und nicht genutzte Flächen. 


Von Lisa Sauerland, Jonas Schmitz & Marvin Grau

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Kategorien: Schule, Zukunft

20 Jahre bei der IHK

08. April, 2011 von redaktion

Der humorvolle Geschäftsführer der IHK, Stefan Schreiber (47), ist durch und durch BVB-Fan. Auf die Frage, wie lange er schon bei der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund arbeitet, sagte er lächelnd: ,,Heute ist mein 20-jähriges Jubiläum!“ Die 7cc (clever & cool) stellte begeistert weitere Fragen. Der Geschäftsführer hat viele Hobbys, wie zum Beispiel das Motorradfahren, und er ist Betreuer im Hombrucher Sportverein. Außerdem arbeitet er gerne im Team.


Von Annika Böhle, Cindy Rhein, Svenja Bohne, Lisa-Marie Hagen, Nils Blomberg & Mario Diederich

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Kategorien: Und sonst noch

Auf Phoenix wächst ein See

08. April, 2011 von redaktion

Seit Ende 2010 entsteht in Hörde auf dem alten Industriegelände der Phoenixsee. Er ist schon heute ein markantes Symbol für den Strukturwandel in Dortmund.

An dem 2780 Meter langen Ufer kann man demnächst spazieren gehen. Und auf der 24 Hektar großen Seefläche werden bald bis zu 45 Segel- und Ruderboote zu sehen sein. Sie werden am Südufer in der Nähe des zukünftigen Sportstützpunktes untergebracht. Um den See herum entstehen moderne Häuser. Und in der Nähe werden große Grünflächen angelegt, an denen auch Spazierwege entlang führen.

Bei dem Bau des Phoenixsees wurde der Hörder Bach, der unterirdisch geflossen ist, ausgegraben. Der Phoenixsee soll den Dortmundern Wohlgefühl geben und den Tourismus anregen.

Von Luisa Niggemann, Celine Meininghaus, Eileen Vogt, Vanessa Kalka, Pia Schulte, Alexander Koster & Pascal Eggert

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Kategorien: Schule, Zukunft

Warum gibt es den Strukturwandel?

08. April, 2011 von redaktion

Nach der Industrialisierung war Dortmund im Kohle- und Stahlmarkt ganz vorne. Da es viele Kohleflöze gab, wurden in der Nähe viele Hochöfen gebaut. So waren die Transportkosten innerhalb einer Stadt niedriger.


Außerdem gab es viele Kokereien zur Veredelung von Kohle. Am Bau der Hochöfen nahmen viele Firmen Anteil, die unter anderem am Bau der Konverter beteiligt waren. Da die Bergwerke die Kohle immer tiefer abbauen mussten, wurde es finanziell ungünstig. Kohle wurde importiert, die Produktion gedrosselt. Und dann schlossen die Hochöfen und Bergwerke in Dortmund. 


Von Philipp Wittich, Fabian Schmidt, Jonas Schmitz, Lisa Sauerland, Elina Karimov & Simon Asbach

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Kategorien: Schule, Zukunft

Industrie verändert sich

08. April, 2011 von redaktion

Offen und Interessiert tauschten sich die Realschüler mit IHK-Geschäftsführer Stefan Schreiber zum Schwerpunktthema Industrie aus. Foto: Hagemeister

Offen und Interessiert tauschten sich die Realschüler mit IHK-Geschäftsführer Stefan Schreiber zum Schwerpunktthema Industrie aus. Foto: Hagemeister

Stefan Schreiber stellte in einer Powerpoint-Präsentation die Facetten der Industrie vor. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler noch viele Fragen zum Thema. Denn jeder spricht darüber … aber was ist eigentlich Industrie? „Industrie ist und bleibt ein Teil von Dortmund“, betonte Stefan Schreiber.


Die Industrie war früher sehr schmutzig, man denke nur an Bergbau oder Stahlindustrie. Die moderne Industrie dagegen ist größtenteils sauber. Sie stellt ganz verschiedene Produkte her, wie z.B. Computerchips oder Lebensmittel. Und es werden durch sie unterschiedliche Arbeitsplätze geschaffen, wie beispielsweise der des Mechatronikers.


Viele Vorschriften


Die Industrie ist aber auch an viele Vorschriften gebunden. So dürfen die Anlagen aufgrund von Lärm und Schmutz nicht in Wohngebieten gebaut werden, und es muss besonders auf den Klimaschutz geachtet werden.


Nach einer Pause folgte im zweiten Teil der Veranstaltung ein persönliches Interview mit Stefan Schreiber. So lernte die Klasse den IHK-Geschäfstführer als einen humorvollen und kompetenten Gesprächspartner kennen. Und zum Schluss wurde der Besuch mit einem Gruppenfoto abgerundet.


Von Leonie Theusz, Isabella Jesse, Laura Suerken, Nadja Geppert, Julia Fröhlich, Beyza Bulut, Lukas Bauske, Florent Uka, Julien Köppe, Manuel Gerling, Robin Remmert & Marvin Grau

 

Mehr Informationen findest du hier:


Warum gibt es den Strukturwandel?

Auf Phoenix wächst ein See

20 Jahre bei der IHK

Es war einmal vor langer Zeit

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Kategorien: Schule, Zukunft

Stadtrundgang: Hingucken lohnt sich

02. August, 2010 von annedeventer

IHK-Geschäftsführer Ulf Wollrath nahm die Jugendredaktion auf eine spannende Tour durch die City mit. Foto: Hagemeister

IHK-Geschäftsführer Ulf Wollrath nahm die Jugendredaktion auf eine spannende Tour durch die City mit. Foto: Hagemeister

Die Innenstadt ist das Aushängeschild. Sie charakterisiert eine Stadt. Sie ist der zentrale Treffpunkt. Und als Tourist schlendert man besonders interessiert durch die City. Doch wie sieht es mit der eigenen Stadt aus? Dort eilt man oft sehr unaufmerksam durch die Straßen. Ganz einfach, weil man meint, schon alles zu kennen.


Beim Stadtrundgang mit Ulf Wollrath, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, haben die Jugendredakteurinnen Carina Lapsien und Anne Deventer Dortmund ganz neu entdeckt. Der Fachmann erklärte, wie sich die Stadt mit der Zeit verändert hat und worauf geachtet werden muss, wenn zum Beispiel neue Gebäude entstehen.


Riesige Baustelle

Unsere Stadtführung beginnt am Pressehaus der Ruhr Nachrichten in der Potgasse. Direkt vor der Tür befindet sich eine riesige Baustelle. Hier entsteht die Thier-Galerie, ein ca. 33 000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum, das im Herbst 2011 eröffnen soll.


Der IHK ist bei der Planung des Shoppingcenters besonders wichtig, dass die Einzelhändler in der Innenstadt nicht unter der neuen Konkurrenzsituation leiden müssen. Daher gibt es bestimmte Auflagen für die Einzelhandelssortimente, die in dem Einkaufszentrum angeboten werden dürfen.

Insgesamt müssen bei der kompletten Stadtplanung Regeln befolgt werden, um ein schönes und einheitliches Stadtbild zu erhalten. Gebäude dürfen nicht zu hoch oder zu niedrig sein. Und sie müssen eine ansprechende, moderne Fassade haben.


Platz zum Entspannen

 


Weiter geht’s zur Kampstraße. Ulf Wollrath berichtet, dass dort ein Bereich zum Entspannen und Kommunizieren entstehen soll – mit vielen Pflanzen, Brunnen und Spielflächen für Kinder, quasi als Ausgleich zum konsumorientierten Westenhellweg.


Eine Innenstadt definiert sich nämlich nicht nur dadurch, dass sie zum Shoppen einlädt, sie muss auch bunt gemischt sein und die verschiedenen Bedürfnisse aller Menschen erfüllen. Kinder wollen spielen, ältere Menschen brauchen eine Sitzgelegenheit, und nach ausgiebigen Shoppingtouren möchte jeder gerne etwas entspannen.


Mittelalterliche Stadtmauer

Auf dem Weg zur Brückstraße erzählt Ulf Wollrath dann, dass die Dortmunder City im Mittelalter das Stadtgebiet Dortmunds umfasste. Damals war Dortmund von einer Stadtmauer entlang des heutigen Wallrings begrenzt. Der historische Stadtgrundriss ist also heute noch erkennbar.


Wir kommen ins Brückstraßenviertel. Es fällt sofort auf: Hier sind besonders viele junge Leute unterwegs, viele Kulturen, ein buntes Treiben.

Das Image der Brückstraße hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Sie ist mit ihren kultigen Geschäften und kleinen Cafés der In-Treffpunkt für Jugendliche in Dortmund geworden. Auch das Konzerthaus wurde bewusst in der Brückstraße gebaut, um die Kultur im Viertel noch weiter zu gewichten.

Das Dortmunder U ist ein weiterer Standort, der in den nächsten Jahren viel Veränderung bringen wird. Die Videoinstallation belebt Dortmund bereits jetzt. Wenn man in den Bahnhof einfährt, sieht man die tänzelnden Tauben oder andere Animationen. Und das Wahrzeichen von Dortmund entwickelt sich immer weiter: Im einstigen Kellereihochhaus der Dortmunder Union-Brauerei ist ein Zentrum für Kunst und Kreativität entstanden, das in Zukunft noch viele Überraschungen bieten wird.

Stadtplanung mit System

Am Ende der Stadtführung sind wir überrascht, an wie vielen Gebäuden und Plätzen wir täglich vorbei laufen, ohne dass uns etwas Besonderes auffällt.

Wir haben nun eine neue Sicht auf die Innenstadt bekommen und wissen, dass hinter der Stadtplanung System steckt und alles so gut wie möglich auf die Bedürfnisse der Stadtbewohner abgestimmt wird. Und wir haben gelernt, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.

Von Carina Lapsien und Anne Deventer

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Kategorien: Demokratie, Politik

Seine Chancen nutzen

06. Mai, 2010 von redaktion

Dirk Vohwinkel freut sich bereits auf die Nacht der Ausbildung und hofft, dass viele Besucher kommen. Foto: Hagemeister

Dirk Vohwinkel freut sich bereits auf die Nacht der Ausbildung und hofft, dass viele Besucher kommen. Foto: Hagemeister

Alternativen begegnen uns häufig im alltäglichen Leben. Bahn statt Auto, Kaffee mit Milch oder Zucker. Selten haben wir in der heutigen Zeit die Wahl zwischen nur zwei Möglichkeiten.


Klare Entscheidung treffen


Auch in der Berufswelt werden Jugendlichen viele verschiedene Alternativen geboten. Berufskolleg, Ausbildung, Studium … Es ist nicht leicht, die klare Entscheidung für sich zu treffen. Die „Nacht der Ausbildung“ soll dabei helfen. Perspektiven aufzeigen, lautet die Devise.


Dirk Vohwinkel, Leiter der Ausbildungsberatung der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK), sieht die Veranstaltung als gute Möglichkeit, sich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten.


An der Quelle nachfragen

 

Im Gespräch mit ticker4u bedauert er, dass Jobmessen von Schülern oft nicht als Chance genutzt werden. Sie seien Pflichtveranstaltungen, zu denen meist die ganze Klasse anreise. Bei der Nacht der Ausbildung stehe die individuelle Entscheidung, sich persönlich zu informieren im Vordergrund.

Statt stundenlang im Internet zu recherchieren, können sich Jugendliche an der Quelle informieren und so besser entscheiden, ob ein Beruf für sie interessant ist oder nicht.

Ein großes Problem sieht Vohwinkel darin, dass Jugendliche oft zu wenig über Ausbildungen im Bilde sind. Die meisten wissen nicht, dass man auch ohne Abitur, aber mit fundierter Ausbildung Karriere machen kann.

Abiturienten werde oft zum Studium geraten, nur 30 Prozent beginnen jährlich eine Ausbildung. Dabei verlangen viele Berufe durchaus das Wissen eines allgemeinbildenden Schulabschlusses.


Bei Bewerbung gründlich informieren


Auch bei der Bewerbung verlassen sich viele Schüler auf ihr Halbwissen. Ihnen sei nicht klar, dass Bewerbungen mit Eselsohren und Rechtschreibfehler in der Personalabteilung eines Unternehmens als erstes aussortiert werden.

Haben diese Bewerber es dann doch bis zum Vorstellungsgespräch geschafft, fehlt ihnen wiederum das Wissen über den Beruf und das Unternehmen.


So unvorbereitet werden Fragen nur dürftig beantwortet, der Bewerber wird abgewiesen.
Die IHK arbeitet in der Nacht der Ausbildung mit der Agentur für Arbeit zusammen. Im Seminargebäude der IHK werden zwei Workshops angeboten: der erste Kurs beschäftigt sich mit der Frage „Wie finde ich für mich eine passende Ausbildung?“


Ausbildungsbörse und Lehrstellen-Atlas


Die Mitarbeiter der IHK erläutern den Besuchern zu diesem Zweck die Ausbildungsbörse, wo Jugendliche gezielt nach bestimmten Ausbildungen suchen können. Außerdem werden ihnen ein so genannter Lehrstellen-Atlas und eine Liste von ausbildenden Betrieben zur Verfügung gestellt.

Besonders glücklich ist Dirk Vohwinkel, dass Fußballer Lars Ricken die Schirmherrschaft der Ausbildungsnacht übernimmt. Dieser habe als Betreuer der Jugendmannschaften bei Borussia Dortmund viel Kontakt zu Jugendlichen. Und ihm sei bewusst, wie wichtig eine abgeschlossene Berufsausbildung ist. 


Von Diana Clewing

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Kategorien: Beruf, Zukunft


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RSSTwitter: ticker4u

  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/