24. Oktober, 2011 von redaktion

Viel los war auf dem Fest der Hauptschule Kley. Die Schüler präsentierten ihren Besuchern auch eigene Aufführungen. Foto: HS Kley
Ein besseren Tag für ein Schulfest der Hauptschule Kley hätte es nicht geben können: Bei sonnigen 26 Grad spielten und tobten die Kinder auf der Hüpfburg oder probierten die verschiedenen Angebote aus, die die Klassen vorbereitet hatten.
Es gab Stände mit Rätselspielen, bei denen die Besucher schätzen mussten, wie viele Erbsen, Gummibärchen oder Murmeln in einem Glas waren. An anderen Ständen sollten sie ertasten, was für ein Gegenstand sich in einer Kiste befindet ... Außerdem gab es neben dem reichen Spielangebot auch Auftritte der Schüler.
Es wurde gesungen, getanzt und ein kleines Theaterstück aufgeführt. Viele Eltern haben beim Aufbauen und Gestalten des Schulhofs geholfen. Und natürlich ist es erst dann ein richtiges Fest, wenn Kuchen und Kaffee serviert werden. So haben die Eltern auch selbst Kuchen gebacken.
Auch ehemalige Schüler der Hauptschule Kley haben das Schulfest besucht und sich an den Aktivitäten gern beteiligt. So war es ein abwechslungsreiches und spaßiges Schulfest.
Von Kristin Rühlemann, 9a,
Hauptschule Kley
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Zukunft
19. April, 2011 von redaktion

Wenn der BVB aufs Feld läuft, hat Ruhr Nachrichten-Sportreporter Dirk Krampe sein Laptop schon hochgefahren. Foto: dpa
Jeden Tag berichten die Ruhr Nachrichten über den BVB. Dirk Krampe ist einer der Sportredakteure, die den Bundesliga-Verein begleiten und viele gute Kontakte pflegen. Die Klasse 8a der Hauptschule Kley hat ihn besucht und gefragt, wie seine Arbeit funktioniert.
War dieser Beruf Ihr Traumberuf?
Ja, das ist mein Traumberuf. Die Kombination stimmt einfach. Der Kontakt zu den Spielern macht Spaß, dann darüber zu schreiben. Und man kommt an manche Orte, an die man sonst vielleicht nie gekommen wäre.
Kennen Sie die Spieler des BVB persönlich?
Ja, wir haben zu allen guten Kontakt.
Ist der Job sehr anstrengend?
Man steht sehr oft unter Zeitdruck, vor allem, wenn der BVB abends spielt. Dann muss man mit Spielschluss mit seinem Text fertig sein.
Sind Sie bei jedem Spiel dabei?
Kollege Sascha Fligge und ich wechseln uns ab.
Wo sitzen Sie, wenn Sie bei einem Spiel als Reporter im Stadion sind?
Beim Spiel sitzt man auf der Pressetribüne oberhalb der Trainerbänke.
Berichten Sie nur über die Fußball-Mannschaft des BVB?
Nein, ich schreibe auch über die Handballfrauen des BVB. Jeder Kollege in der Redaktion hat bestimmte Bereiche, in denen er sich besonders gut auskennt und auf die er sich spezialisiert hat.
Ist Ihnen auch mal etwas total Verrücktes in Ihrem Job passiert?
Es gab eine verrückte Situation beim Europa League-Spiel in Paris. Plötzlich funktionierte bei allen die Technik nicht mehr. Alle Reporter hatten am Laptop ihre Texte geschrieben und wollten sie in die Redaktion senden. Doch das ging nicht. Nur mit einer ganz alten Methode haben wir es dann doch noch geschafft.
Bestimmt bekommen Sie auch E-Mails von Lesern ...
... ja, das stimmt. Und wenn die Briefe fachliche Fragen beinhalten, dann beantworten wir sie auch.
Glauben Sie, dass der BVB Deutscher Meister wird?
Ich darf das ja sagen: Ja!
Ist es für Sie noch etwas Besonderes, wenn Sie ins Stadion gehen?
Es ist zur Gewohnheit geworden, macht aber immer noch Spaß.
Von Kristin Rühlemann
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Dortmund,
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Sport
18. November, 2010 von redaktion

In der Suppenküche "Kana" ist jeder willkommen. Foto: Hauptschule Kley
Im Rahmen ihres Klassenprojektes „Armut – und raus bist du?“ besuchte die Klasse 8a der Hauptschule Kley die Kana-Suppenküche. Diese gibt es schon seit zwanzig Jahren in Dortmund.
Eine Suppenküche, auch Volksküche genannt, ist eine öffentliche Essensausgabe für Bedürftige, gratis oder gegen geringes Entgelt. Es gibt dort vor allem Suppe oder Eintopf, daher der Name Suppenküche. Heute gibt es in Volksküchen nicht mehr ausschließlich diese Speisen, sondern auch andere preiswerte Gerichte.
Platz für rund 300 Gäste
Christiane Danowski, eine von rund 60 ehrenamtlichen Helfern, erklärte den Jugendlichen alles und beantwortete geduldig die Fragen.
Die Suppenküche ist viermal in der Woche geöffnet und bietet mit ihren fünfzig Plätzen den circa 250 bis 300 Gästen pro Tag Platz. Essenszeit ist von 12.15 bis 14 Uhr.
Wenn die Gäste gegessen haben, können sie bleiben, solange sie wollen. Niemand wird hinausgeschickt. Und es gehen nicht nur langfristig Bedürftige zur Suppenküche „Kana“, sondern auch Leute, die vorübergehend knapp bei Kasse sind. Jeder ist dort herzlich willkommen.
Regeln, die jeder einhält
Die Einrichtung kauft der Bundeswehr auch Schlafsäcke ab, um diese den Bedürftigen zu geben, die sonst auf dem kalten Boden schlafen müssten. Natürlich ist dies auch umsonst.
Damit die Essensausgabe reibungslos funktioniert, gibt es auch in der Suppenküche Regeln, die jeder einhält. Zum Beispiel sind Gewalt und Alkohol dort nicht erlaubt. Am Ende der Führung bedankten sich die Schüler herzlich bei Christiane Danowski und überreichten ihr einen Umschlag mit 50 Euro, die die Klasse gespendet hat.
Von Stephanie Stamm und Kristin Rühle
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Suppenküche KanaKategorien:
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Welt verändern
11. November, 2010 von redaktion
Djarbah Quarcoo zu Gast in der HS Kley Der 38-jährige, lebensfreudige Djarbah Quarcoo aus Ghana war heute zu Gast in der Hauptschule Kley. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich auf Englisch vor und Djarbah hörte andächtig zu.
Nach dem Vorstellen ging es dann auch schon mit dem Trommeln los. Zuerst wurden die Grundregeln gelernt. Es gibt beim Trommeln zwei Schlagarten. Einmal die Base, also ein Trommelschlag in die Mitte der Trommel. Dann gibt es noch den Slap. Das ist der Trommelschlag an der Kante der Trommel.
2000 verschiedene Sprachen
Djarbah, der schon seit 32 Jahren auf der Trommel spielt sagte: "Es gibt in Afrika über 2000 Sprachen, die gesprochen werden, so dass man Afrika nicht ganz Kontinent bezeichnen kann". Djarbah sagte uns außerdem noch, dass er mit vielen verschiedenen Schulen in ganz Afrika zusammen arbeitet.
Es werden Spenden gesammelt und die werden an die verschiedenen Schulen gespendet. Djarbah verteilte auch Flyer für die Stiftung "Hope for People". Dann verabschiedete er sich und die Trommel-Schulstunde war leider vorbei.
Von Lucas Hermes (Klasse 8a, HS Kley)
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Musik
21. Juni, 2010 von Hilke

Gemeinsam mit Jocelyn B. Smith erlebten drei Schulklassen einen tollen Workshop "Wir, das ich in dir". Foto: Foltynowicz
Mit einem Mal ist es ganz still. Mehr als 30 Schüler hören zu. Hören Jocelyn B. Smith zu. Sie braucht keine Lautsprecher.
Sie ist einfach zur Tür der Aula im Gymnasium an der Schweizer Allee hereingekommen. Und nun steht sie zwischen den Jugendlichen und sagt: „Wie war euer Tag? Wie geht’s euch?“
Drei Tage arbeiten die bekannte Sängerin und die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Schweizer Allee, der Hauptschule Kley und der Max-Born-Realschule in einem Musik-Workshop zusammen.
Die Klassen haben sich im Medienprojekt Schulticker der Ruhr Nachrichten um die Teilnahme beworben. „Wir, das ich in dir“ heißt ihr Thema. Es geht um Akzeptanz, um Freundschaft, Selbstbewusstsein – und um Musik. In aller Ruhe findet die Begrüßung statt. Vor wenigen Minuten waren sich die drei Klassen noch fremd.
Wie man sich selbst sieht
Jetzt gehen die Jugendlichen aufeinander zu, reichen sich die Hände, stellen sich vor. „Hi, ich bin Kristina. Hi ich bin Fabian.“ Zwischendurch Jocelyns Stimme: „Noch einmal. Einatmen und mit Stimme.“
Freundschaft habe viel damit zu tun, wie man sich selbst sehe, sagt die Sängerin. „Hi, ich bin Jocelyn!“ Sie lacht. „Aber was ist eine Jocelyn?“ Locker läuft sie durch die kleine Gasse, zu der sich die Jugendlichen aufgestellt haben. Sie schnipst mit den Fingern, tänzelt.
„Das ist Jocelyn.“ Jeder ist einmal dran. Was ist ein Moritz? Was ist eine Christina? Die Gruppe beginnt zu verstehen, was das bedeutet – „Wir, das ich in dir.“
Von Hilke Hagemeister
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Freundschaft,
Gymnasium an der Schweizer Allee,
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Kultur,
Musik