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Das Turbo-Abi kommt

08. Januar, 2010 von redaktion

Die Schüler nordrhein-westfälischer Gymnasien müssen sich umstellen. Die jetzige Jahrgangsstufe 9 ist die erste, die ihr Abitur schon nach 12, anstatt 13 Jahren macht. Schüler können nach dem neuen System früher als bisher in ihren Beruf oder ihr Studium einsteigen.


Das achtjährige Gymnasium, auch genannt "Turbo-Abi", ist schwer umstritten.

„Vieles müsse umgestaltet werden, so seien zum Beispiel die Stundenpläne nicht angemessen, Lehrpläne müssen gekürzt werden und es bestehe noch kein konkretes Konzept“, so ein Schulpflegschaftsvorsitzender einer Schule aus NRW.


Hoher Leistungsdruck laste auf Schülern


Sowohl von Schülern, als auch Eltern wird bemängelt, dass ein zu hoher Leistungsdruck auf den Schülern lastet und so keine Zeit für Hobbies bleibt, welches auch eine physische und psychische Belastung darstellt. Der Verband für Bildung und Erziehung nennt dieses Verfahren „undurchdacht und konzeptionslos“.


Zusätzlich haben die Schüler schlechte Aussichten auf einen Beruf, da durch den Doppeljahrgang ein großer Ansturm auf Studien- und Ausbildungsplätze zukommt.


Positive Auswirkungen auf die Wirtschaft?


Wissenschaftler behaupten, dass der frühe Einstieg in das Berufsleben positive Auswirkungen auf die Wirtschaft hat, da die Schüler früher als Steuerzahler gelten und dem Staat mehr Geld einbringen.

Bisher waren es nur die Haupt-und Realschüler, die dieses bewirkten, für Gymnasiasten hingegen, musste Geld aufgebracht werden, um die Bildung zu finanzieren.


Der erste Jahrgang in Nordrhein-Westfalen macht 2013 sein Abitur und bis dahin gilt es abzuwarten und den Schulministerien zu vertrauen, so die Einstellung der Politiker.


Shalin Hoffmann, Romina Lange, Annika Boer und Anna Gronemeyer,

Klasse 8A,

Joseph-König-Gymnasium Haltern

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Kategorien: Schule, Zukunft

Macht Ihnen die Arbeit Freude?

08. Januar, 2010 von redaktion

Arbeit in einer Klinik für Behinderte Menschen. Wichtige und abwechslungsreiche Arbeit. Wir haben mit Manfred Betker, einem Mitarbeiter der Haard-Klinik, gesprochen und uns einen Eindruck geben lasse, wie die Arbeit dort wirklich ist.


Herr Betker, wie lange arbeiten Sie schon in der Haard-Klinik?

 

Betker: Ich arbeite seit dem Jahr 2000 in der Haard-Klinik. Vorher war ich noch in der Erwachsenenpsychiatrie beschäftigt.

 

Warum haben Sie sich für die Klinik entschieden?

 

Betker: Ich wollte schon immer mit jungen Menschen arbeiten.


Macht es Ihnen Spaß, dort zu arbeiten?

 

Betker: Die Arbeit ist interessant und abwechslungsreich. Man muss immer überlegen, ob die Handlung, die man ausgeführt hat auch richtig war.


Was sind die Bedingungen der Arbeit in der Haard-Klinik?

 

Betker: Um dort arbeiten zu können braucht man eine Ausbildung zum Erzieher oder Krankenpfleger. Ebenfalls muss man sich darauf einstellen sich immer weiterbilden zu können und zu müssen. Aber auch das Arbeiten an Wochenend- und Feiertagen ist nicht auszuschließen.

 

Welche Arbeitszeiten gibt es?

 

Betker: Gearbeitet wird  in Wechselschichten, das bedeutet, dass man mal in der Früh- oder Spätschicht arbeitet, aber es gibt auch den Nachtdienst. Regulär arbeitet man sieben Stunden am Tag und das an mehr als fünf  Tagen in der Woche.


Klasse 8A,

Joseph-König-Gymnasium Haltern

 

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Kategorien: Und sonst noch

Hilfe für Kinder mit psychischen Problemen

08. Januar, 2010 von redaktion

 Wenn Leute das Wort Psychiatrie hören, denken sie oft an Zwangsjacken und Gitterstäbe. Alles Vorurteile, denkt der Teil, der es besser weiß. In der Haard-Klinik sieht alles anders aus.


Dort hat es nämlich wenig mit den Vorurteilen vieler Menschen zu tun. Auf 12 Stationen werden Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen behandelt. Davon spezialisieren sich vier nur auf Kinder und Jugendliche die sich nicht frei bewegen dürfen, weil sie sich durch weglaufen selbst gefährden könnten.

Es gibt viele verschiedene Ausgangsmöglichkeiten auf einem weiten, offenen Gelände.


Multiprofessionelle Teams


Pro Jahr werden 1000 Patienten im Alter von zwei bis 18 Jahren behandelt. Aber auch in Einzelfällen werden Erwachsene bis zum 21.-Lebensjahr auf-genommen.

Versorgt werden gegenwärtig Kinder und Jugendliche aus einer Region von 2,4 Millionen Einwohnern. Multi-professionelle Teams bestehend aus Psychologen, Ärzten, Sozialpädagogen, Diplom-Pädagogen, Erzieher und Krankenpflegern. Sie  kümmern sich in 129 Behandlungsplätzen um die Patienten.


Der normale Ablauf ist wie bei uns Kindern, sie gehen ganz normal in die Schule und je nach dem was für ein psychisches Problem vorliegt, werden bestimmte  Therapien durchgeführt. Man kümmert sich intensiv um die Patienten und verbringt viel Zeit mit ihnen. Ausflüge in den Zoo sind immer sehr beliebt.


Auch Borderline-Persönlichkeiten werden behandelt


Ebenfalls haben die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheiten mit dem Tischkicker zu spielen oder Fernsehen zu gucken.   In der Haard-Klinik wird ebenfalls mit sogenannten Borderline-Persönlichkeiten gearbeitet.

Ihnen fällt es besonders schwer, mit Menschen zu kommunizieren und sich ihnen gegenüber zu öffnen. Außerdem fällt es ihnen nicht leicht Beziehungen aufrecht zu erhalten.


Bei diesen gehen sie  oft zu weit und reizen ihren festen Partner. Eingeschränkt sind sie jedoch nicht. Sie suchen sich Leute mit ausgeglichenem Charakter, weil sie ihre Emotionen nicht steuern können.

Die Borderline-Persönlichkeiten haben oft das Problem, dass ihre Gefühle leicht zu beeinflussen sind.

Sie fühlen sich abgelehnt und von ihren Eltern verstoßen.


Sie sind häufig suizidgefährdet. Deshalb werden Techniken angewendet, damit sie sich nicht selbst verletzen. Man gibt ihnen beispielsweise ein Gummiband, das sie sich gegen die Hand schlagen können.


Sharon Betker und Rebekka Meyer,

Klasse 8A,

Joseph-König-Gymnasium Haltern


Ein Mitarbeiter-Interview findet ihr hier.

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Kategorien: Und sonst noch


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RSSTwitter: ticker4u

  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/