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Macht Fernsehen dumm?

30. März, 2010 von redaktion

Deutsche Kinder schauen täglich 99 Minuten fern. Foto: dpa

Deutsche Kinder schauen täglich 99 Minuten fern. Foto: dpa

Viele vermuten es, nun ist es bestätigt: Der übermäßige Fernsehkonsum unseres Nachwuchses hinterlässt deutliche Spuren und wird zurecht als „Virus der Unbildung“ bezeichnet.

Mit durchschnittlich 99 Minuten des täglichen Fernsehkonsums ist unser Nachwuchs gar nicht mal so weit von der „magischen“ 3-Stunden Grenze entfernt, die laut Studien zu weniger gesprächigen, emotional abgestumpften Menschen führt - und das schon im Alter von drei Jahren. Rund 600.000 Kinder sind davon deutschlandweit betroffen. Kein Wunder, denn 62 Prozent aller Kinder sehen täglich fern, ein Drittel davon besitzt sogar einen eigenen Fernseher. 25 Prozent befinden sich im Westen, ganze 50 Prozent der Kinder in östlichen Ländern besitzen einen eigenen Fernseher. Das hat nicht nur zwischenmenschliche Probleme zur Folge, besonders auch die Schulleistungen leiden.


Laut dem Magazin „Spiegel“ führt der Trend, seine Freizeit lieber vor der Glotze zu verbringen, zu weniger Zeit für Sport und Hausaufgaben – kurz: die Kinder unseres Landes werden dick und dumm. Im Vergleich dazu sind die Schulnoten bei Kindern ohne eigenes TV-Gerät im Schnitt um 19 Prozent – das entspricht einer ganzen Schulnote – besser.


Doch nicht nur in der Freizeit ist der Flimmerkasten ein ständiger Begleiter. In vielen Familien übernimmt er sogar die Funktion des Babysitters, so faszinierend wie die Glotze sind selbst die „Spiele des Jahres“ nicht, außerdem haben die Eltern so Zeit für andere, wichtigere Dinge.


Dabei ist Fernsehen nicht nur Nebensache: die hohe Reizüberflutung durch ständig wechselnde Kameraeinstellungen, Orte und Personen ist enorm: dadurch wird eine innerliche Benennung der Eindrücke, die für bewusstes Fernsehen und Verarbeiten der Informationen nötig ist, schwer – eine bewusste Wahrnehmung des Gesehenen ist unmöglich, Erinnerungsblockaden vorprogrammiert.


Es ist gar nicht mal so wichtig, was angesehen wird: Hauptsache, es geht richtig rund. Schießereien, Gemetzel und wilde Verfolgungsjagden gehören genauso zum alltäglichen „Bildungsprogramm“ wie verzweifelte Eltern, die nur noch mit Hilfe einer Sozialpädagogin ihre „wild gewordenen“ Kinder unter Kontrolle bekommen.


Ebenfalls der totale Renner sind quietschbunte Zeichentrickserien mit Fantasiegestalten ohne Persönlichkeit, aber gerne mit Gewalt – die sich bekämpfen, als Sieger hervorgehen – ein Kindheitstraum(a).

Das eigene Leben gerät dabei immer mehr in den Hintergrund, umgerechnet verbringen unsere Kleinen 11.000 Stunden ihres Lebens vor dem Flimmerkasten.


Aber wen interessiert schon das eigene, langweilige Leben, wenn es im Fernsehen so viel Spannenderes zu sehen gibt?


Daria Kusch und Sandra Hampel, Klasse FGU Fritz-Henßler-Berufskolleg

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Kategorien: Freie Zeit, Freizeit, Schule, Schulleben

Internetsucht: Wenn das Leben nur online stattfindet

22. März, 2010 von redaktion

internetsucht

Rund drei Prozent der Internetnutzer sind süchtig. Foto: dpa

Unter Internetsucht, Computerspielsucht oder -abhängigkeit versteht man den zwanghaften Drang, sich regelmäßig und extensiv mit dem Internet zu befassen. Drei Prozent aller Online-Nutzer sind laut einer Studie der Humboldt Universität in Berlin internetsüchtig. Insbesondere Jugendliche unter 18 neigen zum exzessiven Chatten, Surfen und Spielen. Rund acht Prozent sind süchtig.

Von Computerspielen abhängig sind vor allem Männer im Alter von 15 bis 25 Jahren. Meist ist der Rückzug in die virtuelle Welt des Internet eine Flucht. Die Betroffenen kommen nicht mit dem realen Leben zurecht, haben Probleme mit Partnerschaften oder dem Beruf.


Ängste und Unsicherheit


In der Ersatzwelt des Internet werden sie nicht mit ihren Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert und können sich ausleben, können das tun und sein, was ihnen in der realen Welt nicht möglich ist. Sie bekommen dort die Anerkennung und Bestätigung, die ihnen im realen Leben versagt bleibt.

Ein eindeutiges Zeichen für die Internetsucht wäre, wenn man den Großteil der Tageszeit im Internet verbringt und die Kontrolle über die Zeit verliert. Außerdem hat man Entzugserscheinungen wie Nervosität, Schweißausbrüche, Angst und Schlaflosigkeit. Wie auch bei einem Drogensüchtigen hat man Entzugserscheinungen, so dass das Spielen und die Internet-Nutzung auch unterwegs betrieben wird.

Des Weiteren werden sozialen Kontakte, geschäftliche Verpflichtungen und Interessen vernachlässigt. Man schränkt die Nutzung nicht ein, obwohl es negative Auswirkungen auf Gesundheit, Kontakte, Beruf, Familie und Freunde gibt.


Keine Hilfe im Netz


Ein gravierendes Problem ist zu dem auch, dass die Jugendlichen mit ihren Problemen nicht mehr zu ihren Eltern oder zu Sozialpädagogen gehen, sondern Hilfe im Internet suchen. Aber in den meisten Fällen wird diesen Leuten nicht geholfen, weil es im „realen Leben“ als scherzhaft angesehen wird. Wie bei dem Fall des Amokläufers in Emsdetten, der versucht hat, im Internet Hilfe zu suchen für seine sozialen Probleme, dies jedoch nicht rechtzeitig wahrgenommen wurde.

Die Wut und der Hass des Amokläufers wurden so intensiv, dass er keine andere Möglichkeit gesehen hat, als die negativen Emotionen an seinen Mitmenschen und Mitschülern auszulassen.

Bei der Behandlung der Internetsucht leistet die Verhaltenstherapie wertvolle Dienste. An der Uniklinik Mainz gibt es eine Ambulanz für Computerspielsüchtige.

Eine ganz andere Form der Internetsucht ist die Internetpornographie. Hiervon betroffen sind hauptsächlich Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren. Betroffene surfen täglich stundenlang auf Internetseiten mit pornographischen Inhalten. Im wahren Leben läuft in punkto Sex in der Regel nichts mehr. Das war entweder schon vor dem exzessiven Surfen so oder hat sich erst mit der Intersucht ergeben, weil die Betroffenen durch die Pornografie emotional und sexuell immer mehr abstumpften. Die sexuellen Praktiken und Inhalte im Internet haben nämlich wenig mit dem realen Leben zu tun, d.h. es ist unmöglich, diese im realen Leben auszuleben.


Aileen Schulte, Wladimir Schmidt und Lara Esser vom Fritz-Henßler-Berufskolleg

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Kategorien: Und sonst noch

Wer liest Ihre E-Mails? Fragen und Antworten

19. März, 2010 von redaktion

Wer kontrolliert das Internet? Das noch offene Netz ist in den USA von großer Bedeutung, jedoch wird mittlerweile versucht, dieses wegen Urheberrechtsverletzungen und unerlaubtem Datentransfer einzuschränken!


Die technische Kontrolle wird von Organisationen wie die Internet Society, die IETF (Internet Engineering Task Force) oder die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) durchgeführt.


Überall wird versucht, die Inhalte des Webs zu kontrollieren, allerdings ist fraglich, ob das bei der globalen Verbreitung des Internets überhaupt funktionieren kann. Die Richter einzelner Verhandlungen können immer nur gegen einzelne Personen vorgehen, nicht gegen ganze Konzerne und große Organisationen.

Außerdem haben die verschiedenen Länder auch verschiedene Rechtsauffassungen, wodurch bei Nachweisen und Bestrafungen auch immer wieder Konflikte entstehen.


Für die Überwachung des Datenverkehrs gibt es verschiedene Programme, zum Beispiel zum Abhören der Telefone und zum Kontrollieren und Lesen der E-Mails, aber technisch ist es unmöglich, die Internetnutzung von einzelnen Haushalten und Firmen auf der ganzen Welt zu kontrollieren.


Wer nutzt das Netz? Die Zahl der Benutzer steigt explosionsartig, im Moment sind es doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Ein Ende der Nutzungssteigerung ist nicht in Sicht!


Allein in Europa sind es 315 Mio. Nutzer, in Asien 400 Mio. Nutzer. Andere Länder hingegen haben noch nie etwas vom Internet gehört und vermissen auch nichts. Doch ist es für Firmen fast unmöglich, nicht zu der unabhängigen Online-Welt zu gehören, denn alles läuft über das Internet ab.

Durch die Neuentwicklung des I-Phone oder I-Pad hat man die Möglichkeit zu jeder Zeit, egal wo man sich befindet, unbegrenzt zu telefonieren, E-mails zu lesen und zu schreiben, zu chatten und das Internet anderweitig zu nutzen.



Das Internet soll Unabhängigkeit vermitteln, doch häufig fühlt man sich gefangen wegen der Abhängigkeit, immer auf dem neuesten Stand zu sein und immer überall erreichbar zu sein, wodurch man sich sogar in Gefahr bringt. Ist es das wirklich wert, dass Ihnen jemand beim Telefonieren zuhört, Ihre E-Mails liest und Ihre geheimen Daten kennt?


Von Laura Raulf und Lisa Bald, Fritz Henßler Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Demokratie, Welt verändern

Für immer im Netz

19. März, 2010 von redaktion

Viele Jugendliche füttern ihr profil auf facebook mit sehr privaten Daten. Foto: dpa

Viele Jugendliche füttern ihr Profil auf Facebook mit sehr privaten Daten. Foto: dpa

Soziale Netzwerke wie Facebook und Co. haben großen Zulauf. 250 Millionen User weltweit (Stand: Juli 2009). Allein im letzten Jahr verdreifachten sich innerhalb Deutschland die Zugriffe auf das US-Netzwerk. Diese Communitys bieten dem Benutzer viele Möglichkeiten.


Durch Freunde kommt man zu Freundesfreunden und erweitert seinen Bekanntenkreis. Durch Statusmeldungen ist man immer „up-to-date“, was die Freunde gerade tun.

Man kann seine Persönlichkeit so entfalten, wie man selbst es für Richtig hält, sei es durch falsche oder richtige Angaben oder private Fotos.


Welche Gefahren gibt es?


Aber nur die wenigsten der User wissen, welche Gefahren sich hinter den eigenen Informationen und Veröffentlichungen verbergen. Jeder wird zu Beginn dazu aufgefordert, seinen echten Vor- und Zunamen sowie sein Geburtsdatum anzugeben.

Eine Überprüfung der realen Identität findet zwar nicht statt, allerdings kam es schon öfter durch eine automatisierte Löschung von Profilen mit ungewöhnlichen Namen zur gleichzeitigen Löschung real existierender Personen.


Anonym ist man trotzdem nicht. Formell, aber unbewusst, erlaubt man die Verwertung persönlicher Daten für kommerzielle Zwecke.


Persönliche Daten der Nutzer


Im Jahre 2007 wurden 60 Konzernen und Unternehmen von einem großen Sozialen Netzwerk persönliche Daten der Nutzer zur Verfügung gestellt, um personalisierte Werbung zuzulassen. Zu diesen Informationen zählten nicht nur Alter, Geschlecht, Hobbys, Wohnort, persönliche Überzeugung, Lieblingsbücher und Lieblingsfilme, sondern auch der Bildungsstand und Hinweise auf persönliche Beziehungen.


Das Problem ist, dass das Unternehmen immer mehr schlecht zu kontrollierende Angaben seiner Kunden speichert, und diese durch Sicherheitslücken an die Öffentlichkeit gelangen können.

Kritikpunkt kam von Nate Weiner: „Was wäre, wenn du ein Buch bei Amazon kaufst, dass „der Umgang mit Aids“ heißt, und jeder deiner Freunde erfährt davon?!


Man konnte sich schon immer durch unbedachte Veröffentlichungen im Internet Nachteile einhandeln, aber noch nie wurden so detailliert und kategorisiert Informationen von Nutzern abgefragt und veröffentlicht wie in Zeiten der sozialen Netzwerke.


Von Maria Schulte und  Philipp Nolte, Fritz-Henßler-Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Demokratie, Welt verändern

Ein Referat “googeln”

18. März, 2010 von redaktion

"Googeln" gehört inzwischen zum Allttag. Die richtige Recherche im Internet will aber gerlernt sein. Foto: dpa

"Googeln" gehört inzwischen zum Alltag. Die richtige Recherche im Internet erfordert aber Strategie. Foto: dpa

Internet als Bildungsquelle? Ein Thema, welches an öffentlichen Schulen schon keinen Platz mehr für Diskussionen lässt. Das Internet ist bereits ein fester Bestandteil und auch nicht mehr wegzudenken.


Es bietet den Schülern eine umfangreiche Bandbreite an Informationen aus verschiedensten Quellen wie Zeitungsartikeln, Lexikoneinträgen, Berichte in Foren und zahlreiche Umfragen.


Oft fehlen Systematik und Strategie


Sich eben ein Referat zu "googeln" ist in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit. Obwohl das Internet eine umfangreiche Recherche ermöglicht, fehlt bei der Informationssuche oft die Systematik und die richtige Strategie, um ein fundiertes Ergebnis vorweisen zu können.


Allerdings werden genau diese Strategien und Systematiken an Schulen oft nicht hinreichend unterrichtet, so dass Schüler die Informationsdichte des Internets nicht gezielt filtern können.

Auch der Erziehungswissenschaftler Ladenthin ist dieser Meinung: " Schüler und Studenten arbeiten zunehmend ergebnisorientiert und nicht methodenorientiert."


Aktuelle Berichte, neueste Erkenntnisse


Bei richtiger Nutzung kann das Internet jedoch die neusten Erkenntnisse in verschiedensten Themen zur Recherche beitragen. Anders als in der Bibliothek werden dort Berichte fast stündlich aktualisiert und auf den neusten Stand gebracht.


Zudem bietet das World Wide Web eine Vielzahl von „social Networks“. Angefangen mit SchülerVZ und StudiVZ bis hin zu internationalen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sind dem internationalen Kulturaustausch keine Grenzen mehr gesetzt.

Michael aus Deutschland kann ohne Probleme seinem gleichaltrigem Freund José aus Argentinien bei dessen Deutschaufsatz helfen und andersrum. Die damit verbundenen  positiven Fremdsprachentwicklungen vereint die weltweite Kommunikation.


Abschließend lässt sich sagen, dass das Internet bei richtiger methodischer und systematischer Nutzung, grundsätzlich sozial wie intellektuell den Horizont erweitert. 


Von Sabine Glasmeyer & Alea Abramowski, Fritz-Henßler-Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Freie Zeit, Freizeit

Leben ist Show: Von Lieschen Müller zum Topmodel

18. März, 2010 von redaktion

Heidi Klum und ihre Topmodels bei einer Aktion für McDonalds. Foto: dpa

Heidi Klum und ihre Topmodels bei einer Aktion für McDonalds. Foto: dpa

Deutschland ist im Castingfieber: DSDS, Popstars, Germany's next Topmodel und viele mehr haben es den Deutschen angetan. Obwohl die wenigsten offen zugeben, diesem Wahn verfallen zu sein, sagen die hohen Einschaltquoten etwas anderes aus.

 

Das Publikum darf seinen Voyeurismus vor dem Fernsehgerät frei ausleben. Die neuen Fernsehformate machen es möglich!

 

Selten werden Schattenseiten gezeigt

 

Ganz Deutschland darf daran teilhaben, wie aus Nobodys Medienstars und aus Lieschen Müller das neue Topmodel wird.

Selten werden jedoch die Schattenseiten gezeigt, vielmehr wird eine heile Welt vorgegaukelt, in welcher niveaulose Kommentare von Jurymitgliedern und das öffentliche Ausschlachten von Castingkandidaten zur Unterhaltung dienen und somit völlig legitim zu sein scheinen.

 

Publikum lässt Instinkten freien Lauf

 

Das Publikum  kann seinen niedrigen Instinkten freien Lauf lassen, Schadenfreude, Eifersucht und Missgunst sitzen mit vor der Mattscheibe. So genannte Superstars entstehen am Fließband und verschwinden meist, noch bevor man sich ihre Namen merken kann.

 

Von Janina Pfeifer, Jana Müller, Fritz-Henßler-Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Freie Zeit, Freizeit

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann talken sie noch heute…

18. März, 2010 von Hilke

Entspannen vor dem Fernseher? Das machen wohl die meisten Deutschen am Abend. Wraum aber sind Talkshows so beliebt? Foto: dpa

Entspannen vor dem Fernseher? Das machen wohl die meisten Deutschen am Abend. Warum aber sind Talkshows so beliebt? Foto: dpa

Wohl kaum sind heute Reality-Soaps wie „Die Super Nanny“,“The Real World“,  Reality-Spielshows wie Big Brother oder Talkshows aus dem Programmangebot wegzudenken.

Um zu klären, warum Fernsehzuschauer Unterhaltungsangebote nutzen, finden sich in der Medienforschung verschiedene Ansätze. Am geläufigsten ist wohl die Vorstellung nach der Unterhaltungsrezeption.


Belanglose Themen


Im Allgemeinen haben die eingangs genannten Formate einen zweifelhaften Ruf, da sie z. T. belanglose Themen aufgreifen oder billig produziert sind. Kritiker meinen außerdem, dass die Formate lediglich den Voyeurismus (heimliches Beobachten einer unwissenden Person) des Zusehers fördern und die beteiligten Personen durch die ihnen plötzlich zuteil werdende Aufmerksamkeit psychisch geschädigt werden könnten.


Der Erfolg des TV-Konzeptes verdeutlicht eine Veränderung der Wahrnehmung sowohl seiner selbst als auch anderer Personen - durch Protagonisten wie Zuschauer. Der Verlust der Privat- oder Intimsphäre wird zugunsten einer, wenn auch kurzen, Popularität in Kauf genommen oder gar nicht als solche empfunden.


Bedürfnis nach Entspannung

 

Geht man von den klassischen Funktionen der Massenmedien aus, so sprechen Talkshows folgende Grundbedürfnisse an: Die soziale Orientierungs- oder Informationsfunktion, die Reaktionsfunktion spricht das Bedürfnis der Rezipienten nach Entspannung und Entlastung und die Integrationsfunktion, nach der das Fernsehen fehlende Kontakte zur Umwelt herstellt.


Wenn man sic h die heutigen Tagesthemen der öffentlichen Talkshows genauer anguckt, bemerkt man doch relativ schnell, dass sie Aufmerksamkeit erregen sollen. Warum sonst heißt es ab mittags „ Selber schuld, wenn Dein Mann Dich schlägt! “


Negative Themen provozieren


Gerade Themen mit negativem Inhalt provozieren und regen dazu an, sich die Talkshows anzuschauen. Viele Themen sind sehr privat. Ob darüber in der Öffentlichkeit diskutiert werden soll, ist wohl jedem selbst überlassen.


Fraglich ist jedoch, ob es den Talkgästen wirklich um die Beseitigung ihrer Probleme geht oder vielmehr um die Bloßstellung der gehässigen Personen. Der Reiz, sich über das Privatleben anderer zu informieren ist jedoch groß. Und somit erklären sich die hohen Einschaltquoten.


Von Lisa-Maria Engels, Alexandra Krakowka, Jessica Hentrup, Fritz-Henßler-Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Freie Zeit, Freizeit

Bist du sicher – im Netz?

15. März, 2010 von redaktion

Auch im Internet solltest du immer aufpassen, welche Infos du über dich weitergibst. Foto: dpa

Auch im Internet solltest du immer aufpassen, welche Infos du über dich weitergibst. Foto: dpa

Lisa sitzt weinend mit ihren Eltern am Tisch, vor ihr eine Rechnung über 200€. Vor zwei Wochen hatte sie sich bei einem Spieleportal angemeldet. Doch die  14-Jährige hatte sich nichts dabei gedacht, als sie ihre Adresse angeben sollte.


Der Schutz im Netz wirft eine Vielzahl von Fragen auf wie z.B. Schutz der Privatsphäre und persönlicher Daten, Verbraucher- und Eigentumsschutz. Datenschutz beschäftigt nun auch immer mehr die jüngere Generation. Durch Werbefenster auf vermeintlich unscheinbaren Seiten, in den bekannten Chatrooms, werden sie auf Spieleseiten oder Gewinnspiele aufmerksam gemacht.


User werden durch bunte Werbung angelockt


Besonders auf Seiten, die Internetspiele anbieten, werden die User durch die bunte, blinkende Werbung angelockt. ­­ Sobald man seine Adresse etc. eingeben muss, kann davon ausgegangen werden, dass man ein Abo abschließt und dieses Spiel kostenpflichtig ist.


In nächster Zeit soll eingeführt werden, dass die User deutlich auf Kosten, die anfallen, hingewiesen werden. Gerade Leute mit Spielsucht tappen in Kostenfallen und sind so leichte Beute für die Betreiber der Seite.


Immer auch das Kleingedruckte lesen


TIPP: Achte darauf, das Kleingedruckte zu lesen. Gib nicht überall deine persönlichen Daten an.

Selbst in einer einfachen E-Mail können vertrauliche Nachrichten mitgelesen und möglicherweise sogar manipuliert werden.


Chats wie Schüler – und StudiVZ sind gerade für jüngere Internetnutzer in punkto Datenschutz interessant. Auf den genannten Seiten wird deutlich darauf hingewiesen, dass deine Daten nur so viele Leute sehen wie du möchtest, ebenso bist du selbst dafür verantwortlich was du und wie du es von dir preisgibst. Ebenso hast du die Möglichkeit, dich gegen Störenfriede und Mobbing zu wehren.

Nicht nur Datenschutz auch der Schutz vor Kriminalität wird dort groß geschrieben.


Bedenkliche Inhalte melden

 

Zum Beispiel dürfen Bilder mit pornografischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt nicht hochgeladen werden. Andere User können dies melden, so dass der Benutzer aus dem VZ verbannt wird.


TIPP: Die eigenen Daten sind immer so sicher wie man sie selbst schützen möchte, z.B. durch Firewall, Virenschutz und Aktualisierungen.

Deine Sicherheit im Netz hängt von dir ab.

 

Von Marissa König, Katja Fiedler, Pia Pottrick, Fritz-Henßler-Berufskolleg Dortmund

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Kategorien: Demokratie, Politik


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  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/