newsticker
blogticker

Susan Sideropoulos erlebt wieder “Gute Zeiten …”

07. Oktober, 2010 von Hilke

Susan Sideropoulos (29) kehrt als Verena Koch in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ auf den Bildschirm zurück. Pünktlich zu ihrem 30. Geburtstag am 14. Oktober ist sie nach der Geburt ihres Sohnes wieder regelmäßig dabei.


Bereits seit August steht sie dafür in Potsdam im „GZSZ“-Studio vor der Kamera. Bis März 2011 wird es bei zwei Drehtagen wöchentlich bleiben. „Das ist ein Traum. Ich würde das gerne länger machen“, sagte die Schauspielerin am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. „Aber wenn er ein Jahr alt ist, fange ich wieder voll an.“


Die 29-Jährige, seit 2001 bei „GZSZ“ dabei, hat im März Sohn Joel geboren. Der Kleine ist inzwischen durchaus filmerfahren, hat die Mama nebst Babysitter schon oft zum Studio begleitet. Vor der Kamera will Mama Susan ihn aber nicht sehen - trotz seines Talents. „Er wäre dafür zwar prädestiniert, weil er ein ganz Lustiger ist und auf Knopfdruck lachen kann“, berichtete die stolze Mama. „Es wäre ganz witzig mit ihm zu drehen - aber nein, das möchte ich nicht.“


Von dpa

Tags: , ,
Kategorien: Freie Zeit, Freizeit

Macht Fernsehen dumm?

30. März, 2010 von redaktion

Deutsche Kinder schauen täglich 99 Minuten fern. Foto: dpa

Deutsche Kinder schauen täglich 99 Minuten fern. Foto: dpa

Viele vermuten es, nun ist es bestätigt: Der übermäßige Fernsehkonsum unseres Nachwuchses hinterlässt deutliche Spuren und wird zurecht als „Virus der Unbildung“ bezeichnet.

Mit durchschnittlich 99 Minuten des täglichen Fernsehkonsums ist unser Nachwuchs gar nicht mal so weit von der „magischen“ 3-Stunden Grenze entfernt, die laut Studien zu weniger gesprächigen, emotional abgestumpften Menschen führt - und das schon im Alter von drei Jahren. Rund 600.000 Kinder sind davon deutschlandweit betroffen. Kein Wunder, denn 62 Prozent aller Kinder sehen täglich fern, ein Drittel davon besitzt sogar einen eigenen Fernseher. 25 Prozent befinden sich im Westen, ganze 50 Prozent der Kinder in östlichen Ländern besitzen einen eigenen Fernseher. Das hat nicht nur zwischenmenschliche Probleme zur Folge, besonders auch die Schulleistungen leiden.


Laut dem Magazin „Spiegel“ führt der Trend, seine Freizeit lieber vor der Glotze zu verbringen, zu weniger Zeit für Sport und Hausaufgaben – kurz: die Kinder unseres Landes werden dick und dumm. Im Vergleich dazu sind die Schulnoten bei Kindern ohne eigenes TV-Gerät im Schnitt um 19 Prozent – das entspricht einer ganzen Schulnote – besser.


Doch nicht nur in der Freizeit ist der Flimmerkasten ein ständiger Begleiter. In vielen Familien übernimmt er sogar die Funktion des Babysitters, so faszinierend wie die Glotze sind selbst die „Spiele des Jahres“ nicht, außerdem haben die Eltern so Zeit für andere, wichtigere Dinge.


Dabei ist Fernsehen nicht nur Nebensache: die hohe Reizüberflutung durch ständig wechselnde Kameraeinstellungen, Orte und Personen ist enorm: dadurch wird eine innerliche Benennung der Eindrücke, die für bewusstes Fernsehen und Verarbeiten der Informationen nötig ist, schwer – eine bewusste Wahrnehmung des Gesehenen ist unmöglich, Erinnerungsblockaden vorprogrammiert.


Es ist gar nicht mal so wichtig, was angesehen wird: Hauptsache, es geht richtig rund. Schießereien, Gemetzel und wilde Verfolgungsjagden gehören genauso zum alltäglichen „Bildungsprogramm“ wie verzweifelte Eltern, die nur noch mit Hilfe einer Sozialpädagogin ihre „wild gewordenen“ Kinder unter Kontrolle bekommen.


Ebenfalls der totale Renner sind quietschbunte Zeichentrickserien mit Fantasiegestalten ohne Persönlichkeit, aber gerne mit Gewalt – die sich bekämpfen, als Sieger hervorgehen – ein Kindheitstraum(a).

Das eigene Leben gerät dabei immer mehr in den Hintergrund, umgerechnet verbringen unsere Kleinen 11.000 Stunden ihres Lebens vor dem Flimmerkasten.


Aber wen interessiert schon das eigene, langweilige Leben, wenn es im Fernsehen so viel Spannenderes zu sehen gibt?


Daria Kusch und Sandra Hampel, Klasse FGU Fritz-Henßler-Berufskolleg

Tags: , ,
Kategorien: Freie Zeit, Freizeit, Schule, Schulleben

Angelas spitze Zunge: Weißt du noch damals…

22. März, 2010 von angelaohm

75 ist ja schon ein ganz schönes Alter. Mit 75 fängt man ja so langsam  an, mal ein bisschen die Ruhe zu genießen (man ist ja schließlich nicht mehr der/ die Jüngste), lässt anderen den Vortritt und guckt lieber ein wenig zurück als zu viel nach vorn.



Doch so kann man das auf keinen Fall über unser heutiges
“Geburtstagskind” sagen. Also ruhig ist es auf keinen Fall, den Vortritt
überlässt es höchstens widerwillig dem Internet und nach vorn schaut es
immer noch am liebsten. Immerhin wird jetzt schon seit fünf Jahren
regelmäßig ein neues Topmodel, seit 8 Jahren ein neuer Superstar und
seit 10 Jahren ein neuer Popstar gesucht und gefunden.



Still geht es dabei nicht gerade zu. Aber so langsam wird's langweilig.
Vielleicht ist der Flimmerbildschirm doch alt geworden? Immer der
gleiche Kram. Es gibt zwar 100erte Programme, doch was läuft erinnert
eher an einen senilen, bettlägerig gewordenen alten Mann. Viel
Erfahrung, wenig Neues. Ehemals erfolgreiche Formate werden wiederholt
und abgewandelt. Keine Kraft mehr für Experimente.



Aber Kopf hoch und nicht die Hoffnung aufgeben. So ein
hohes Alter ist 75 nun doch nicht, sondern vielleicht genau das richtige,
um sich neu zu finden?

Tags: , , ,
Kategorien: Gefühle, Spitze Zunge

Steinzeit-TV

04. Januar, 2010 von angelaohm

16644685

Grabungen nach steinzeitlichen Siedlungen: Jugendredakteurin Angela sieht da Potenzial fürs Fernsehen. Foto: dpa

Tja jetzt ist das alte Jahr vorbei und das neue Jahr ist da. Und mit ihm die Chance, aus alten Fehlern zu lernen. Deshalb haben wir wie jedes Jahr unsere Vorsätze, an die wir uns mit mehr oder weniger Erfolg auch halten.


Ist da was dran?


Aber was ist denn mit dem Fernsehen. Dem wurde in 2009 ja auch vorgehalten, es würde ich schlechter. Ist da was dran? Genug, um  sich für ein neues Jahrzehnt auch mal ein bisschen was vorzunehmen, finde ich.


Mein erster Vorschlag: Wie wäre es mit einer Castingshow für Werbung. So nach dem Motto, “Nur die besten Werbespots werden ausgestrahlt” entschieden wird in den ersten Runden von einer Jury und in den letzten Entscheidungen per Telefonvoting. In den Pausen, werden alle “Kandidaten” ausgestrahlt.


Bisschen mehr Realität

 

Wie? Was? Dann nehmen die Privatsender nicht mehr genug ein? Okay dann hier mein nächster Vorschlag: Die öffentlich rechtlichen wollen mehr Pep?

Dann versucht es doch mal so:  Alle Rosamundepilcherverfilmungen und Telenovelas werden, um ihnen ein wenig mehr Realität zu verleihen mit den Nachrichten vermixt.

Von nun an erzählen uns unsere überall beliebten Helden von den Arbeitslosenzahlen, der Finanzkrise und Bombenanschlägen im nahen Osten.


Auch Frank Plasberg wird in dieses Paralleluniversum gebeamt und diskutiert ab jetzt dort hart aber fair mit den Bewohnern seiner neuen Heimat.


Fernsehköche ermitteln


Den dadurch entstehenden Sendeplatz füllt man mit neuen, besseren Serien, einer Mischung aus den amerikanischen Krimi- und Arztserien, in denen nacheinander Thomas Gottschalk und das Musikantenstadl Opfer von diversen Verbrechen werden.

Unterschiedliche Fernsehköche ermitteln und stoßen dabei auf neue “Zutaten” des Falles. Es stellt sich am Ende stets heraus das auch die Opfer nicht unschuldig waren.


Mein letzter Vorschlag: Die Wissenssendungen der Privaten verzichten ab jetzt auf Rekorde und starten stattdessen ein Langzeitexperiment. Aiman Abdallah versucht ein Jahr lang, zusammen mit den Bewohnern des BigBrother Hauses zu leben, wie ein Steinzeitmensch.


Ach,  so würde ich mich auf ein neues Fernsehjahr freuen…
Vielleicht wird’s ja auch so ganz lustig.


Von Angela Ohm

Tags: , , , ,
Kategorien: Gefühle, Spitze Zunge


tweetticker

RSSTwitter: ticker4u

  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/