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Ist HIV ein Todesurteil?

10. Juni, 2011 von redaktion

Die Aids-Schleife ist ein bekanntes Symbol, das auch zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen soll. Foto: dpa

Die Aids-Schleife ist ein bekanntes Symbol, das auch zur Aufklärung der Gesellschaft beitragen soll. Foto: dpa

Auch heute ist Aids in unserer Gesellschaft noch ein großes Thema, allerdings steht es nicht mehr in allen Zeitungen, wie nach Bekanntwerden des Virus. Grund dafür ist zum größten Teil die Antiretrovirale Therapie (ART) und die gute Aufklärung.


Wie kommt es zu einer Infektion mit HIV? Die wohl häufigstem Ansteckungsarten sind der ungeschützte Geschlechtsverkehr, die Übertragung während oder nach einer Schwangerschaft von einer infizierten Mutter auf ihr Kind, aber auch eine Infizierung bei Drogenabhängigen, die gebrauchte Spritzutensilien benutzen und weitergeben, ist häufig.


Eine Infektion vermeiden

Um eine Infektion zu vermeiden, gibt es bereits viele Aufklärungsansätze. Die Sensibilisierung beginnt in der Schule und endet an öffentlichen Plätzen, wie Plakatwänden oder Haltestellen. Zur Erinnerung gibt es zudem den Welt-Aids-Tag.


Doch ist es tatsächlich zu einer Infektion gekommen bzw. besteht der Verdacht einer Infektion, dann sollte man umgehend eine HIV-Beratungsstelle oder eine HIV-Ambulanz aufsuchen. Wird dort eine Infektion festgestellt, fragen sich viele: „Muss ich jetzt sterben?“ Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: nein.


Neue Erkenntnisse

Aids wird schon seit mehr als 25 Jahren untersucht, anfangs wurden AIDS und Tod immer in Verbindung gebracht. Hospize, Pflegedienste und AIDS-Hilfen wurden eingerichtet.

Es gab zwar neue Erkenntnisse bei den Therapien, jedoch konnten diese den Tod nur ein wenig hinauszögern. Doch dann kam die Antiretrovirale Therapie. Diese hat sich wie kaum ein anderes Gebiet in der Medizin entwickelt und verändert.


Die ART ist dazu da, dass sich Viren nicht weiter im Körper verteilen und andere Zellen infizieren. Zuerst gab es nur eine Monotherapie, d.h. dass nur mit einem Wirkstoff behandelt wurde. Dies änderte sich nach mehreren Studien, man ging zu einer Kombinationstherapie über, weil die Monotherapien nicht den gewünschten Erfolg brachten.


Bei der Kombinationstherapie kommen mehrere Wirkstoffe gleichzeitig zum Einsatz. In den letzten Jahren wurden immer mehr Wirkstoffe entwickelt und weiterentwickelt, so dass die Kombinationstherapie zur gängigen Behandlungsmethode wurde. Besucht man regelmäßig die ART und hält sich an die Anweisungen des Arztes, besteht die Möglichkeit, so zu leben wie alle anderen Menschen, ohne dass Aids ausbricht.


Termine zur Kontrolle


Dafür ist jedoch wichtig, dass man gewissenhaft die Tabletten zu sich nimmt und auch zu den Kontrollterminen erscheint. Jedoch kommt es erst zu einer Behandlung mit den Medikamenten, sobald eine Gefahr für den Ausbruch von Aids vorliegt, weil diese Medikamente sehr teuer sind.

Es wird in naher Zukunft wahrscheinlich keine Heilungsmethode gefunden, aber es wird eine weitere Verbesserung der Medikamente erwartet.


Von Lena Gillich

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Kategorien: Politik, Welt verändern

„Zeig Schleife!“ – Welt-Aids-Tag am 1. Dezember

01. Dezember, 2009 von diana

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Im Kampf gegen Aids ist jede noch so kleine Aktion wichtig. Foto: dpa

Hunderttausenden Menschen weltweit zeigen am heutigen Welt-Aids-Tag, dass sie den Kampf gegen Aids unterstützen. Auch in Deutschland sind schon hunderte von Aktionen geplant – ob Benefizkonzerte, Spendenaktionen oder nur die Betreuung eines Infostandes und die Verteilung der roten Schleife, jede noch so kleine Aktion ist wichtig.


Es gilt auf das Thema Aids aufmerksam zu machen, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen, aufzuklären und sich für Schutz starkzumachen.

„Gemeinsam gegen Aids“. Das ist das Motto des Welt-Aids-Tages und auch das Versprechen an alle Betroffenen.



Geschichte


Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, wurde der Welt-Aids-Tag das erste Mal 1988 von der Weltgesundheitsorganisation WHO durchgeführt. Mittlerweile wurde die UNAIDS, eine eigene Organisation der Vereinten Nationen, gegründet, die auch den Welt-Aids-Tag ausruft.


In Deutschland wird die Welt-Aids-Tag-Kampagne von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durchgeführt. Sie ist auch für die bundesweite Aids-Präventionskampagne „Gib Aids keine Chance“ und somit für die Aufklärung der gesamten Bevölkerung verantwortlich. Kooperationspartner sind die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung.



Die Aids-Schleife

 

Die Idee der „Red Ribbon“ basiert auf einer amerikanischen Tradition, eine Stoffschleife um einen Baum zu binden, um Zuneigung für einen weit entfernten Menschen auszudrücken. Anfang der 80er griffen in den USA Frank Moore und die New Yorker Gruppe Visual Aids diese Idee auf.


Die rote Schleife ist das Zeichen des Welt-Aids-Tages, ein Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Warum rot? Auch diese Frage ist leicht zu beantworten. Rot ist die Farbe der Liebe, des Herzens, des Blutes und der Gefahr. Sie soll vor den Gefahren von Aids und den damit verbundenen sozialen Folgen (Armut, Stigmatisierung und Ausgrenzung) warnen.


„Wer die Aids-Schleife trägt, zeigt Flagge.“



Infos über Aids/HIV - alles was ihr über Aids wissen solltet.


Alles über den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember auf www.welt-aids-tag.de



Von Diana Clewing

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Kategorien: Gefühle, Sex, Und sonst noch


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  • Sommer am Phoenix-See - so kam das Wasser in die ehemalige Industriebrache. ticker4u.de/blog/2011/06/am-phoenix-see-ein-ort-zum-leben/
  • Zu Besuch bei DEW21. Infos über die Ausbildung in einem modernen Energie-Unternehmen. ticker4u.de/blog/2011/05/dew21-stellt-berufe-vor/