Zusammen Erdöl sparen
23. Juni, 2010 von christine

Am 20. April 2010 ist im Golf von Mexiko die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ explodiert. Zwei Tage lang hat sie gebrannt, bis sie im Meer versunken ist. Seitdem sprudeln unablässig große Mengen Öl aus der Quelle des Bohrlochs ins Meer: Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass es pro Tag zwischen fünf und neun Millionen Liter sind!
Inzwischen hat sich ein riesiger Ölteppich gebildet, der sich immer weiter ausbreitet und bereits die ersten Strände verschmutzt. Viel schlimmer aber ist: Tausende Vögel und Fische, Meeresschildkröten und Pflanzen sind in Gefahr. Das Öl verklebt nicht nur die Federn der Vögel. Wenn sich die Tiere ihr Gefieder säubern, schlucken sie den Rohstoff und sterben daran. Vermutlich wird es noch mindestens bis August dauern, bis die sprudelnde Quelle verschlossen ist. Mit den Folgen der Ölkatastrophe für die Umwelt, wird man noch viel länger zu tun haben.
Wenn Ölbohrungen so gefährlich sind, weshalb schränken wir den Verbrauch nicht einfach ein? Welche Möglichkeiten fallen euch ein, um im Alltag Energie – und damit auch Erdöl – zu sparen? Ideen könnt ihr als Kommentar hinzufügen.
Tags: SchultickerKategorien: Politik, Welt verändern




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