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Die Sucht nach den Spielen

06. April, 2010 von redaktion

Computerspiele: Diese Welt ist bunt und faszinierend. Oft zu sehr. Foto: dpa

Computerspiele: Diese Welt ist bunt und faszinierend. Oft zu sehr. Foto: dpa

Fördern bestimmte Computerspiele wirklich das Gewaltpotenzial? Diese Frage wird oft gestellt, wenn es mal wieder um Gewalt geht. Liegt es wirklich an den so genannten „Killerspielen“, die angeblich dazu beitragen, dass die Jugend gewalttätiger wird?

 

Es gibt ja die so genannte „FSK“ (Freiwillige Selbstkontrolle). Das bedeutet, dass die Spiele vor der Veröffentlichung von Spieletestern getestet werden und dort dann für eine gewisse Altersgruppe eingestuft wird. Aber leider richten sich nie alle Eltern nach der „FSK“ und kaufen ihren Kindern Spiele, die für das Alter eigentlich noch nicht freigegeben sind.


Eltern kennen oft den Inhalt nicht


Oft wissen sie nicht genau, was in den Spielen für ein Inhalt enthalten ist. Der meistgespielte Ego-Shooter ist „Counter-Strike“; dieses Spiel hat eine „FSK“ von 18 Jahren. Doch gibt es viele Jungendliche, die weit unter 18 sind und dieses Spiel spielen.


Doch es gibt auch noch den „Suchtfaktor“ bei Spielen. Ein sehr bekanntes Spiel kommt aus dem Genre „MMORPG“ (Massive Multiplayer Online Roleplaying Game) - die Rede ist von „World of Warcraft“. Das Spiel gibt es seit dem 11.2.05 in Europa. Und es ist momentan das erfolgreichste Online-Spiel, was auf dem Markt ist.


Man kommt nach Hause und setzt sich vor den PC


Doch hat das Spiel auch seine Schattenseiten, z.B. den großen Suchtfaktor. Es gibt aber auch immer wieder Spieler, die sich von der Sucht befreien können. Das Spiel spielen ca 11 Millionen Menschen weltweit. Doch man merkt gar nicht, wenn man spielt, wie die Zeit an einem vorbei zieht. Man kommt nach Hause, isst was und setzt sich vor den PC.


Es gibt viele Leute, die dadurch den Bezug zur Realität verlieren. Dardurch werden viele junge Spieler auch in der Schule gemobbt, weil sie anders sind als der Rest. Deswegen neigen auch diese Jugendlichen mehr zur Gewalt. Auch deswegen sollte man diese Spiele mit einer Mindestaltersbeschränkung versehen.


Von Kevin Klupsch, BFU1, Robert-Bosch-Berufskolleg, Dortmund

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Kategorien: Freizeit, Hobby


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