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Der Beginn: Eingewöhnen auf der Arbeitsstelle

19. Oktober, 2010 von alenagoestoafrica

Alena und ihre Kindergruppe. Foto: Hunsche

Alena und ihre Kindergruppe. Foto: Hunsche

Molweni,

 

oder auch Hallo zusammen,

 

mein Name ist Alena Hunsche, ich habe diesen August mein „Weltwärtsjahr“  in Südafrika gestartet und werde euch hier an diesem teilhaben lassen. Auch wenn es bis zu diesem Eintrag länger gedauert hat, als es sollte, werde ich nun versuchen, regelmäßiger zu berichten.

Mittlerweile bin ich schon fast zwei Monate in Südafrika und fühle mich dort jeden Tag mehr zu Hause. Doch jetzt noch mal ganz von vorne!

 

Am Flughafen

 

Am Donnerstag, den 12.08.2010 ging es ca. um 17.25 Uhr vom Düsseldorfer Flughafen los. Nach einem Umstieg in Istanbul und einer Zwischenlandung in Johannesburg bin ich am 13. August um die Mittagszeit in Kapstadt angekommen.

 

Dort wurden wir von einer Freiwilligen, die bereits ab Januar da war, abgeholt und in die verschiedenen Häuser aufgeteilt. Zwei Tage später zog ich allerdings noch einmal um. In dem Haus, in dem ich jetzt wohne, wohnen außerdem noch neun weitere Mitbewohner, die ich alle schon auf dem Vorbereitungsseminar, welches kurz vor der Abreise stattfand, kennen lernen durfte.

 

Die erste Woche

 

Nach dem Umzug begann also die erste Woche in Südafrika. Wir wussten noch nicht, wo wir arbeiten sollten – und vor allem ab wann. Dieses wurde allerdings am Montag nach meiner Ankunft, bei einem Meeting mit unserem Länderkoordinator und Ansprechpartner vor Ort, geklärt.

 

Anders als gedacht, sollte ich nun doch nicht in der Schule, sondern in einem Educare (Kindergarten) im Township Khayelitsha arbeiten. Der erste Arbeitstag von uns allen sollte am Donnerstag stattfinden. Obwohl ich mich schon auf die Arbeit in der Schule eingestellt hatte, freute ich mich auf meinen ersten Arbeitstag.

 

Die neue Heimat kennen lernen

 

Wir nutzten Dienstag und Mittwoch, um unsere neue Heimat etwas kennen zu lernen. Außerdem hatten wir einige Workshops und fuhren zu einer Buchvorstellung, bei der die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Townships dargestellt und diskutiert wurden.

 

Ich fand das Thema ziemlich interessant, vor allem weil wir einen Tag später selbst anfingen, mit Jugendlichen bzw. Kindern in Townships zu arbeiten.

 

Arbeit in einer Babygruppe

 

Der erste Arbeitstag war ziemlich spannend. Ich freute mich morgens, meinen Arbeitsplatz zu sehen und die Kinder kennen zu lernen. Ich arbeitete in einer Babygruppe und kümmerte mich gemeinsam mit einer anderen Freiwilligen und zwei “Mamas”, wie die Erzieherinnen hier genannt werden, um ca. 20 Kinder.

 

Gezeigt bekam man eigentlich nicht viel, und gerade in den ersten Tagen musste ich mich umstellen und daran gewöhnen. Ich hatte vor dem „Weltwärtsjahr“ ein Praktikum in einem Kindergarten gemacht und hatte auch da selbständig arbeiten müssen.

 

Ganz andere Situation

 

Aber hier ist es noch mal eine ganz andere Situation und dürfte vor allem auch an der Sprache liegen, da die meisten „Mamas“ kein Englisch sprechen und ich, bis auf 3-4 Floskeln, kein Xhosa sprechen kann. Trotzdem machte mir die Arbeit ab dem ersten Tag wirklich viel Spaß.

 

So richtig wohl fühlte ich mich allerdings erst nach dem Wechsel in eine andere Babygruppe, denn in dieser Gruppe machte ich eine Krankenvertretung.

Der Wechsel erfolgte auch schon die Woche darauf, als eine Freiwillige wieder gesund wurde und verständlicher Weise wieder in ihre Gruppe zurück wollte.

 

Wie es dann in der neuen Gruppe weiter ging, erzähle ich Euch nächstes Mal.

 

Bis dahin bye bye

eure Alena

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Alena goes to Africa

10. August, 2010 von Blume

Bald geht’s los.


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